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Mythos Vagina

kuriose Irrtümer über das weibliche Geschlecht

Mythos Vagina: kuriose Irrtümer über das weibliche Geschlecht

Um das weibliche Geschlecht – und das ist hier buchstäblich gemeint – rankte sich viel Aberglaube. Der Berater trägt für Sie die kuriosisten Mythen über dieVagina zusammen.

Zu jeder Zeit gab es das gleiche Problem: Männer verstanden Frauen nicht. Das galt auch in anatomischer Hinsicht. Und da es damals keine belastbare Forschung und liberale Aufklärungszeitschriften wie den Playboy gab, erfanden die Männer einfach Geschichten über Frauen, die sie als Realität verkauften. Das "Vagina Buch" (Heyne Taschenbuch, 9,99 EUR) fasst die kuriosisten Mythen zusammen.

Mythos Vagina: Keuschheitsgürtel

Den sagenumwogenen Keuschheitsgürtel kennt jeder. Tatsächlich ist dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Relikt aus Kreuzfahrertagen, sondern eher eine Erfindung neuzeitlicher SM-Liebhaber. Heldenhafte Rittersmänner, die ihrem Burgfräulein als Treueschwur eiserne Schlüpfer umlegten und den Schlüssel am Herzen trugen? Das findet sich so in keiner Chronisten-Quelle. Außerdem: Wer hätte schon Lust, nach langer Abwesenheit wieder den Gürtel zu öffnen?

Mythos Vagina: einsame Seemänner

"Das Meer beruhigt sich, wenn es die Möse einer Frau sieht", lautet ein katalanisches Sprichwort. So war es in vielen Seefahrer- und Fischerkulturen üblich, das beim Auslaufen der Boote die daheimgebliebenen Frauen am Steg zum Abschied ihre Röcke hoben. Vielleicht taten sie es, um das Meer zu beruhigen. Vielleicht, um ihren Männern warme Gedanken in einsamen Nächten auf See zu bescheren. Der Berater findet: In jedem Fall sollte der Tradition wegen der Brauch wieder eingeführt werden. Die Passagiere der Queen Mary II wissen ihn beim Hamburger Hafengeburtstag sicher zu schätzen...

Mythos Vagina: Teufelsaustreibungen

Auch in der mittelalterlichen Bildhauerkunst, besonders in keltischen Ländern, finden sich explizite Darstellungen weiblicher Geschlechtsorgane. An Kirchen und Häusern prangen gespreitzte Beine und Vaginas. Aus welchem Grund die "Sheela-na-Gig"-Figuren dort angebracht wurden, darüber lässt sich nur spekulieren. Entweder, sie sollten den Teufel abhalten, in das Gebäude einzukehren, oder sie sollten die Fruchtbarkeit der Einwohner steigern – was in Kirchen ein neues Rätsel aufgibt.

Mythos Vagina: bezahntes Grauen

Freud lässt grüßen. Die "vagina dentata", also die "bezahnte Vagina" ist ein Schauerwesen, das männlichen Liebhabern zum Verhängnis wird. Es taucht in zahlreichen Erzählungen aus dem asiatischen Raum auf und wurde in Freuds Theorie über die "Kastrationsangst" verarbeitet. Ursprung des Mythos ist die Warnung vor Sex mit fremden Frauen in monogamen Gesellschaften. Heute schlägt sich der Ausdruck nur noch im englischen "maneater" nieder

Autor: Sebastian R. Tromm
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