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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Eine Wunde selbst versorgen

Das können Sie auch!

Seien Sie Ihr eigener Ersthelfer

Eine Sekunde nicht aufgepasst und schon klafft die Wunde: Wenn das erst einmal passiert ist, kann Mann nur noch die Folgen bekämpfen. Nähen, tackern oder die Wunde mit Sekundenkleber verschließen? Was in Filmen durchaus üblich ist, muss im echten Leben noch lange nicht die beste Lösung sein. Deshalb haben wir einige Tipps für echte Männer, die nicht wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt gehen möchten.

Ob Rauferei, Küchen- oder Sportunfall: Im Laufe eines Leben gehört es nun einmal dazu, sich zu verletzen. Genauso gehört es dazu, nicht die Nerven zu verlieren, die Verletzung richtig einzuschätzen und sie weitestgehend selbst zu versorgen. Das Wichtigste ist dabei, die verletzte Hautstelle gründlich zu reinigen. In jedem Fall allerdings sollte eine Wunde kurz bluten, da sie sich so selbst reinigt. Sollten Sie anschließend kein Desinfektionsmittel zur Hand haben, reicht zunächst auch sauberes Leitungswasser aus, wobei die Betonung hier klar auf sauber liegt.

Eine Wunde durch Splitter in der Haut

Sie müssen nicht zwingend Sex unter freiem Himmel haben, um Dornen oder Holzsplitter in Ihrer Haut vorzufinden. Arbeiten in der Hobbywerkstatt, Holzhacken auf der Alm oder ein holpriger Heimweg nach einer Kneipentour können Ursachen für Splitterwunden sein. Entfernen Sie den Fremdkörper vorsichtig mit einer (Splitter-)Pinzette. Da Splitterwunden meist nicht bluten und sich somit nicht selbst reinigen, können Keime leichter in die Blutbahn gelangen. Daher ist es sinnvoll, sich auf Tetanusschutz prüfen zu lassen.

Schürf- und Schnittwunden

Kurz gestürzt und schon hat man sich eine Schnitt- oder Schürfwunde zugezogen. Auch hier gilt: Kurz bluten lassen und anschließend gleich desinfizieren. Dann die glatten Wundränder zusammenführen und mit einem Pflaster fixieren. Wenn die Wunde größer klafft, legen Sie besser eine Kompresse oder Mullbinde darauf, damit der Pflasterklebstoff nicht in die Wunde eindringt.

Wunden durch Verbrennung und Verbrühung

Bei Verbrühungen oder Verbrennungen sollten Sie die Wunde sofort mit kaltem, sauberem Leitungswasser eine Viertelstunde lang kühlen. Eventuelle Brandblasen keinesfalls aufstechen, und sollte Kleidung oder andere Stoffe an der Wunde haften, reißen Sie sie auf keinen Fall ab! Das sollten Sie eindeutig dem Arzt überlassen, der kann Ihnen auch Salben zur Wundheilung verschreiben. Sollten allerdings Gesicht, Hände oder der Intimbereich betroffen sein, oder sollte die Verbrennung oder Verbrühung größer als Ihr Handteller sein, rufen Sie unbedingt den Notarzt an.

Platzwunden und Prellungen

Prellungen und Blutergüsse sind schnell mal passiert. So unansehnlich und schmerzhaft sie sein mögen – außer Kühlen kann Mann dagegen nichts tun. Die Platzwunde sollten Sie ebenfalls kurz bluten lassen, desinfizieren und anschließend – wenn sie nicht zu groß ist – die glatten Wundränder aneinanderlegen und verbinden. Beim Bluterguss hilft meist eine Heparinsalbe.

Wundversorgung: so nicht!

Blutet die Wunde auch nach fünf Minuten noch, oder wird gar ein Körperteil taub, oder ist nur eingeschränkt beweglich, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen. Auch bei einem harten Kerl können diese Beschwerden auf verletzte Sehnen oder Nerven hindeuten. Treten starke Schwellungen und Rötungen auf, kann das der Hinweis auf eine Entzündung sein.

Vom selber nähen, tackern und kleben sei an dieser Stelle dringend abgeraten. Viele Sekundenkleber enthalten giftige Monomere und können zu Entzündungen oder Vergiftungen führen. In der Medizin werden deshalb Fibrinkleber verwendet, der verhindert dann auch Narbenbildung durch das Nähen.

Autor: Tina Heindel
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