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Diese fünf Wissenschaftler sollten Sie kennen

Mit Allgemeinwissen beeindrucken

Mit Allgemeinwissen beeindrucken: Diese fünf Wissenschaftler sollten Sie kennen

Albert Einstein hatte nur 'ne Vier in Mathe und Marie Curie hat mal eben durch Zufall die Radioaktivität entdeckt – doch was wissen wir neben diesen kuriosen Fakten sonst noch über die größten Wissenschaftler der Geschichte? Der Berater hat recherchiert und macht Sie fit für jede wissenschaftliche Diskussion.

Wissenschaftler gelten ja, neben den Aliens, als Spezies von einem anderen Stern. Wie sie in ihrem stillen Kämmerlein hocken und sich mit Theorien herumschlagen. Doch dass wir der seltsamen Spezies „Wissenschaftler“ eine gehörige Portion Respekt zollen müssen, zeigt sich bei einem Blick auf diese fünf Genies:

Charles Darwin (1809-1882)

Daher kennen Sie ihn: In der Schule ging Ihnen ihr Biologielehrer gehörig mit den Darwinfinken auf die Nerven. Seine Theorie: „Die Entstehung der Arten“. Das steht drin: Grundannahme ist, dass die Evolution im Wesentlichen aus fünf Prozessen besteht: der Veränderlichkeit der Arten, der gemeinsamen Abstammung aller Lebewesen, dem Gradualismus, der Artbildung in Populationen und der natürlichen Selektion. Das müssen Sie über ihn wissen: Charles Darwin war britischer Naturforscher und Evolutionstheoretiker. Zunächst studierte Darwin jedoch Medizin und Theologie, bevor er 1831 mit der HMS Beagle zu einer fünfjährigen Weltumseglung startete, die er später als das bedeutendste Ereignis seines Leben bezeichnete. Zwei Jahre nach seiner Weltreise publizierte Darwin dann, gestützt durch seine auf der Reise gewonnenen Kenntnisse, die „Theorie der Anpassung an den Lebensraum“. 1859 folgte dann das Werk „Die Entstehung der Arten“, mit dem er den Grundstein für die moderne Evolutionsbiologie legte. In seinem 1871 veröffentlichtem Werk „Die Abstammung des Menschen und die geschlechtliche Zuchtwahl“, erklärt er die Abstammung des Menschen durch sexuelle Selektion und spricht erstmals davon, dass der Mensch vom Affen abstammen könnte. Diese Theorie erklärt die erst viele Jahre später beachtete und akzeptierte Theorie der Verwandtschaft von Mensch und Affe. Mit diesem Wissen punkten Sie: „Er selbst schenkte den Darwinfinken bei seiner Reise keine Beachtung. Es war Gould, der sie erforschte.“

Sigmund Freud (1856-1939)

Daher kennen Sie ihn: Bestimmt sind Sie schon mal Opfer des freudschen Versprechers geworden. Seine Theorie: die Psychoanalyse. Das steht drin: die wichtigste und bekannteste Aussage der Psychoanalyse: Der Mensch trifft 90 Prozent seiner Entscheidungen unmotiviert – dabei werden die Entscheidungen im Spannungsfeld von drei Faktoren getroffen: dem Über-Ich, das Werte- und Normvorstellungen vermittelt, dem Ich, das Reaktion hervorruft und dem Es, das von außen Reize bekommt. Das Ich ist dabei der Entscheidungsträger. Das müssen Sie über ihn wissen: Freud gilt als Begründer der Tiefenpsychologie sowie der Psychoanalyse und als Religionskritiker. Der Nervenarzt Freud, der später psychologischer Theoretiker wurde, promovierte 1881 über das Rückenmark niederer Fischarten, arbeitete danach als Neurologe, bevor er 1885 habilitierte. 1895 begann Freud, sich der späteren Psychoanalyse zu widmen. Zunächst arbeitete er an Studien über Hysterie, bevor er sich 1899 mit der Traumdeutung auseinandersetzte. Diese beiden Arbeiten gelten dabei als Grundstein der Psychoanalyse, die wiederum die wohl bekannteste Methode der Psychotherapie ist. In ihr vereint Freud Grundannahmen über menschliche Verhaltensweisen. Mit diesem Wissen punkten Sie: „Wusstest du, dass Gustav Mahler einer seiner Patienten war?“

Marie Curie (1867-1934)

