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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Vasektomie

So funktioniert die Sterilisation beim Mann

Familienplanung abgeschlossen?

Sie haben Ihre Familienplanung abgeschlossen und wollen keine Kinder mehr? Sicher? Ganz sicher? Hundert Prozent? Dann lesen Sie weiter: Hier erfahren Sie von uns alles zur Vasektomie – der Sterilisation beim Mann.

Eigentlich ist die Sache ganz einfach. Sie brauchen nur einen guten Urologen, ein passendes Suspensorium und eine Tüte Tiefkühlerbsen. Der Urologe übernimmt die ganze Arbeit, das Suspensorium schützt Sie später vor sich selbst und die Tiefkühlerbsen? Die lindern die Schmerzen. Aber beginnen wir von vorn.

Vasektomie – soll ich es wirklich tun?

Vasektomie, also die Sterilisation des Mannes, bedeutet im Klartext: Sie werden unfruchtbar gemacht. Das Gute daran: Sie müssen sich um Verhütung keine Gedanken mehr machen und Libido, Erektion, Orgasmus und Testosteronspiegel werden durch den Eingriff nicht beeinträchtigt. Das nicht so Gute daran: Die Entscheidung sich unfruchtbar machen zu lassen, ist eine ziemlich endgültige.

Sie sollten sich dementsprechend sicher sein, dass Sie keine Kinder mehr zeugen möchten. Lassen Sie sich also von niemandem zu dem Schritt drängen. Bedenken Sie, dass es auch psychologische Konsequenzen für Sie haben kann, wenn Sie Ihre Zeugungsfähigkeit verlieren. Und beachten Sie folgende simple Regel: im Zweifel nein zur Vasektomie.

Vasektomie – so wird es gemacht

Bei der Vasektomie werden Ihre Samenleiter durchtrennt, beziehungsweise undurchgängig gemacht. Das geschieht durch ein oder zwei kleine Schnitte am Hodensack. In der Regel finden solche Operationen ambulant statt. Sie bekommen eine Betäubungsspritze in die Leistengegend oder den Hodensack und nach etwa 20 Minuten ist der eigentliche Eingriff vorbei.

Wenn Sie es nicht ertragen, dass Ihnen jemand im Wachzustand ein Loch in den Hoden schneidet, können Sie aber auch um eine Vollnarkose bitten – und die ganze Prozedur im Schlaf über sich ergehen lassen. Die Kosten für eine Vasektomie betragen je nach Methode etwa 400 bis 600 Euro und werden nicht von der Krankenkasse übernommen.

Vasektomie - Nachsorge

Nach der Operation kommen Suspensorium und Tiefkühlerbsen ins Spiel. Das Suspensorium schützt den Hodensack vor unerwünschten Berührungen, die Erbsen lindern durch Kühlung die leichten Wundschmerzen, die oft nach der OP auftreten. Nach einem Tag Bettruhe und zwei- bis dreitägiger Schonzeit sollte es Ihnen in der Regel schon wieder besser gehen.

Meist verläuft eine Vasektomie komplikationsfrei, allerdings gibt es Fälle, in denen nach der Sterilisierung das sogenannte Post-Vasektomie-Schmerzsyndrom auftritt – ein chronischer Schmerz, der in der Regel mit entzündungshemmenden Mitteln behandelt wird. Sprechen Sie vor einer OP unbedingt mit Ihrem Urologen über dieses Thema und lassen Sie sich über die Risiken aufklären.

Wichtig: Bevor Sie nach einer Vasektomie sorgen- und verhütungsfrei Sex haben können, sollten Sie Ihr Ejakulat auf Spermien untersuchen lassen – und zwar so lange, bis darin keine mehr zu finden sind. Meist dauert es mehrere Monate, bis man wirklich unfruchtbar ist.

Vasektomie – und wenn ich es mir doch wieder anders überlege?

Laut dem Universitätsklinikum Heidelberg lassen sich in Deutschland jährlich etwa 30.000 Männer sterilisieren – und circa fünf bis sieben Prozent davon wollen das Ganze irgendwann wieder rückgängig machen. Durch die sogenannte Refertilisierung – also die Wiederherstellung der Fruchtbarkeit – ist das mittlerweile möglich. Allerdings handelt es sich bei der Refertilisierung im Gegensatz zur Vasektomie um einen deutlich längeren Eingriff mit einem höheren Komplikationsrisiko.

Laut dem Universitätsklinikum Heidelberg liegen die Erfolgsraten für eine erneute Zeugungsfähigkeit bei circa 80 Prozent. Allerdings sinkt diese Quote stark, je länger die Vasektomie zurückliegt. Die größte Erfolgsaussicht besteht, wenn die Sterilisierung nicht länger als zwei Jahre her ist.

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Autor: Felix Lenbach
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