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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Jugendsprache sprechen

So verstehen Sie Ihre Sprösslinge

Jugendsprache: So verstehen Sie Ihre Sprösslinge

Ihr halbwüchsiger Spross könnte genauso gut chinesisch sprechen? Die Jugendsprache verändert sich so schnell, da kann kein noch so Junggebliebener mithalten. Deswegen hat der Berater ein kleines Lexikon für Sie.

Früher hieß das mal knorke. Jetzt werden Sie als Erzeugerfraktion (=Eltern) dafür von Ihren Kids ausgelacht. Damit die Verständigungsschwierigkeiten nicht überhand nehmen, versucht der Berater zu vermitteln. Aber: nur lernen, nicht sprechen! Das wäre Ihrem Spross sicher endspeinlich.

Das Jugendsprache-Lexikon: Von A wie Arschkordel bis Z wie Zappelbunker

A wie Arschkordel: So nennt man in Jugendsprache einen Stringtanga.
B wie brummen: Wenn Ihr Sohn sagt, er geht jetzt brummen, heißt das, dass er kiffen will. Also: schimpfen oder mitmachen!
C wie Clearasil-Testgelände: Damit ist ein pickeliges Gesicht gemeint.
D wie Daten-Zäpfchen: So sagen Teenager zu einem USB-Stick.
E wie emotional flexibel: So dürfte Ihr Sprössling jetzt öfter drauf sein - nämlich launisch.
F wie Fans: In Zeiten von Facebook werden Fans mit Freunden gleichgesetzt.
G wie Grabflüsterer: Genau das sind Sie für Ihr halbwüchsiges Kind: ein Rentner.
H wie hartzen: Die Lieblingsbeschäftigung von Teenagern: einfach nur herumhängen.
I wie Intelligenzfenster: Das bedeutet geistiger Horizont.
J wie den Jörn anrufen: Wer den Jörn anruft, muss sich übergeben.
K wie Kompostluke: Der Hintern wird in Jugendsprache gerne so bezeichnet.
L wie Lattenkrimi: So sagt wohl auch Ihr Sohn zu einem Porno.
M wie möpen: Das heißt so viel wie nerven.
N wie Nikotinschmarotzer: Passivraucher werden in der Jugendsprache so genannt.
O wie originalverpackt sein: Das hoffen Sie von Ihrer Teenager-Tochter sicher auch – noch Jungfrau sein.
P wie Pisseria: Das ist ein Klo. Logisch, oder?
R wie rauslassen: Eine sehr euphemistische Bezeichnung für kaufen.
S wie Schnecken-TÜV: Das ist das Codewort für einen Frauenarztbesuch.
T wie telen: So sagen die, die zu faul sind, telefonieren ganz auszusprechen.
U wie Überhangmandat: Ein dicker Bauch erhält in der Jugendsprache politische Dimension.
V wie vorglühen: Wenn man sich vor einer Party schon mal mit Alkohol in Stimmung bringt.
W wie wegflexen: Jemanden umhauen heißt jetzt in Jugendsprache so.
Z wie Zappelbunker: Früher hieß das Disco.

Autor: Angelika Zahn
Körpersprache richtig deuten
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