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Was ist eigentlich der Ig-Nobelpreis?

Den Nobelpreis kennt jeder. Gekürt werden Leistungen für die Bereiche Physik, Chemie, Literatur, Medizin, Wirtschaftswissenschaften. Außerdem ist da natürlich noch der Friedensnobelpreis. Es gibt aber auch noch einen anderen: den Ig-Nobelpreis.

Seit 1991 wird jährlich der Ig-Nobelpreis vergeben – um „das Ungewöhnliche zu feiern, den Einfallsreichtum zu ehren und das Interesse der Menschen an Wissenschaft, Medizin und Technik anzuspornen“, wie es auf der Seite www.improbable.com heißt. Die beiden Anfangsbuchstaben spielen auf das englische Wort „ignoble“ an, was so viel wie „gemein“, „unedel“ und „schmachvoll“ bedeutet. Die Preisverleihung dieses „Anti-Nobelpreises“ findet jeweils im Oktober in der Universität von Harvard statt. Die Kategorien sind von Jahr zu Jahr unterschiedlich.

Der Ig-Nobelpreis für die Wasserstoffbombentechnik

Einer der ersten Gewinner war der ungarisch-amerikanische Physiker Edward Teller, der versuchte, die Wasserstoffbombentechnik weiterzuentwickeln. Er erhielt den Preis in der Kategorie „Friede“, da er mit seinem lebenslangen Einsatz versuche, das Wort „Frieden“ nachhaltig zu verändern.

Der Ig-Nobelpreis für Fahrstuhlmusik

Es gab aber noch weitere ungewöhnliche Preisträger. So gewannen Carl J. Charnetski, Francis X. Brennan und James F. Harrison 1997 in der Kategorie Medizin. Sie kamen durch ihre Forschungen zum Ergebnis, dass das Hören von Fahrstuhlmusik die Bildung von Immunglobulin A anregt und dies schütze, so die Forscher, vor Erkältungen.

Der Ig-Nobelpreis für Kekse und Hühner

Einen Dienst an der Menschheit leistete zudem Len Fisher aus Bristol. Er führte im Bereich Physik Berechnungen durch, um die optimale Art fürs Kekse-Tunken herauszufinden. Jedenfalls für alle Bauern war der Wissenschafts-Bericht von Stefano Ghirlanda, Liselotte Jansson und Magnus Enquist interessant. Die Forscher berichteten, dass Hühner schöne Menschen bevorzugen. Dafür gab’s den Ig-Nobelpreis in der Kategorie „Interdisziplinäre Forschung“.

Der Ig-Nobelpreis für die "Schwulenbombe"

Den Ig-Nobelpreis für Frieden erhielt 2007 das Air Force Wright Laboratory aus Ohio für ihre Forschung an der „Schwulenbombe“. Diese Bombe sollte aus kampfbereiten Soldaten sexsüchtige Homosexuelle machen mit dem Ziel, dass sie sich so anziehend finden, dass sie übereinander herfallen. Na dann...

Autor: Jakob Moritz
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