Direkt zum Inhalt
Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Kann Lärm wirklich krank machen?

Kann Lärm uns dauerhaft schädigen?

Wie laut ist zu laut? Und wann kann Lärm uns wirklich krankmachen? Wir kennen die Antworten.

Autoverkehr, ein naher Flughafen, ungeliebte Nachbarn - all das macht Lärm. Gerade in Großstädten ist eine ständige Geräuschkulisse zur Normalität geworden und auch auf dem Land ist es nie wirklich still. Doch woran liegt es, dass mancher Krach uns egal ist und anderer uns ernsthaft schädigen kann? Was genau passiert, wenn wir dauerhaft gleich bleibendem Krach ausgesetzt sind? Und wie kann man sich schützen oder gar Lärm-resistent werden? Wir wissen es.

Lärm: Was ist das eigentlich?

Fragt man jemanden, was er unter Lärm versteht, hat dieser vermutlich sofort einen Presslufthammer oder ein startendes Flugzeug vor Augen. Das ist sicherlich nicht falsch - allerdings ist Lärm oftmals eine sehr subjektive Wahrnehmung. Das heißt, dass man sich von dem tratschenden Kollegen im Großraumbüro oder der Musik des nervigen Nachbarn ebenso gestört fühlen kann, wie von einer Großbaustelle.

Lärm: Welcher nervt am meisten?

Laut einer Umfrage des Umweltbundesamtes geht die schlimmste Lärmbelästigung in Deutschland vom Straßenverkehr aus: Jeder zweite der 70.000 Befragten fühlt sich dadurch gestört. Auf Platz zwei und drei folgen Flugzeuge und Züge, erst danach kommen Baustellen, Sportanlagen und natürlich die lieben Nachbarn. Dass all dieser Lärm uns nervt, ist klar - die Frage ist, wie und warum er uns krankmacht.

Lärm: Warum er krank macht

Bei Lärmbelastung leiden natürlich zuerst die Ohren: Ab circa 120 Dezibel kann ein Geräusch Schwerhörigkeit und einen Tinnitus verursachen. Auch die Langzeitbelastung ist nicht zu unterschätzen: Wer über Jahre täglich 80 Dezibel ausgesetzt ist, hört über kurz oder lang auch nicht mehr besonders gut.

Doch auch der restliche Körper kann unter dem vom Lärm ausgelösten Stress leiden: Stresshormone treiben den Blutdruck hoch. Dementsprechend sind Menschen mit hoher Lärmbelastung gefährdeter für einen Herzinfarkt. Gestresste sollten insbesondere nachts darauf achten, ein wenig Ruhe zu bekommen. Es ist nachgewiesen, dass nachts schon Geräusche ab 40 Dezibel der Gesundheit schaden können.

Lärm: Wie Sie sich schützen können

Kluge Sprüche wie "Das gewöhnt man sich dran, irgendwann hört man das nicht mehr", sind einfach falsch. Der Lärmpegel bleibt, der Stresspegel steigt. Also muss man sich irgendwie schützen: Achten Sie darauf, dass wenigstens Ihr Schlafzimmer an einer ruhigen Seite des Hauses liegt - notfalls behelfen Sie sich mit Ohrstöpseln.

Auch laute Geräusche von Fernseher oder Musikanlage sollten Sie der Gesundheit zuliebe einschränken - wenn Ihnen schon der Rest der Welt keine Ruhe gönnt, dann tun Sie es wenigstens selbst. Als radikalste Lösung hilft der Umzug: Zumindest vor dem Lärm der Großstadt können Sie unter Umständen fliehen.

Video: Fasching oder Karneval – Fakten über die fünfte Jahreszeit

Autor: Lena Kluth
Newsletter

Jede Woche neu:
die spannendsten Themen,
die schönsten Frauen

Jede Woche neu: die spannendsten Themen, die schönsten Frauen

The was an error. Please try again later.