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Mit Allgemeinwissen beeindrucken: Diese fünf Erfinder müssen Sie kennen

Was Männer lieben sind natürlich neben Frauen schnelle Autos und technische Spielereien. Doch wer hat’s erfunden – etwa die Schweizer? Der Berater weiß verrät ihnen jetzt, welche ErfinderSie unbedingt kennen müssen.

Eine Erfindung, die einen reich und berühmt macht. Das wär’s doch. Kann doch nicht so schwer sein. Oder etwa doch? Scheinbar, denn jährlich werden zirka 60 Erfindungen am Patentamt gemeldet, von denen gerade mal ein Drittel patentiert wird. Es scheint, als seien die Zeiten für Erfinder mau. Oder vielleicht sind die besten Sachen auch einfach schon erfunden – zum Beispiel von einem der fünf Herren, die wir Ihnen vorstellen:

Gottlieb Daimler (1834-1900)

Daher kennen Sie ihn: Im nach ihm benannten Stadion haben Sie früher dem VfB Stuttgart zugejubelt. Ohne ihn: Würden Sie nicht mit weit über 200 Sachen über die Autobahn rasen. Das müssen Sie über ihn wissen: Gottlieb Daimler war Ingenieur, Konstrukteur und Industrieller. Er entwickelte den ersten schnelllaufenden Benzinmotor und das erste vierrädrige Kraftfahrzeug. Doch bevor sich Daimler der Automobilbranche widmete, machte er zunächst eine Ausbildung zum Büchsenmacher und im Anschluss daran absolvierte er ein Maschinenbaustudium. Mit diesen Kenntnissen erwarb er Jobs in verschiedenen Fabriken, unter anderem übernahm er die Leitung der Maschinenfabrik in Reutlingen. Hier traf er auf Wilhelm Maybach, mit dem er einige Jahre später zur Gasmotorenfabrik Deutz wechselte. Hier entwickelte Maybach unter Daimlers Leitung den ersten Ottomotor in Serienreife. Nach einem Streit verließen beide die Firma und Daimler gründete seine Versuchswerkstatt, in der er in Kooperation mit Maybach den Einzylinder Viertaktmotor (angetrieben durch Benzinverbrennung), das erste Motorrad und das erste Motorboot, sowie 1889 den ersten Rennwagen entwickelte. Mit diesem Wissen punkten Sie: „Wusstest du das die Queen nicht etwa Bentley oder Rolls Royce fährt, sondern Daimler?“

Gebrüder Wright (1867-1912 Wilbur; 1887-1948 Orville)

Daher kennen Sie sie: Aus dem Deutschen Museum in München. Ohne sie: Würden Sie zur Urlaubszeit Stunden im Stau stehen, statt einfach über ihn hinweg zu fliegen – und zum Mile High Club würden Sie jetzt auch nicht gehören. Das müssen Sie über sie wissen: In den 1880er-Jahren starteten die Gebrüder Wright ihre berufliche Karriere nicht auf dem Rollfeld, wie jeder vermuten würden, sondern in ihrem eigenen Fahrradladen, in dem Sie nicht nur Räder verkauften, sondern auch reparierten. In dieser Zeit eigneten sie sich Wissen im Bereich Aerodynamik und Balance an, das ihnen bei den späteren Entwicklungen maßgeblich half. 1900 entwickelten sie dann das erste Gleitflugzeug mit Seitenruder, drei Jahre später versahen die Gebrüder erstmals ein Flugzeug mit einem Viertaktmotor. Das besondere an ihren Flugzeugen war aber nicht etwa die Entwicklung eines Motors, sondern die eines Steuerungssystems mit drei Achsen: dem Seiten-, Quer- und Höhenruder. Mit dieser Erfindung legten sie den Grundstein für die moderne Luftfahrt und gelten als Pioniere des Flugzeugbaus. Mit diesem Wissen punkten Sie: „Wusstest du, dass die beiden zu Beginn ihrer beruflichen Karriere als Journalisten gearbeitet haben?“

Konrad Zuse (1910-1995)

Daher kennen Sie ihn: Vom Gedenkschild auf der A9. Ohne ihn: Würden Sie heute immer noch auf der Schreibmaschine tippen. Das müssen Sie über ihn wissen: Der Deutsche Konrad Zuse war Bauingenieur, Erfinder und Unternehmer. Er entwickelte in den 40er-Jahren den Z3, eine vollautomatische, in binärer Gleitkommarechnung arbeitende Rechenmaschine, mit der man komplexe Matrizen berechnen konnte. Damit schuf er in Zusammenarbeit mit Helmut Schreyer den ersten funktionsfähigen Rechner der Welt. Während des Krieges entwickelte er den Z4, den er erstmals 1950 vorstellte. Der Z4 war der einzige funktionale Computer in Europa und gleichzeitig der erste kommerzielle Computer weltweit. Zudem entwickelte Zuse die Computersprache „Plankalkül“, die aber erst in den 70er-Jahren Beachtung fand. Zuses Computerfirma, die er nach dem Krieg gründete, ging später pleite, weil niemand in Computer investieren wollte. Mit diesem Wissen punkten Sie: „Das ist schon verrückt, dass der Erfinder des Computers nie einen eigenen Computer besaß.“

Tim Berners-Lee (*1955)

Daher kennen Sie ihn: Wenn Sie kein PC-Nerd sind, dann haben Sie seinen Namen noch nie gehört. Ohne ihn: Könnten Sie sich nicht unsere Cybergirlsanschauen. Das müssen Sie über ihn wissen: Sir Timothy John Berners-Lee, wie sein vollständiger Name lautet, ist britischer Physiker und Informatiker. Berners-Lee beschäftigte sich schon zu Jugendzeiten mit Computertechnik und trat nach seinem Studium eine Stelle beim Kernforschunszentrum CERN an. Um innerhalb des Unternehmens einen besseren Austausch zwischen den Wissenschaftlern zu schaffen, entwickelte er das World Wide Web. Diese, nach dem Hypertext-Prinzip funktionierende Erfindung, sollte dem Austausch und der Aktualisierung von Informationen dienen. Er entwickelte dazu die Seitenbeschreibungssprache HTML, das Transferprotokoll http und die URL. Die erste Website der Welt, die im übrigen noch immer als Kopie zugänglich ist lautete: http://info.cern.ch. Heute hat Berners-Lee mehrere Professuren innen, unter anderem an der Universität von Southhampton und steht zudem dem World Wide Web Consortium vor. Mit diesem Wissen punkten Sie: „Wusstest du, dass er sich die Erfindung des Internets nicht hat patentieren lassen?“

Autor: Lena Iker
Lobhudelei - So macht man einer Frau Komplimente
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