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Ebbe in der Flasche?

So retten Sie sich in der Wildnis vor dem Verdursten

Ebbe in der Flasche? So retten Sie sich in der Wildnis vor dem Verdursten

Sie haben einen Flugzeugabsturz oder einen Schiffbruch überlebt? Herzlichen Glückwunsch! Während Sie nun auf Rettung warten, sollten Sie dringend Wasservorräte anlegen. Der Berater kennt die wichtigsten Survival-Tipps gegen dasVerdursten in der Wildnis.

Wenn Sie in der Wildnis festsitzen, kann Hilfe auf sich warten lassen. Währenddessen müssen Sie sich mit wilden Tieren, Insektenstichen, Hitze oder Kälte herumschlagen und bald schon wird der Magen grummeln. Das ist aber nichts im Vergleich zum Durstproblem, dass einen Gestrandeten ernsthaft bedroht. Der Durchschnittsmensch verliert bereits einen Liter Wasser pro Tag allein über die Atmung und den Urin. Wasser ist an allen chemischen Prozessen im Körper beteiligt und schon nach 24 Stunden Trinkwassermangel kann die Lage bedenklich werden. Um nicht zu dehydrieren, sollten Sie schleunigst auf die Suche nach Wasserspeichern gehen. Falls sich bereits der erste Durst meldet, lutschen Sie an einem Knopf oder Kiesel, um den Speichelfluss anzuregen.

1. Tipp gegen Verdursten: Regenwasser auffangen

Selbst wenn Sie sicher sind, dass Ihnen bald die ersehnten Retter zu Hilfe kommen, sollten Sie vorsichtshalber einen Wasserspeicher anlegen. Man kann ja nie wissen – schon gar nicht, wann es das nächste Mal regnen wird. Seien Sie also gewappnet: Basteln Sie sich am besten eine Plane aus wasserundurchlässigem Material (auch große Blätter eignen sich), spannen diese an vier Pfosten, legen ein Gewicht in die Mitte, damit sich eine Mulde für das Wasser bildet und formen einen Ablauf, unter den Sie ein Auffanggefäß stellen.

2. Tipp gegen Verdursten: Tau sammeln

Wenn es kein Wasser von oben gibt, dann sicherlich von unten. Auch Tau lässt sich trinken, doch es dauert eine Weile, bis diese zarten Tröpfchen, die am frühen Morgen oder am späten Abend auf Gras und Büschen entstehen, genügend Flüssigkeit ergeben. So wird's gemacht: Binden Sie sich einen saugfähigen Stoff um die Knöchel und gehen Sie auf dem Gras entlang. Streifen Sie dabei alles, was nass ist. Wringen Sie den Stoff dann über einem Behälter aus und wiederholen Sie das so oft, bis Sie genügend Tauwasser gesammelt haben.

3. Tipp gegen Verdursten: aus Pflanzen trinken

Wenn Sie in einer per se dürren Region auf dem Trockenen sitzen und kein Regen zu erwarten ist, können Sie aus Pflanzen trinken. Gerade in solchen Gebieten sind diese ein wichtiger Wasserspeicher, der vor dem Verdursten retten kann. Schneiden Sie sich ein Stück aus einer Kletterpflanze und lassen Sie sich das Wasser in den Mund tropfen. Das Innere eines Kaktus oder einer Agave ist ebenso unbedenklich.

4. Tipp gegen Verdursten: Fischaugen und Rückenmark

Wenn Sie mitten auf dem Meer festsitzen, ist Wasser zwar in rauen Mengen vorhanden – aber eben das falsche. Bevor Sie sich mit Salzwasser vergiften, fangen Sie einen Fisch und schneiden Sie ihn vorsichtig bis zum Rückenmark auf. Die Rückenmarksflüssigkeit ist trinkbar, was auch für die wässrige Substanz in den Augen gilt. Es kostet Überwindung, aber bevor Sie verdursten, saugen Sie ihm besser die Augen aus. Alle anderen Bestandteile des Fisches haben zu viel Fett und Proteine. Um diese zu verdauen, braucht Ihr Körper zusätzlich Wasser.

5. Tipp gegen Verdursten: Meeresschildkröten

Meeresschildkröten stehen unter Naturschutz und sind deshalb nur als letzte Alternative zum Verdursten zu verstehen. Nur wenn es für Sie keine andere Lösung mehr gibt, können Sie von der Tatsache profitieren, dass diese Schildkrötenart den gleichen Salzgehalt wie Menschen aufweist und ihr Blut somit getrunken werden kann. Dazu müssen Sie dem Tier den Hals durchschneiden.

6. Tipp gegen Verdursten: Einlauf

Wenn Sie zwar Süßwasser vorfinden, dieses aber zum Trinken nicht in Frage kommt, weil es faulig ist, gibt es noch eine letzte Möglichkeit, Ihrem Körper dennoch Flüssigkeit zuzuführen, die ja auch für die Verdauung von so großer Bedeutung ist. Bevor Ihr Organismus versagt, verpassen Sie sich mit dem Gammelwasser und einem Schlauch einen Einlauf. Dass das sicherlich keine hübsche Angelegenheit ist, macht in dieser Situation auch nichts mehr aus.
Diese und viele weitere fundamentale Tipps fürs Überleben finden Sie im „Survival Guide“ von Colin Towell (Dorling Kindersley, 19,95 Euro).

Autor: Lena Burgenfels
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