Daher kennen Sie sie: Aus dem Chemieunterricht – denn hier wird Radioaktivität in der Maßeinheit Curie gemessen. Ihre Theorie: Untersuchung über Uranverbindungen. Das steht drin: In den Untersuchungen von Marie Curie und ihrem Mann Pierre ging es im Wesentlichen um Verfahren zur genauen Messung der elektrischen Leitfähigkeit. Elektrische Leitfähigkeit beschreibt dabei, die Fähigkeit eines Stoffes elektrischen Strom zu leiten. Untersucht wurden uranhaltige Metalle, Salze, Oxide und Mineralien, anhand derer festgestellt wurde, dass die Aktivität uranhaltiger Stoffe unabhängig von deren Aggregatzustand ist. Das bedeutet, dass die Becquerel-Strahlung als Eigenschaft der Atome und nicht etwa als chemische Eigenschaft galt. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse entdeckten die Curies dann die sogenannte Radioaktivität von Stoffen. Das müssen Sie über Sie wissen: Die gebürtige Polin ging fürs Studium nach Paris, da Frauen in Polen zur damaligen Zeit nicht gestattet war, zu studieren. An der Sorbonne studierte die junge Frau dann Mathematik und Physik. Als Vorbereitung auf ihre Doktorarbeit beschäftigte sich Curie erstmals mit den sogenannten Becquerel-Strahlen, anhand derer sie die Aktivität von Stoffen erforscht. Sie fand gemeinsam mit ihrem Mann, dem Wissenschaftler Pierre Curie, heraus, dass unterschiedliche Stoffe, unterschiedliche Aktivitäten nachweisen, und beschäftigte sich daraufhin fast ausschließlich mit Uranverbindungen. Sie erhielt daraufhin für ihre Erkenntnisse zwei Nobelpreise (1903 in Physik und 1911 in Chemie) und ist damit die zweite Person und bis heute einzige Frau, die den Nobelpreis in zwei verschiedenen Kategorien erhalten hat. Des Weiteren war Curie die erste weibliche Professorin an der Sorbonne. Mit diesem Wissen punkten Sie: „Wusstest du, dass die Tochter von Marie Curie 1939 den Nobelpreis Chemie bekam?“

Albert Einstein (1879-1955)

Daher kennen Sie ihn: Streckt einem gerne mal die Zunge raus. Seine Theorie: Relativitätstheorie Das steht drin: Er beschreibt darin die Wechselwirkung zwischen Materie, Raum und Zeit, in der er die Gravitation als geometrische Eigenschaft der gekrümmten vierdimensionalen Raumzeit versteht. Sie verstehen nur Bahnhof? Dann behalten sie einfach dieses Beispiel als „Einstein für Einsteiger“ im Hinterkopf: Nehmen Sie an, Sie stehen auf einem 80 km/h fahrendem Pick-Up und werfen einen Ball mit 20 km/h nach vorne, dann hat dieser Ball, wenn Sie ihn nach hinten werfen die Geschwindigkeit 100 km/h und wenn Sie ihn nach vorne werfen die Geschwindigkeit 60 km/h. Im Gegensatz dazu, fand Einstein heraus, dass das Licht eine konstante Geschwindigkeit hat, die nicht zu beeinflussen ist (es sei denn durch ein Medium wie zum Beispiel Glas, aber das führt hier zu weit). Das müssen Sie über ihn wissen: Einstein wurde in Ulm geboren und studierte später in Zürich Mathematik und Physik. Nach seinem Diplom arbeitete er beim Schweizer Patentamt. Im Jahr 1905 publizierte er mit nur 26 Jahren einige seiner wichtigsten Werke, darunter Abhandlungen über den photoelektrischen Effekt, Moleküldimensionen (Promotionsthema), die braunsche Molekularbewegung und die spezielle Relativitätstheorie. Dieses Jahr geht als sogenanntes Annus mirabilis (Wunderjahr) in die Annalen ein, da jede dieser Arbeiten nobelpreiswürdig war. 1909 wird Einstein dann habilitiert und erhält, nachdem er zwischen 1910 und 1922 insgesamt zehnmal für den Nobelpreis nominiert war, endlich 1921 den begehrten Wissenschaftspreis im Bereich Physik. Mit diesem Wissen punkten Sie: „Er bekam den Nobelpreis ja nicht, wie viele vermuten, für die Relativitätstheorie, sondern für seine Erkenntnisse über den photoelektrischen Effekt.“

Theodor W. Adorno (1903-1969)

Daher kennen Sie ihn: Wenn Sie zufällig an der Univerität Frankfurt studiert haben, ist er Ihnen vielleicht ein Begriff.Seine Theorie: Dialektik der Aufklärung, Minima Moralia. Das steht drin: Adorno rückt in seinen Theorien das Individuum in den Mittelpunkt einer zeitgenössischen Gesellschaft, indem er das Konkrete analysiert, beobachtet und neue Begriffe, Formen und Konzepte schafft. Er setzt sich dabei kritisch mit bestehenden Werten und Normen auseinander. Dabei erhalten seine Theorien einen aufklärerischen Charakter, er spricht von der Aufdeckung von Herrschafts- und Unterdrückungsmechanismen und der Frage, ob Wissenschaft nicht nur empirisch, sondern auch kritisch zu verstehen sei. Das müssen Sie über ihn wissen: Adorno war Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist. Er machte sein Abitur bereits mit 17 Jahren und schloss sein Studium an der Universität Wien vier Jahre später mit summa cum laude ab. Danach versuchte er sich zunächst als Klavierspieler und Komponist, bevor er nach Frankfurt kam und dort an der Universität mit Max Horkheimer die Frankfurter Schule gründete und zu einem der gefragtesten Sozialwissenschaftler wurde. Im Zweiten Weltkrieg emigrierte er in die USA, wo er bis zu seinem Tod 1969 lebte. Mit diesem Wissen punkten Sie: „Adorno wuchs ja auf der gleichen Straße wie Arthur Schopenhauer auf.“

Autor: Lena Iker
Sex-Praktiken - So wissen Sie wie weit Sie gehen dürfen
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