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Augen lasern

Das muss man beachten

Endlich Durchblick

Sie spielen schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken, sich die Augen lasern zu lassen, wissen aber gar nicht, welche Voraussetzungen Sie dafür erfüllen müssen und welche Risiken der erfolgsverspechende Eingriff mit sich bringt? Wir verraten Ihnen alles, was Sie wissen müssen.

Manchmal ist man es einfach leid, die Brille täglich zu tragen. Bei der Arbeit, aber auch in der Freizeit, erweist sie sich oftmals als unpraktisch, störend und einfach nicht ästhetisch, zumal sie hin und wieder schmerzliche Druckstellen auf der Nase hinterlässt.

Kontaktlinsen sind zwar für Außenstehende unsichtbar, für den Träger nach einigen Stunden aber deutlich spürbar und sie können empfindliche Augen reizen. „Von rund 14.500 Behandelten fühlten sich rund 45 Prozent beim Sport durch Brille oder Kontaktlinsen beeinträchtigt“, ergänzt Dr. Toam Katz, medizinischer Direktor bei CARE Vision Germany.

Um diese Einschränkung zu umgehen, lassen sich immer mehr Menschen die Augen lasern. Wir erklären Ihnen, was Sie alles dabei beachten müssen, für wen Sie geeignet ist – und für wen nicht.

Augen lasern: Für wen ist das geeignet?

„Mit dem Laser können wir Kurz-und Weitsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmungen dauerhaft korrigieren“, betont Dr. Toam Katz. Doch kann man eine Laser-Operation wirklich jeder fehlsichtigen Person uneingeschränkt empfehlen? Wichtig ist zunächst zu wissen, dass eine ambulante Laserbehandlung Kurzsichtigkeit bis zu -10 Dioptrien und Weitsichtigkeit bis zu +4 Dioptrien dauerhaft korrigieren kann.

Selbst Hornhautverkrümmungen bis zu 6 Dioptrien sind behandelbar. „Allerdings kann diese starre Einteilung nur einen Anhaltspunkt bieten – es kommt auf die individuellen Vorgaben, zum Beispiel die Hornhautdicke, die Hornhautkrümmung und die Pupillengröße an“, stellt Laserspezialist Thomas Neuhann klar.

Da die Laser-Behandlung nun schon seit Jahren erfolgreich angewendet wird, ist der Erfahrungsschatz aber recht groß: Die Erfolgsquote liegt bei über 90 Prozent, mit steigender Tendenz. Doch Vorsicht: Erst nach einer eingehenden Vorsorgeuntersuchung kann Ihnen Ihr Arzt sagen, ob und welche Laser-Behandlungsmethode für Sie am besten geeignet ist.

Augen lasern: die LASIK-Methode

Je nach der individuellen Beschaffenheit Ihres Auges, wird entschieden, ob Sie die LASIK- oder PRK/LASEK-Methode oder keine von beiden vertragen. Die LASIK-Methode ist mit nur zwanzig Minuten Operationsdauer extrem zeitsparend und daher sehr angenehm für gestresste Patienten mit einem überfüllten Terminkalender. Die Behandlung verläuft in beiden Fällen schmerzfrei, da die Augen vor Beginn des Eingriffs betäubt werden. Die LASIK-Behandlung bringt den Vorteil, dass Sie schon am nächsten Tag wieder scharf sehen können.

Um den Eingriff vornehmen zu lassen, müssen Sie mindestens 18 Jahre alt sein, Ihre Dioptrienwerte in den letzten 12 Monaten sollten stabil sein, die Dicke der Hornhaut mindestens 45 Mikrometer betragen und Sie sollten an keiner Augenerkrankung wie beispielsweise Grauer oder Grüner Star leiden.

LASIK ist laut „CareVision“ das weltweit am häufigsten eingesetzte Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeit und wurde 1999 von der Deutschen Ophtalmologischen Gesellschaft und dem Berufsverband der Augenärzte als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren eingestuft.

