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Diese fünf Zeitungen sollten Sie kennen

Frauen mit Allgemeinwissen beeindrucken

Frauen mit Allgemeinwissen beeindrucken: Diese fünf Zeitungen sollten Sie kennen

Wissen macht sexy, verdammt sexy. Und damit Sie immer auf dem Laufenden sind, was sich in der Welt so tut, sollten Sie regelmäßig einen Blick in die Tageszeitung werfen. Der Berater erklärt Ihnen, welche Blätter Sie unbedingt kennen müssen, und wie Sie mit kleinen Tricks nicht die komplette Zeitung lesen müssen – und trotzdem wissen, was drin steht.

Dass der Playboy die Pflichtlektüre Nummer eins ist, steht außer Frage. Aber um sich in Politik, Sport, Wirtschaft und Kultur zurechtzufinden, schadet ein Blick in die Tageszeitung nicht. Damit Sie wissen, welche Blätter sich lohnen, hat der Berater in den USA und Europa recherchiert und für Sie das Wichtigste zusammengefasst.

The New York Times

Dieses Background-Wissen brauchen Sie: „The New York Times“ wurde 1851 von Henry J. Raymond und George Jones gegründet und gilt als einflussreiche, überregionale und liberale Tageszeitung. International beachtet wurde „The New York Times“ aber erst seit 1896 als Adolph Ochs die „Times“ kaufte und sanierte. Er schuf unter anderem den bis heute gängigen Slogan „All the news that’s fit to print“. Weiteren Aufschwung bekam die „The Gray Lady“, wie die Times auch genannt wird, Ende der 60er-Jahre, als der Chefredakteur Abraham Michael Rosenthal die „Times“ modernisierte, indem er sogenannte „sections“, also Tagesrubriken, einführte, die das Blatt vielfältiger und somit attraktiver für den Leser machten. Heute hat die „Times“ eine Auflage von knapp einer Millionen Exemplaren und verfügt über die größte Redaktion (1250 Angestellte) in den Vereinigten Staaten. Danke für diesen Skandal: In die Schlagzeilen geriet die „Times“ 2003, als bekannt wurde, dass der Redakteur Jayson Blair seine Artikel zum Teil frei erfunden hat. Im Zuge dieses Geständnisses mussten dann auch der Chefredakteur Howell Raines und der leitende Redakteur Gerald Boyd den Hut nehmen, die Blairs „Arbeitsweise“ duldeten. Wissen, was drin steht – in zehn Minuten: Keine Panik – man muss nicht jeden Morgen die Times lesen, um zu wissen, was drin steht. Einfach montags die Süddeutsche Zeitung kaufen – hier finden Sie ausgewählte Artikel aus der „Times“. Mit dieser Anekdote punkten Sie: 2008 erschien eine Parodie-Ausgabe der Times, in der unter anderem das Ende des Irakkrieges und die Schließung von Guantanamo Bay verkündet wurden. Auch den Slogan der „Times“ wurde abgeändert in: „All the news we hope to print“. Initiatoren waren Kriegsgegner, Menschenrechtsaktivisten und Umweltschützer.

The Daily Telegraph

Dieses Background-Wissen brauchen Sie: „The Daily Telegraph“ wurde 1855 gegründet. Der „Telegraph“ gilt als konservative Tageszeitung und ist mit rund 780.000 Exemplaren die meistverkaufte britische Qualitätszeitung. Danke für diesen Skandal: 1908 erschütterte die „Daily-Telegraph-Affäre“ das Deutsche Reich. Ein Interview mit Kaiser Wilhelm II führte im Deutschen Reich zu einer Distanzierung von der Monarchie und verdeutlichte den Bürgern die desolate politische Situation. Grund dafür waren Äußerungen des Kaisers, in denen er Japan provozierte und die englische Angst vor deutscher Aufrüstung verstärkte. Wissen, was drin steht – in zehn Minuten: Schauen Sie doch einfach mal in die deutsche Wochenzeitung „Die Welt“, denn die unterhält eine Redaktionskooperation mit „The Daily Telegraph“ oder schauen Sie am Sonntag in „The Sunday Telegraph“, die neue Sonntagsausgabe des „Telegraphs“. Mit dieser Anekdote punkten Sie: Verzichten Sie auf die Anekdote. Mit der Daily-Telegraph-Affäre haben Sie nicht nur bewiesen, dass Sie sich im Zeitungswesen auskennen, sondern auch, dass Sie Ahnung von deutscher Geschichte haben.

