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Fünf Preise, die es sich zu gewinnen lohnt

Stilvoll absahnen

Stilvoll absahnen: Fünf Preise, die es sich zu gewinnen lohnt

Ehrenurkunde bei den Bundesjugendspielen, Medaille bei den Stadtmeisterschaften, erster Platz beim Musikcontest im Freizeitheim: Männer sammeln Auszeichnung wie Frauen Schuhe. Sie haben schon alles erreicht? Dann setzen Sie sich neue Ziele. Der Berater weiß, welche.

Grammys, Emmys, Golden Globes – das sind alles Preise für elitäre Hollywood-Mimen, die sich einmal im Jahr zur Prime Time der Preisverleihungen treffen, um ihren Marktwert zu testen. Das ist nicht nur zum Gähnen langweilig, sondern auch überflüssig. Nervenkitzel geht anders. Der Berater weiß, wie.

Basic Instinct: "Der Venus-Award"

Einmal in einer Reihe genannt werden mit Größen wie Gina Wild, Nacho Vidal, Titus Steel oder Tyra Misoux, deren wunderbarer Künstlername nicht weniger als „Lutsch meinen Schwanz“ bedeutet – das wär’s doch. Hilfreich wäre dabei der „Venus Award“, der seit 1994 auf der „Venus“ (Fachmesse für Erotik) verliehen wird. In knapp 50 Kategorien lassen sich die Damen und Herren feiern, unter anderem für das beste Soft Video (letzter Siegertitel: „Fesselnde Knotenkunst aus Fernost“), den besten Movie („Hinter Gittern wird gevögelt“) und natürlich die beste Cumshot-Szene. Wer sich für den „Venus Award“ interessiert, aber erstmal in die Szene reinschnuppern will, der kann sich für 200 Euro einen Platz bei der Preisverleihung sichern – Essen, Trinken und Skurrilitäten inklusive.

French Connection: "Die Goldene Palme"

Glitzer und Glamour ist bei der Verleihung der "Goldenen Palme" in Cannes ein Muss. Hier geht es etwas gediegener zu als bei den "Venus-Awards", aber trotzdem ist der Berater heiß auf diesen Preis. Der Grund: Ob Nizza, Monaco oder Cannes – die französische Mittelmeerküste gehört zu den Hot-Spots dieser Erde. Hier feierten Brigitte Bardot und Gunther Sachs. Und was dem Playboy gefiel, kann so nicht verkehrt sein. Wenn also die goldene Palme aus 24-karätigem Gold mit einem Solitär aus Bergkristall und einer Schatulle aus Marokkoleder einen ruft, dann folgt man ihr. Legendär: Die Cannes-Treppen, die mit rotem Teppich ausgelegt sind und den Aufstieg der Filmschaffenden in den Filmolymp repräsentieren. Die goldene Palme ist ein Autorenpreis, der es sich zur Aufgabe macht, viel versprechende Newcomer und wahre Filmkünstler auszuzeichnen. Quentin Tarantino zum Beispiel, der vom Präsidenten der Festspiele, Gilles Jacobs, 1992 entdeckt wurde und zwei Jahre später mit "Pulp Fiction" in Cannes den Durchbruch schaffte. Legendär auch die Dankesrede des griechischen Filmmachers Theo Angelopoulos, der nur den "Großen Preis der Jury" und nicht etwa die "Goldene Palme" für seinen Film „Der Blick des Odysseus“ bekam: „Wenn das ist, was ihr mir zu geben habt, habe ich nichts zu sagen.“

Spiel mir das Lied vom Zauberball: "Weltfußballer des Jahres"

Der "FIFA Ballon d’or": Seit 1956 werden Fußballer für außerordentliche Aktivitäten am Leder geehrt – die Preise hießen "Europas Fußballer des Jahres", "Weltfußballer des Jahres", "Ballon d’or" und seit neuestem "FIFA Ballon d’or". Früher gewählt von Journalisten, entscheiden beim heutigen "FIFA Ballon d’or" Nationaltrainer und -spieler über die Nominierten. Unter den Preisträger sind die ganz Großen der Fußballwelt. Allen voran Pele, der 1999 als "Weltfußballer des Jahrhunderts" ausgezeichnet wurde oder Ronaldo, der mit seinen 21 Jahren jüngster Preisträger war. Doch wer jetzt eine Chance auf den Titel haben will, der muss erstmal an Lionel Messi vorbei. Der kleine Argentinier vom FC Barcelona ist zum dritten Mal in Folge "Weltfußballer des Jahres" und zieht damit mit FIFA-Boss Michel Platini gleich, der sich den Hattrick in den 80er-Jahren sicherte.

Zurück in die Zukunft: "Top 50 Thinkers"

Macht macht sexy. So einfach ist das. Und wer Preisträger dieses Titels ist, der ist mächtig. Alle zwei Jahre veröffentlicht die Internetseite Thinkers50.com ein Ranking der fünfzig klügsten Wirtschaftsbosse. Ausgewählt werden sie von einer Jury, deren Vorsitz die Wirtschaftskoryphäen Stuart Crainer und Des Deerlove inne haben. Preisträger 2011 war Clayton Christensen, Professor an der Harvard Business School, der selbst in der Biografie des Apple-Gründers Steve Jobs als eines seiner Vorbilder gehandelt wird. Bemerkenswert übrigens: obwohl "Thinkers 50" Visionäre auszeichnet, befindet sich Steve Jobs nur 2009 unter den Top 50, während sein Widersacher Bill Gates zwischen 2001 und 2011 ganze fünf Mal im Ranking auftaucht.

Ritter aus Leidenschaft: "The most excellent Order of the British Empire"

Das fehlt dem Berater noch: die Ritter-Ehre. Seit 1917 wird der britische Verdienstorden „The most excellent Order of the British Empire“ vergeben. Dabei werden fünf Stufen unterschieden. Die höchste Auszeichnung ist „Knight (Dame) Grand Cross", darauf folgt „Knight (Dame) Commander“, „Commander“, „Officer“ und „Member“. Die Vorschläge können dabei aus dem Volk stammen oder vom Premierminister direkt kommen. Geehrt werden die betreffenden Personen von der Queen höchstpersönlich. Alle Bürger des United Kingdom und des Commonwealth dürfen sich nach der Auszeichnung zum „Knight (Dame) Grand Cross“ oder „Knight (Dame) Commander“ mit Sir oder Lady anreden lassen. Ausländer hingegen müssen sich mit der bloßen Bezeichnung als „Knight (Dame) Grand Cross“ oder „Knight (Dame) Commander“ zufrieden geben.

Autor: Lena Iker
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