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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Diagnose Migräne

Was Sie dagegen tun können

Immer wieder Kopfschmerzen!

Immer wieder diese stechenden, halbseitigen Kopfschmerzen, die kaum auszuhalten sind – die Migräne! Der erste Gedanke führt sofort zu den Medikamenten, doch das muss nicht die einzige Möglichkeit sein. Was Ihnen sonst noch helfen könnte, verraten wir Ihnen.

Die Migräne gilt als neurologische Erkrankung, unter der fast zehn Prozent der Bevölkerung leidet. Sie kann eine Vielzahl von Ursachen, darunter Bewegungsmangel, Stress und falsche Ernährung, haben – und nein, nicht nur Frauen, die den Sex verweigern, sind davon betroffen.

Auch immer mehr Männer beklagen sich über die periodisch wiederkehrenden, stechenden, halbseitigen Kopfschmerzen. Viele Betroffene fragen sich, ob eine medikamentöse Behandlung der einzige Weg ist, um der Migräne den Garaus zu machen. Wir erklären Ihnen, was es sonst noch für Alternativen gibt – und wann diese sinnvoll sind.

Migräne: Ändern Sie Ihr Verhalten im Alltag

In der Tat müssen nicht immer die Tabletten der einzige Ausweg sein. Die Deutsche Migräne-und Kopfschmerzgesellschaft (DKMG) hat herausgefunden, dass bestimmte Verhaltensweisen im Alltag die medikamentöse Therapie zusätzlich unterstützen. So können Sie ein Kopfschmerztagebuch führen und damit Ihre persönlichen Migräneauslöser erkennen und meiden, so gut es nun mal geht.

Sehr positiv ist auch, wenn Sie versuchen, immer den gleichen Schlaf-Wach-Rhythmus beizubehalten, auch an den Wochenenden (ja, wir wissen, dass es schwer fällt). Auch eine regelmäßige Nahrungsaufnahme zu bestimmten Zeiten vermindert das Kopfschmerz-Risiko. Und auch wenn es in Zeiten von „Arbeiten bis der Arzt kommt“ nicht gerade einfach ist: Sie müssen lernen, auch mal Nein zu sagen, um Anspannung frühzeitig zu verhindern. Diese ist leider eine der Hauptursachen für die berüchtigte Migräne.

Zu guter Letzt sollten Sie die Bewegung nicht vergessen – ständig von früh bis spät vor dem Computer sitzen ist ein absolutes Tabu. Der Feierabend wird nicht umsonst Feierabend genannt! Nutzen Sie Ihn aus und treiben Sie, sofern Sie es nicht eh schon tun, mindestens einmal die Woche Ausdauersport wie Schwimmen, Radfahren oder Wandern. Ab geht’s!

Migräne: Entspannen Sie Ihre Muskeln

Die sogenannte Jacobsonsche Methode, die progressive (voranschreitende) Muskelrelaxation, können auch wenn der Begriff sich kompliziert anhört, auch Sie im Handumdrehen lernen. Das Grundprinzip dieser Entspannungsübung ist, dass Sie nacheinander einzelne Muskelgruppen, zum Beispiel der Hände, Zehen oder Schultern, für einige Sekunden willentlich anspannen.

Danach müssen Sie sich darauf konzentrieren, diese Muskeln länger zu entspannen bzw. stärker loszulassen, als Sie es gewöhnlich tun. Wofür das gut ist? Sie lernen dabei, Anspannungs-und Entspannungszustände im Körper genauer zu unterscheiden und die direkte Folge ist im Idealfall ein allgemeines Entspannungsgefühl. Als Nächstes sollten Sie auf Ihre Atmung achten, diese sollte regelmäßig und langsam erfolgen.

Ganz wichtig hierbei ist, nicht die Flinte ins Korn zu werfen, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Mit fortschreitender Praxis werden Sie immer besser werden und die halbe Stunde Zeit, die Sie am Anfang für die Muskelentspannung benötigen, wird sich im Laufe der Zeit dann auch erheblch verkürzen.

Wenn Sie nicht gerade der geborene Autodidakt sind, lohnt es sich, Kurse für die progressive Muskelentspannung nach Jacobson zu frequentieren. Diese werden von Krankenkassen und den meisten Volkshochschulen angeboten.

Migräne: Bewältigen Sie Ihren Stress in einer Therapie

Auch wenn diese Empfehlung mit etwas mehr Aufwand als die oben genannten verbunden ist, sollten Sie als Migränegeplagter darüber nachdenken. Eine Therapie zur Stressbewältigung zielt darauf ab, Techniken zu erlernen, mit denen Stresssituationen schnell und eigenständig bewältigt werden können.

Im ersten Schritt sollten Sie sich auf eine Stressanalyse einstellen. Zusammen mit Ihrem Therapeuten werden Sie eine Liste von stressauslösenden Situationen erstellen und nach Relevanz ordnen. Bitte hier mit offenen Karten spielen! Nur so kann die Therapie anschlagen. Das Ziel ist: Treten im Alltag Stresssituationen ein, sollen Reaktionen wie Angst, erhöhte Herzfrequenz oder feuchte Hände Aufforderungscharakter bekommen und zu einem geeigneten Entspannungsverhalten veranlassen.

Um auch keine Details zu vergessen, sollten Sie im Alltag (egal ob beim regulären Einkauf im Supermarkt oder bei einer spannenden Versteigerung) immer ein kleines Notizbüchlein parat haben, um sich so zeitnah wie möglich, die Stressfaktoren aufzuschreiben, die Sie außer Rand und Band bringen – und die Migräne höchstwahrscheinlich hervorrufen.

Migräne: Medikamente oder Akupunktur?

Wenn alle Stricke reißen, sollten Sie nach einer ärztlichen Untersuchung überlegen, ob der medikamentöse Weg nicht doch vorerst in Erwägung gezogen werden sollte. Gerade in der Akutbehandlung, wenn Migräneattacken in kurzen Zeitabständen immer wieder auftreten, hat sich eine Medikamenten-Therapie mit sogenannten Betablockern als wirksam erwiesen.

Auch wenn die hämmernden Kopfschmerzen länger als 48 Stunden anhalten und von Ihnen subjektiv als unerträglich empfunden werden, sollten Sie sich zusätzlich zum Entspannungs-und Stressbewältigungstraining Medikamente verschreiben lassen. Immer häufiger hört man, dass auch Akupunktur Wunder wirken kann.

Doch aufgepasst: Aktuellen Studien zufolge hilft diese Methode eher als Vorbeugungsmaßnahme, sprich wenn die Schmerzen noch nicht verstärkt und häufig auftreten. Der Erfolg der Akupunktur hängt wie bei den meisten nicht-medikamentösen Behandlungsmethoden auch stark davon ab, welche Einstellung Sie dem gegenüber vertreten. Wenn Sie sowieso der Ansicht sind, dies sei reine Quacksalberei, lassen Sie lieber die Finger davon!

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Autor: Laura Popescu
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