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Weltuntergang: So oft passierte einfach gar nichts

Auch in der Vergangenheit war man bei Szenarien für den Weltuntergang sehr erfinderisch...

Weltuntergang: So oft passierte einfach gar nichts

Der Weltuntergang: Kollision der Erde mit Kometen und Asteroiden, Schwarze Löcher, Alieninvasionen, das Jüngste Gericht oder gar die Zombie-Apokalypse. Anlässe für ein schnelles Ende unseres Blauen Planeten gibt es viele. Auch in der Vergangenheit war man bei Szenarien für den Weltuntergang sehr erfinderisch...

 

Am 21.12.2012 sollte es mal wieder soweit sein: der Weltuntergang. "Endlich!", werden die Freunde der Apokalypse und des auslaufenden Maya-Kalenders sagen. Denn der Weltuntergang ist in den letzten 2000 Jahren schon ziemlich oft vorhergesagt worden und dann doch immer wieder ausgefallen. Zum Glück, wie wir finden, und blicken zurück...

1. Weltuntergang: um 30 n. Chr.

Den Anfang unserer kleinen Chronik der verpassten Weltuntergänge macht der Tod von Jesus Christus um das Jahr 30 n. Chr. Viele Jünger erwarteten, dass nach der Auferstehung ihres Meisters der Jüngste Tag jede Stunde kommen könnte. Das taten sie jedoch vergeblich. Im Jahr 70 n. Chr. kam unter Christen wie Juden in dieser Frage jedoch noch einmal kurz Hoffnung auf, als die Römer unter dem späteren Kaiser Titus Jerusalem eroberten und den Tempel zerstörten. Doch das Ende aller Zeiten ließ weiter auf sich warten.

2. Weltuntergang: 31.12.999

Papst Sylvester II. legte das Ende der Welt für den 31. Dezember 999 um Mitternacht fest. Verschiedenen Quellen zufolge brach im christlichen Europa daraufhin eine Massenhysterie aus. Berichte sprechen von Plünderungen, Morden und kollektiver Endzeitstimmung. Als sich die Erde im Januar des Jahres 1000 jedoch weiterdrehte, hatte Papst Sylvester II. auch gleich eine Erklärung für das Ausbleiben der Apokalypse parat: Durch seine Gebete habe er das Ende der Welt gerade noch verhindern können.

3. Weltuntergang: 01.02.1524

Gleich von verschiedensten Astronomen wurde der erste Tag im Februar des Jahres 1524 als Ende der Welt vorausgesagt. Grund: Eine besondere Sternkonstellation der Planeten Jupiter, Saturn und Mars, die sich alle im Sternbild der Fische trafen. Interpretiert wurde das als untrügliches Zeichen für die Sintflut. Überliefert ist, dass 20.000 Londoner dieser Prophezeiung Glauben schenkten und auf die umliegenden Hügel der Stadt zogen, um am Ende aller Tage Gott besonders nahe zu sein. Am 02.02.1524 spazierten sie jedoch wieder trockenen Fußes durch die Stadt an der Themse.

4. Weltuntergang: 1532 bis 1541

Auch Martin Luther war fest davon überzeugt: Das Ende der Welt kommt - und zwar bald. Genauergesagt sollte es eigentlich schon 1532 so weit gewesen sein. Als jedoch nichts passierte, korrigierte er sich auf das Jahr 1538 und dann auch noch ein drittes Mal auf 1541. Als dann der Weltuntergang aber schon wieder auf sich warten ließ, entschied er sich verständlicherweise, sich nun nicht mehr auf genaue Termine festlegen zu lassen.

5. Weltuntergang: 1874 etc. etc.

Für die Zeugen Jehovas war das Ende der Welt auch schon mehrere Male quasi zum Greifen nahe. 1874 sollte nach den Aussagen ihres Gründers Charles Taze Russell eigentlich die Welt untergehen. Als das Jahr verstrichen und in dieser Hinsicht nichts zu verzeichnen war, verlegte man den Weltuntergang rasch auf den 01. Oktober 1914. Später sollte es das Jahr 1925 sein, dann 1975 und schließlich das Jahr 2000. Man darf also gespannt sein, wann der fünfte Termin zum Weltuntergang folgt.

6. Weltuntergang: 17.05.1910

Im Mai 1910 näherte sich der Halleysche Komet der Welt zum wiederholten Male. Nur sagten diesmal etliche selbsternannte "Weltuntergangsexperten" das Ende der Welt voraus. Die Folgen waren zum Teil dramatisch: Tausende Menschen in Europa und den USA verfielen in Hysterie. Menschen verschenkten ihr Hab und Gut, andere feierten als ob es kein Morgen gäbe und wieder andere begingen zu Hunderten Selbstmord. In Oklahoma musste die Polizei sogar ein kleines Mädchen vom Altar der Sekte der "Select Followers" retten, die das Ende der Welt mit einem Menschenopfer abzuwenden versuchten. Doch die ganze Hysterie war umsonst, denn der Halleysche Komet flog wie immer an der Erde vorbei und sie drehte sich weiter.

7. Weltuntergang: Eigentlich fast jedes Jahr im 20. Jahrhundert

Das gesamte 20. Jahrhundert ist geprägt von Weltuntergangsszenarien. Die Vielzahl von obskuren freikirchlichen Sekten vor allem in den USA und Asien, angebliche Zahlenmystiker, astrologische Umstände oder gar der nukleare Super-GAU machten dies möglich. So gibt es kaum ein Jahr, in dem nicht das Ende der Welt von irgendjemandem ausgerufen wurde. Kein Wunder, wenn man bei den ganzen Zahlen für seine Voraussagen da ein wenig der Überblick verliert.

8. Weltuntergang: 1999/2000

Die Jahre 1999 und 2000 riefen bei verschiedensten Sekten, selbsternannten Propheten oder "Weltuntergangsexperten" eine richtige Weltuntergangseuphorie hervor. Auch Nostradamus, Sir Isaac Newton und der Modeschöpfer Paco Rabanne schienen davon überzeugt: Es geht zu Ende mit der Erde - ob 1999 oder eben im Jahr 2000. Doch dies blieb, wie auch das erwartete Computerchaos beim Millenium nichts als dummes Gerede.

9. Weltuntergang: 21.12.2012

Am 21. Dezember 2012 endet der Kalender der Maya, genauergesagt fängt er wieder direkt von vorne an. Dies passiert übrigens recht regelmäßig: alle 1.872.000 Tage. Kein Grund zu Sorge also - alle 5128 Jahre kann man schon einmal einen Neuanfang wagen.

10. Weltuntergang: 2076

Der nächste Weltuntergang ist übrigens auch schon terminiert: Im Jahr 2076 soll es wieder einmal so weit sein. Ein Prophet aus dem 8. Jahrhundert berechnete, dass Jesus genau 3942 Jahre nach Erschaffung der Welt geboren wurde und die Welt 6000 Jahre nach ihrer Erschaffung eben im Jahr 2076 ihr Ende finden wird. Zudem erwarten einige muslimische Sekten das Ende der Welt im Jahre 1500 des muslimischen Kalenders. Warum weiß keiner, aber das ist bei Weltuntergängen ja auch nie so wichtig...

Julian Traut

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