Direkt zum Inhalt
Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Prostata

Das alte Männerleiden

So erkennen Sie Prostataprobleme frühzeitig

Zugegeben, das Thema ist unsexy. Doch die Prostata, auch als Vorsteherdrüse bekannt, bereitet nun mal vielen Männern (besonders ab dem 40. Lebensjahr) Kopfzerbrechen. Wir geben Ihnen vier Tipps, wie sie den Stress vermeiden können und erste Anzeichen für Prostataprobleme frühzeitig bemerken.

Häufiger Harndrang und Blasenprobleme gelten als erste Symptome einer Prostatavergrößerung. Und mit dem Alter steigt die Gefahr für das, wovor sich jeder Mann fürchtet: Prostatakrebs. „Er ist der häufigste Tumor unter Männern, jede vierte Krebserkrankung des Mannes betrifft die Prostata“, wird Jürgen Gschwend, Direktor der Urologischen Klinik und Poliklinik der Technischen Universität München von der Onlineausgabe des Magazins „Focus“ zitiert.

Doch Ihnen muss noch nicht der Schweiß ausbrechen vor lauter Panik, denn wir verraten Ihnen vier Anzeichen für eine mögliche Prostata-Erkrankung. Das frühe Aufdecken ist nämlich der sicherste Weg zur Genesung!

Prostataprobleme: starker und häufiger Harndrang

Wenn Sie sehr häufig auf die Toilette müssen und dabei immer das Gefühl haben, die Blase nicht ganz entleeren zu können, sollten bei Ihnen schon erste Alarmglocken bimmeln. Nur eine kranke Blase lässt sich nämlich nie ganz volllaufen und signalisiert sehr viel früher als bei gesunden Männern, dass sie entleert werden muss.

Patienten mit vergrößerter Prostata müssen folglich zwei- bis dreimal so oft zur Toilette wie Männer mit einer gesunden Prostata. Und nur, weil Sie bis jetzt noch keine Schmerzen verspüren, sollte das noch lange nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Vorsicht ist bekanntermaßen weitaus besser als Nachsicht.

Der in der Blase zurückbleibende Rest-Urin reizt nämlich die Blase und kann auf Dauer eine Blaseninfektion hervorrufen. Eine vergrößerte Prostata kann dann irgendwann zu unkontrollierten Entleerung der Blase vermehrt nachts (nächtliche Blasenschwäche) führen und auch der Darm kann durch Prostataprobleme in seiner Funktion eingeschränkt werden.

Prostataprobleme: keine Peinlichkeit beim Arzt

Männer sind bei Themen, die Ihre Reproduktionsabteilung anbelangen immer besonders sensibel und neigen zur unnötigen Schamhaftigkeit. Dass Sie sich nicht auf die belebteste Straße in die Innenstadt begeben und dort herausposaunen, welche Wehwehchen Sie haben, ist ja auch völlig in Ordnung.

Aber ein Urologe ist ein Arzt und dafür ausgebildet, Männern zu helfen. Das Leiden wird ja auch nicht besser durch das Schweigen – sondern verschlimmert sich immer weiter, sodass ein operativer Eingriff bald unumgänglich werden könnte. Was Sie auch keinesfalls machen dürfen, ist Ihrem Arzt aus Angst etwas verschweigen.

Bemühen Sie sich bei der Beschreibung Ihrer Symptome so konkret wie möglich zu sein. Und besondere Vorsicht ist bei Quacksalberei geboten: Viele Männer kommen auf den Trichter Ihre Beschwerden selbst zu kurieren. Von einer Selbstbehandlung mit Kräuterpillen, die in allen Variationen auf dem Markt erhältlich sind, sei Ihnen dringend abgeraten.

Prostataprobleme: Immer schön auf den Strahl achten

Auch wenn Sie eher der Sitzpinkler sind, ab ihrem 30. Lebensjahr sollten Sie so langsam auch hin und wieder im Stehen urinieren. Dies hat den Vorteil, dass Sie Ihren Harnstrahl besser beobachten können und Ihnen seltsame Sachen schneller auffallen.

Wenn Sie einen auffällig schwachen oder unterbrochenen Harnfluss feststellen, achten Sie mal die folgende Woche darauf, ob das so bleibt. Falls ja, gilt auch: den Arzt aufsuchen, sich durchchecken lassen und nach Ursachen suchen. Eine vergrößerte Prostata oder ein entdeckter Tumor muss noch lange nicht dem Krebs gleichbedeutend sein.

90 Prozent der Schwierigkeiten beim Wasserlassen gehen übrigens nach Informationen des Online-Portals „leben-mit-prostatakrebs.de“ auf eine gutartige Prostatavergrößerung zurück. Aber besser man weiß zeitig, wenn was ist.

Prostataprobleme: schmerzhafte Ejakulation oder Blut im Urin

Wenn Sie seit einiger Zeit Schwierigkeiten und Schmerzen beim Ejakulieren haben oder gar Blutspuren in Ihrem Urin feststellen, sollten Sie sich auch umgehend einen Termin beim Urologen geben lassen. Und bitte zu guter Letzt beachten: Es müssen nie alle Symptome gleichzeitig spürbar sein.

Manche Männer, die mit Prostatakrebs diagnostiziert wurden, hatten erst im Endstadium richtig unangenehme und deutlich fühlbare Beschwerden. Mindestens einmal im Jahr sollten Sie deshalb auch bei Beschwerdenlosigkeit bei dem Arzt Ihres Vertrauens vorbei.

Auf der Internetseite des Klinikum Nürnberg können Sie schon vorab die Warnsignale mit dem sogenannten AUA Syptom-Index einstufen lassen.

Video: Woran erkennt man Sexsucht?

Autor: Laura Popescu
Newsletter

Jede Woche neu:
die spannendsten Themen,
die schönsten Frauen

Jede Woche neu: die spannendsten Themen, die schönsten Frauen

The was an error. Please try again later.