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Vorsicht, Sommer!

5 typische Sommer-Notfälle – und was dann zu tun ist

Fies und ein typischer Sommer-Notfall: Sonnenbrand

Endlich Sommer! Doch die heiße Jahreszeit hat auch seine Tücken. Welche typischen Sommer-Notfälle häufig auftreten und welche Erste-Hilfe-Maßnahmen man ergreifen sollte, wissen wir.

Ganz klar: Besser es kommt gar nicht erst zu einem Notfall. Daher gilt für Sonnenanbeter ein sorgsamer Umgang mit der gar nicht so harmlosen Sonne und für Urlauber eine gute Planung der Reiseapotheke.

Sommer-Notfall Nummer 1: Montezumas Rache

Fremde Länder, fremde Ess-Sitten: Unbekannte Speisen, Gewürze und Keime versetzen die Verdauungsorgane in Stress. Damit Sie den Urlaub dennoch am Strand und nicht auf der Toilette verbringen, am besten vorsorgen und entsprechende Tabletten mitnehmen. Gibt es rezeptfrei in der Apotheke oder Sie lassen sich etwas vom Hausarzt verschreiben.

Während zuhause bei Durchfall schon ein Apfel hilft, ist das in fremden Ländern nicht unbedingt empfehlenswert, da Sie möglichst auf alles verzichten sollten, was mit Wasser verbunden ist, und ein Apfel sollte nun mal vor dem Verzehr gewaschen werden. Verzichten Sie daher beim Buffet auch auf frische Salate oder Obst sowie auf Getränke mit Eiswürfeln. Auch die Zähne besser mit Wasser aus der Flasche als mit dem Wasser aus der Leitung putzen. Durch den Flüssigkeitsverlust bei Durchfallerkrankungen immer auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr achten, aber auch hier nur abgefülltes Wasser trinken.

Sommer-Notfall Nummer 2: Sonnenbrand

Auch wenn hinlänglich bekannt ist, dass man einen Sonnenbrand tunlichst vermeiden sollte, so kommt er eben doch hin und wieder vor, vor allem im Urlaub. Wenn Sie merken, dass die Haut zu brennen beginnt, sofort raus aus der Sonne und die Haut kühlen, entweder durch feuchte Handtücher oder auch unter der Dusche. Damit der Kreislauf nicht zusätzlich belastet wird, nicht eiskalt duschen, sondern besser erst mal lauwarm.

Wenn Sie Coolpacks verwenden, diese immer mit einem Tuch umwickeln, damit keine Erfrierungen passieren. Hilfreich sind auch Umschläge aus kaltem Kamillentee, hier aber auf jeden Fall die Augen aussparen, damit keine Reizungen entstehen. Anschließend spezielle kühlende Lotionen oder auch Quark auf die betroffenen Hautstellen geben. Wichtig außerdem: Viel Wasser trinken!

Sommer-Notfall Nummer 3: Sonnenstich und Hitzschlag

Sonnenstich und Hitzschlag entstehen durch Hitze und übermäßige Sonneneinstrahlung. Einen Hitzschlag erkennen Sie an einer trockenen, roten und warmen Haut, Fieber, Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen oder auch Bewusstlosigkeit. Bei einem Sonnenstich ist der Kopf rot und heiß, ansonsten ist die Körpertemperatur normal. Anzeichen sind ebenfalls Kopfschmerzen, Übelkeit und unter Umständen Bewusstlosigkeit.

Bei diesen Anzeichen sofort in den Schatten oder in einen kühlen Raum. Der Körper sollte möglichst flach oder mit leicht angewinkeltem Oberkörper liegen. Kleidung lockern oder ausziehen. Viel trinken, am besten ISO-Drinks, Wasser oder Tee. Kühlen Sie den Körper mit kaltem Wasser und nassen Tüchern. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden, ebenso wie bei Bewusstlosigkeit, unbedingt den Notarzt verständigen.

Sommer-Notfall Nummer 4: Stiche oder Tierbisse

Ein Stich oder Biss juckt nicht nur unangenehm, sondern der Tierspeichel ist auch hoch ansteckend und enthält Bakterien, die Entzündungen auslösen können. Die Wunde sofort mit Wasser und Seife säubern, dann nach Möglichkeit desinfizieren, damit die Keime nichts ins Gewebe eindringen, wo sie Muskeln und Knochen angreifen können. Eine Tetanus-Impfung sollte jeder haben; eventuell ist zusätzlich auch eine Antibiotikabehandlung sinnvoll.

Sommer-Notall Nummer 5: Offene Wunden und Schürfwunden

Wie schnell tritt man am Strand mal in eine Glasscherbe oder stürzt beim Radfahren und zieht sich eine Schürfwunde zu. Hier wirkt Honig wie ein Antibiotika. Im Honig ist ein Enzym enthalten, welches bewirkt, dass aus dem Zucker im Honig Wasserstoffperoxid entsteht. Dieses ist in der Lage, Wundbakterien abzutöten. Etwa zwei bis drei Esslöffel Honig vom Frühstücksbuffet oder noch besser Medihoney aus der Apotheke auf ein Tuch geben und auf die Wunde legen. Wir wünschen Ihnen gute Besserung!

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Autor: Petra Henning
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