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Krankmachende Jobs

In welchen Berufen ist man gefährdet?

Nicht nur körperliche, sondern auch seelische Überlastung kann krank machen

Arbeitsunfälle, jobbedingte Erkrankungen, Burnout und Depressionen stehen an oberster Stelle, wenn der Job krank macht. In welchen Berufen man besonders gefährdet ist, wissen wir.

Bei körperlich gefährlichen Jobs denkt man sicherlich zuerst an Bombenentschärfer, Bergleute, Bergretter oder LKW-Fahrer. Sich in diesen Jobs zu verletzen, sich eine ernste und/oder chronische Erkrankung zuzuziehen, scheint hoch. Auch in einem Kernkraftwerk zu arbeiten, ist der Gesundheit sicherlich nicht zuträglich.

Aber es gibt eine ganze Reihe von Jobs, die zwar nicht körperlich, dafür aber seelisch krank machen. Und zwar Jobs, von denen man das eigentlich nicht gedacht hätte. Forscher der Universität Cincinnati haben sich dieses Problems angenommen und die Daten von über 200.000 berufstätigen Erwachsenen ausgewertet.

Krankmachende Jobs: Psyche und körperliche Arbeit

Weit verbreitet ist die Annahme, wer körperliche Arbeit leistet, trage ein hohes Risiko, zu verunfallen. Doch für die Psyche trifft genau das Gegenteil zu: Wer nicht oder wenig körperlich arbeitet, bekommt eher Depressionen.

Krankmachende Jobs: Mit Menschen arbeiten ist nicht zwangsläufig gesund

Ebenso falsch ist die Annahme, wer viel mit Menschen arbeitet, ist ausgeglichen und zufrieden. Das Gegenteil ist der Fall: Krankenschwestern, Dienstleister und auch Journalisten laufen häufig Gefahr, depressiv zu werden.

Stressige Jobs und wenig Bewegung

Auch Immobilienmakler, Broker oder Politiker unterliegen einem erhöhten Depressions-Risiko. Berufe also, in denen man vergleichsweise gut verdient. Der Grund dafür wird in mangelnder Bewegung gesehen. Also aufgepasst: Wenn Sie in einem dieser Berufe arbeiten, sorgen Sie für körperlichen Ausgleich in Form von Sport am Feierabend und an den Wochenenden.

Stressige Jobs und wenig Lohn

Besonders gefährdet sind Menschen in stressigen Jobs in Kombination mit wenig Lohn, wie zum Beispiel Angestellte im Nah- und Fernverkehr. Hier kommt zum Stress auch noch der Frust über mangelnde Anerkennung und ständige Geldsorgen hinzu – eine undankbare Kombination.

Jobs und Lebensweise

Eine andere Untersuchung der englischen Krankenversicherung Medicash hingegen hat ergeben, dass mit bestimmten Berufen häufig auch Ernährungs- und Lebensgewohnheiten in direktem Zusammenhang stehen. Stressige Berufe, in denen viel geraucht oder Alkohol getrunken wird, oder die Schichtarbeit oder häufige Überstunden erfordern, sind sicherlich nicht förderlich für die Gesundheit.

Die gesündesten Berufe

Wenn Sie gesund bleiben wollten, sollten Sie dieser Untersuchung zufolge Werbefachmann oder Lehrer werden. Auch als Personalreferent, Buchhalter oder Rechtsanwalt haben Sie gute Chancen auf ein langes und gesundes (Berufs-)Leben.

Augen auf bei der Berufswahl!

Erstaunlich ist, dass Koch und Landwirt zu den ungesündesten Jobs gehören, Berufe also, in denen das Knowhow einer gesunden Lebensführung doch zum Job gehören sollte, die aber sozialen Kontakten nicht gerade förderlich sind. Während der Lehrer noch selig schlummert, melkt der Landwirt bereits seine Kühe. Und während der Lehrer gemütlich seinen Abend genießt und die Gattin in ein edles Lokal ausführt, ist es der Koch, der diese Mahlzeit zubereiten muss. Also Augen auf bei der Berufswahl, rät der Berater. Und bleiben Sie gesund!

Video: Tipps für eine selbstsichere Ausstrahlung

Autor: Petra Henning
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