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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Schon wieder Montag!

Das Wochenende war so schön - und so kurz. Gerade war doch erst Freitag und schon wieder steht der ungeliebte Montag vor der Tür. Leiden Sie auch Woche für Woche unterm Montagsblues? Wir verraten Ihnen, was Sie dagegen tun können.

„Tell me why? I don’t like Mondays. I want to shoot the whole day down", heißt es in dem Welthit von den „The Boomtown Rats" aus dem Jahr 1979. Geschrieben hat den Song über den Montagsblues Sir Bob Geldof, die Geschichte dahinter ist mehr als makaber:

Die 16-jährige Brenda Ann Spencer erschoss am 29. Januar 1979, einem Montag, aus einem Fenster ihres Elternhauses auf dem gegenüberliegenden Gelände einer Schule in San Diego mit einem halb automatischen Gewehr den Schulleiter und den Hausmeister und verletzte mehrere Personen schwer.

Ihre Begründung für die Tat: „I don’t like Mondays. This livens up the day.” („Ich mag keine Montage. Dies belebt den Tag.“). Damit Sie nicht zum Amokläufer werden, hat der Berater die besten Tipps gegen den Montagsblues.

Montagsblues: Jeder Dritte ist betroffen

Sie hassen Montage und sitzen dann immer völlig übermüdet, lustlos und schlecht gelaunt im Büro? Damit sind Sie nicht alleine. Eine forsa-Studie mit 1.002 Befragten hat ergeben: Jeder dritte Deutsche kennt das Phänomen des Montagsblues, besonders betroffen sind Arbeiter und Angestellte. Eine Untersuchung der „London School of Economics" klärte sogar auf, dass am Montag wesentlich weniger geleistet wird als an jedem anderen Tag der Arbeitswoche - in den Unternehmen häufen sich Krankheitsfälle, Verletzungen, Rechtschreibfehler.

Warum leiden wir unter Montagsblues?

Wochenende bedeutet Ausnahmesituation für unseren Körper: Unter der Woche gehen wir meist ungefähr zur selben Zeit ins Bett und stehen pünktlich zur selben Zeit auf. An den freien Tagen feiern wir oft bis in die Puppen und verbringen dann den ganzen Tag in den Laken oder bekommen wenig Schlaf. Das bringt unseren inneren Rhythmus durcheinander.

Forscher erklären dieses Phänomen so: Unser Körper schüttet Hormone aus, die Wach- und Schlafphasen steuern. Die werden durcheinandergewirbelt, macht man den Tag zur Nacht und die Nacht zum Tag. Die Folge: Schlappheit, Gereiztheit, schlechte Laune - kurz: Montagsblues.

Das hilft gegen den Montagsblues

Zum Glück gibt es ein paar Tipps, die den Montagsblues in seine Schranken weisen. Hier kommen die fünf besten Ratschläge:

  • Verlassen Sie Ihren Arbeitsplatz am Freitag Nachmittag ordentlich: Beantworten Sie alle E-Mails, führen Sie aufgeschobene Telefonate und schreiben Sie eine Liste mit den Dingen, die Sie am Montag erledigen müssen. So haben Sie den Kopf frei fürs Wochenende.
  • Gehen Sie wenn möglich unter der Woche immer zur gleichen Zeit ins Bett. Schlafen Sie sieben bis acht Stunden - auch am Wochenende. Dann gerät Ihr Bio-Rhythmus nicht so sehr außer Kontrolle.
  • Machen Sie am Sonntag keinen Mittagsschlaf und gehen Sie auch nicht wesentlich früher ins Bett. Das bringt die Hormone noch mehr durcheinander. Eine kleine Wanderung oder ein Spaziergang am Sonntag lässt Sie besser einschlafen. Die frische Luft tut Ihnen gut.
  • Machen Sie am Sonntagabend etwas Schönes. Gehen Sie zum Beispiel mit Freunden essen. Dann hat man gar keine Zeit, über den verhassten morgigen Montag nachzudenken. Auch Pläneschmieden für Montagabend (zum Beispiel Sport oder Kino) hilft gegen den Blues: Man hat etwas, auf das man sich freuen kann.
  • Am Montag sind Sie nicht so leistungsfähig. Akzeptieren Sie das und machen Sie sich deswegen keinen Stress. Und schon ist der Montagsblues weniger schlimm.

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Autor: Angelika Zahn
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