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Heiße Sache: So benutzt man Feuerlöscher richtig

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Heiße Sache: So benutzt man Feuerlöscher richtig

Überall stehen Feuerlöscher, nur wie benutzt man sie richtig? Der Berater erklärt, wie Sie brenzlige Situationen souverän meistern.

„Was tun, wenn’s brennt?“ fragte der Titel eines deutschen Films aus dem Jahr 2001. Die Antwort der Filmcharaktere lautete damals: „Brennen lassen!“. Doch bevor das eigene Haus in Flammen steht, sollte man lieber zum Feuerlöscher greifen. Die gibt es inzwischen nicht nur im Baumarkt, sondern auch in vielen Onlineshops. Obwohl vielerorts noch Klasse-A-Feuerlöscher stehen, sind ABC-Feuerlöscher heute der Standard. Das bedeutet, sie löschen feste Stoffe (Brandklasse A), Flüssigkeiten (Brandklasse B) und Gase (Brandklasse C).

Feuerlöscher benutzen: Auf den Winkel kommt es an

Feuerlöscher sind in Privathäusern heute nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben. Wenn man trotzdem einen hat, sollte man wissen, wie man ihn benutzt. Dabei ist besonders wichtig, genug Abstand zum Feuer zu halten (etwa 5 Meter). Erstens zur eigenen Sicherheit und zweitens für eine gute Löschwirkung. Die meisten Brände müssen von unten gelöscht werden. Eine Ausnahme sind Tropfbrände, also brennende Flüssigkeiten, die man von oben in Fließrichtung löscht. Feuerlöscher entladen ihren Inhalt mit einem enormen Druck, deshalb nur mit kurzen Stößen löschen. Andernfalls „verpulvert“ bei einem Standardlöscher mit 6 Kilogramm Inhalt das Löschmittel in unter zehn Sekunden. Bei Bränden im Freien gilt es außerdem darauf zu achten, dass man nicht gegen den Wind löscht.

Feuerlöscher benutzen: Vorsicht bei Metall und Ölen

Dass heißes Öl nicht mit Wasser gelöscht werden darf (Stichflamme!), weiß jeder Hobbykoch. Denn bei einem richtigen Ölbrand müssen Profis mit Sonderlöschmitteln ran. Bei besonders heißen Metallbränden versagt der ABC-Löscher ebenfalls. Hier hilft nur Sand, spezielles Löschpulver der Klasse D und die Nummer 112. Brennende Personen sollte man nur dann mit einer Decke löschen, wenn absolut kein Wasser oder Feuerlöscher da ist. Denn so leicht wie das Ersticken der Flammen in Filmen aussieht, ist es nicht. Im schlimmsten Fall presst man die heiße Kleidung nur auf die Haut, ohne die Flammen zu löschen. Viele große Firmen bieten aber inzwischen Lehrgänge an, in denen man diesen Ernstfall üben kann – natürlich nur an Puppen.

Autor: Tim Geyer, Redakteur
Malen mit Feuer - Flammenkünstler Steven Spazuk
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