Augen lasern: die PRK/LASEK-Methode

Die PRK/LASEK-Methode erfordert einen etwas längeren Heilungsprozess als die LASIK-Methode. Die absolute Sehschärfe dürfen Sie erst innerhalb von sieben Tagen erwarten. Auch diese Methode dauert nur zwanzig Minuten und die Voraussetzungen wie Volljährigkeit und stabile Dioptrienwerte im vergangenen Jahr, sind die gleichen wie bei der LASIK.

Augen lasern: phake Linsentransplantation

Manchmal kommt es auch vor, dass keine der beiden oben beschriebenen Methoden auf Ihre Art der Fehlsichtigkeit passt. Dann gibt es noch die Option der phaken Linsentransplantation, bei der Ihnen eine zusätzliche Kunstlinse implantiert wird.

Geeignet ist sie für die Altersgruppe zwischen 18 und 45 Jahren und gerade für Patienten, die eine so extrem starke Sehschwäche haben, dass die „normale“ Laserbehandlung nicht mehr greift. Auch hier wird Ihnen geraten, sich direkt beim Arzt über die genauen Risiken zu informieren – immerhin ist der Eingriff mit circa 6000 Euro für beide Augen und fehlender monatlicher Finanzierungsoption nicht gerade günstig.

Augen lasern: Multifokallinsenttransplantation

Ja, das ist ein wahrer Zungenbrecher, den Sie erst einüben müssen, um sich nicht vor Ihrem Arzt zu blamieren. Bei der sogenannten Multifokallinsentransplantation ersetzt die künstliche die körpereigene Linse und korrigiert folglich sowohl eine bestehende Fehlsichtigkeit als auch die Alterssichtigkeit. Aus diesem Grund wird Sie vor allen Männern und Frauen ab 45 Jahren bei Alterssichtigkeit mit zusätzlicher Kurz-oder Weitsichtigkeit empfohlen. Kostenfaktor: ungefähr 5000 Euro für beide Augen.

Augenchirurgie: Mit welchen Kosten müssen Sie rechnen?

Das eine Augenlaser-Operation von keiner gesetzlichen Krankenkasse getragen wird, dürften Sie bereits mit Bedauern in Erfahrung gebracht haben. Sowohl bei der LASIK- als auch bei der PRK/LASEK-Methode sollte man 50 Euro für die Vorsorgeuntersuchung einkalkulieren und für die Laserbehandlung an sich maximal 1150 Euro pro Auge.

Allerdings bieten viele Augenlaser-Zentren, so auch „CareVision“ eine Finanzierungsoption, zum Beispiel von etwa 96 Euro im Monat an. Klingt gar nicht mal so übel oder? In diesen Kosten sind immerhin auch die Kontroll- und Nachsorgetermine, sowie eine einjährige Garantie auf den Eingriff enthalten.

Augen lasern: Was sind die Risiken?

Risiken gibt es bei jedem chrirurgischen Eingriff, da brauchen wir uns nichts vorzumachen. Mit einigen kann man als Patient ganz gut leben, bei einigen anderen fällt es einem schon schwerer. Deswegen sollten Sie vorab wissen, dass die LASIK-Methode trotz Ihrer hohen Erfolgsquote, keinesfalls immer perfekt und reibungslos verläuft.

„Bei einer Lasik-OP wird die Hornhaut scheibchenförmig eingeschnitten und dann hochgeklappt. Dieses Scheibchen, das 'Flap' genannt wird, wächst wahrscheinlich nie wieder richtig an. Anschließend werden unter dem Flap Teile der Hornhaut weggelasert. Es entsteht eine große Wunde im Auge“, nähert sich Augen-Physiologe Andreas Berke dem Problem.

Durch die Wunde - die übrigens nicht nur bei einer Lasik, sondern auch bei den anderen Augenlaser-Verfahren entsteht – werde das Immunsystem der Hornhaut massiv aktiviert. Die Folge: Es kommt zu einer Entzündung und zu Wundheilungsprozessen mit Trübungen und Narben in der Hornhaut.

Das könnte bei einem Teil der Patienten zum Beispiel zu Blendungseffekten führen, die das Sehen bei Nacht auch dauerhaft verschlechtern können. Also sollten Sie Ihre Entscheidung nie überstürzen.

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Autor: Laura Popescu
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