Le Monde

Dieses Background-Wissen brauchen Sie: Die „Le Monde“ wurde nach dem Zweiten Weltkrieg auf Initiative von Staatschef Charles de Gaulle gegründet. Als Nachfolger der französischen Tageszeitung „Le Temp“ übernahm „Le Monde“ zahlreiche grafische Elemente des Vorgängers, suchte aber aufgrund der Kollaboration der „Le Temp“ mit den Deutschen nach einem Chefredakteur, der im Widerstand tätig war. Das Amt übernahm dann Hubert Beuve-Méry, unter dem am 18.12.1944 die erste Ausgabe der „Le Monde“ erschien. Danke für diesen Skandal: Der Sex-Skandal im französischen Fußball ging 2009 um die Welt. Mittendrin der verheiratete Bayern-Star Franck Ribéry, der sich mit einer erst 17-jährigen Prostituierten vergnügte. „Le Monde“ deckte das dubiose Treiben auf und stürzte Franck Ribéry und den Rekordmeister Bayern München in Erklärungsnot. Wissen, was drin steht – in zehn Minuten: Anfangs des Monats (meist um den 10.) erscheint die deutsche „taz“ mit einer übersetzten Beilage der „Le Monde diplomatique“, einem Schwesterblatt der „Le Monde“. So können Sie sich auch als Nicht-Franzose einen schnellen Überblick verschaffen. Mit dieser Anekdote punkten Sie: Der Lebensgefährte des verstorbenen Modedesigners Ives Saint Laurent, Pierre Berge ist zusammen mit dem Bankier Mathieu Pigasse und dem Internetunternehmer Xavier Niel Eigentümer und Investor der „Le Monde“.

La Repubblica

Dieses Background-Wissen brauchen Sie: „La Repubblica“ wurde 1976 von Eugerio Scalfari und Carlo Caracciolo gegründet und gilt als eine der bedeutendsten Tageszeitungen in Italien. Sie ist politisch links ausgerichtet und erscheint täglich mit einer durchschnittlichen Auflage von 635.000 Exemplaren. Zwar wurde das Blatt 1990 von Silvio Berlusconi aufgekauft, doch dieser musste das Blatt aufgrund wirtschaftlicher Probleme kurz danach an seinen Rivalen Carlo de Benedetti verkaufen. Damit ist „La Repubblica“ eine der wenigen italienischen Zeitungen, die nicht dem Staatschef Silvio Berlusconi unterstellt ist. Danke für diesen Skandal: Bunga-Bunga! Was auch sonst in Italien. „La Repubblica“ versorgt uns täglich mit berlusconikritischer Berichterstattung und war beteiligt an der Aufdeckung der Sexaffären des Staatsoberhauptes. Wissen, was drin steht – in zehn Minuten: Italienisch-Pros können sich ganz klassisch über die Internetseite informieren, der Rest muss sich darauf verlassen, dass die BILD-Zeitung uns über Sexaffären in Italien informiert. Mit dieser Anekdote punkten Sie: Wusstest du, dass die Schwester von „La Repubblica“-Gründer Carlo Caracciolo mit dem FIAT-Boss Giovanni Agnelli verheiratet war?

Süddeutsche Zeitung

Dieses Background-Wissen brauchen Sie: Gegründet wurde die „Süddeutsche Zeitung“ 1945. Die Lizenz zum Druck erhielten die Herausgeber August Schwingenstein, Edmund Goldschagg und Franz Josef Schöningh von der US-Besatzung, die nach dem deutschen Weltkrieg die deutsche Presse überwachte. Mittlerweile gilt die „Süddeutsche“ als größte deutsche, überregionale Qualitätszeitung mit einer Auflage von täglich rund 430.000 Exemplaren. Bekannt ist die „SZ“ für den Schwerpunkt Kultur. Danke für diesen Skandal: 2000 prägte der SZ-Journalist Tom Krumme den Begriff des Borderline-Journalismus: Er veröffentlichte im SZ-Magazin gefälschte Interviews. Wissen, was drin steht – in zehn Minuten: Freitags erscheint die SZ mit dem SZ-Magazin als Sonderbeilage. Das ist nicht nur kompakt, sondern auch lesenswert und bietet zahlreiche Themen, mit denen Sie in Gesprächen bestechen können. Mit dieser Anekdote punkten Sie: Die starke kulturelle Ausrichtung der „SZ“ wird jetzt vor allem durch die Verpflichtung von Franziska Augstein (Tochter des Spiegel-Gründers) Rudolf Augstein deutlich.

Autor: Lena Iker
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