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Oxytocin

Macht das Kuschelhormon Männer treu?

Kuschelhormon Oxytocin

Männern das Treusein beizubringen ist ein unmögliches Unterfangen – das nehmen zumindest die meisten Frauen an. Doch eine Bonner Studie ist nun mit Hilfe des „Kuschelhormons“ Oxytocin zu einer erstaunlichen Erkenntnis gelangt.

Männer können einfach nicht treu sein, so die allgemeine Meinung. Ihr natürlicher Jagdinstinkt treibt sie stets dazu an, sich auf neue Abenteuer und folglich auch auf neue Frauen einzulassen, auch wenn sie eigentlich schon seit Jahren glücklich liiert sind. Nun hat eine Studie der Bonner Universität anhand des Hormons Oxytocin bewiesen, dass es doch existiert: das Wundermittel für männliche Treue.

Entdeckung und Funktion von Oxytocin

Oxytocin wurde 1906 vom britischen Biochemiker Henry Dale entdeckt und machte sich innerhalb kürzester Zeit einen Namen als sogenanntes Kuschelhormon. Das Hormon spielt beim Geburtsprozess eine tragende Rolle. Außerdem sichert es Kleinkindern die Fürsorge der Eltern und soll kooperativ und sensibel machen.

Doch dass es gebundenen Männern dabei hilft, ihren Liebsten treu zu bleiben, ist neu und erscheint wegen der kontaktfördernden Wirkung von Oxytocin zunächst paradox.

Das Oxytocin-Experiment

In einem Experiment wurde 57 Männern entweder Oxytocin oder eine wirkungslose Substanz in Form eines Nasensprays verabreicht. Dann trat eine attraktive Wissenschaftlerin auf, doch statt sich der Dame zu nähern, blieben die Oxytocin-Probanden, die in einer Beziehung lebten, auf Distanz.

Diese hielten einen bis zu 15 Zentimeter größeren Abstand zu der Wissenschaftlerin als die Versuchspersonen, die Singles waren oder aus der unbehandelten Kontrollgruppe stammten.

Oxytocin als Treuehormon

„Oxytocin wirkte hierbei als eine Art Treuehormon. Das Bindungshormon hält Männer davon ab, sich nach der Zeugung sofort einer anderen Partnerin zuzuwenden“, wird Studienleiter Rene Hurlemann vom „Journal of Neuroscience“ zitiert, in dem die bahnbrechende Studie erschienen ist. Es halte schlussendlich Flirtende auf Distanz, so die Bilanz des Experimentes.

Die Nebenwirkungen von Oxytocin

Doch ob Frau wirklich so weit gehen sollte und das Nasenspray ihres Partners vor dem nächsten Disco-Gang manipulieren sollte, bleibt doch recht fraglich. Zwar heißt es, Vertrauen sei gut, Kontrolle noch besser, aber dennoch sollten auch die Nebenwirkungen bedacht werden.

Vor allem bei Männern wirkt zu viel Oxytocin eher ermüdend und wie die körpereigene „Zigarette danach“. Und Frauen stehen ja bekanntlich nicht so sehr auf müde Tiger im Schlafzimmer...

Video: Monogam werden – So bleiben Sie Ihrer Partnerin treu

Autor: Laura Popescu
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