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Zeitumstellung

Wie uns die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit beeinflusst

Wer hat an der Uhr gedreht?

Zeitumstellung – zwei Mal im Jahr fragt sich jeder, ob die Uhr jetzt vor- oder zurück gestellt wird. Kann man länger schlafen, oder nicht? Warum gibt es überhaupt eine Sommerzeit? Damit man nicht wichtige Termine verschläft, oder sich gar zu früh auf den Weg macht, helfen wir auf die Sprünge.

Auch wenn die Zeitumstellung im Herbst uns eine Stunde mehr Schlaf gönnt, kommt nicht jeder mit diesem Wechsel klar. Damit man nicht unter Schlafstörungen leidet, sollte man auf den Körper hören und nichts erzwingen. Wie die Zeitumstellung sich auf unseren Körper und Biorhythmus auswirkt und wo der Ursprung zu finden ist, erklären wir Ihnen.

Ursprung der Zeitumstellung

Bereits Benjamin Franklin hatte 1784 in einem Brief „An Economical Project for Diminishing the Cost of Light“ den Vorschlag der Zeitumstellung geäußert, um die Anzahl der Kerzen zu minimieren. Jedoch dauerte es bis 1907, bis das Thema erneut aufgegriffen wurde, dieses Mal von dem Engländer William Willett dessen Abhandlung „The Waste of Daylight" Grundlage für eine breite Diskussion war. Die Zeitumstellung wurde am 30. April 1916 im Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und Irland eingeführt.

1973 wurde die Sommerzeit wegen der Ölkrise eingeführt. Man wollte durch die Zeitverschiebung Energie sparen. 1980 entschieden sich Ost-und Westdeutschland zu einer gemeinsamen Sommerzeit und auch in vielen europäischen Ländern wurde es einheitlich festgelegt. Die osteuropäische Zone ist der mittleren immer eine Stunde voraus. Zu ihr zählen Griechenland und Finnland. Es kam übrigens heraus, dass die Sommerzeit keine messbaren Energiespareffekte bringt.

Die Zeiten

Den Begriff Winterzeit gibt es eigentlich nicht. Man wechselt bei der Zeitumstellung von Sommerzeit (MESZ), auf Normalzeit (MEZ). Im Englischen spricht man auch von Daylight Saving Time. Am letzten Sonntag im März wird demnach die Uhr von 2 Uhr auf 3 Uhr gestellt und am letzten Sonntag im Oktober von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt.

Winter- oder Normalzeit

Langschläfer freuen sich, weil sie im Oktober eine Stunde mehr Schlaf bekommen. Frühaufsteher und vor allem Kinder haben so ihre Probleme mit der Zeitumstellung. Laut einer Umfrage der DAK war jedes zweite Kind unter drei Jahren und jedes dritte vier- bis sechsjährige Kind in den Tagen danach quengelig, müde oder hatte Schlafstörungen. Während bei Schulkindern eher die Jungs Probleme mit der Umstellung haben, sind es bei den Erwachsenen die Frauen mit 14 Prozent (Umfrage DAK 2009). Wer regelmäßig einen Mittagsschlaf hält, sollte darauf eine Woche nach der Umstellung verzichten.

Der Biorhythmus

Das Positive an der Zeitumstellung im Oktober ist nicht nur die gewonnene Stunde, sondern auch, dass es morgens früher heller ist. Andererseits wird es abends schneller dunkler und der Biorhythmus ist durcheinander. Um sich schnell an die Zeitumstellung gewöhnen zu können, sollte man auf seine innere Uhr hören und nicht um jeden Preis eine Stunde mehr Schlaf erzwingen.

Bei der Umstellung auf die Sommerzeit hat so mancher schon mit der Frühjahrsmüdigkeit zu kämpfen und der Körper muss sich vom Winterschlaf auf Frühling umstellen. Zu beiden Jahreszeiten gilt: Bewegung an der frischen Luft bringt den Körper wieder in Schwung.

Technik

Für die Zeitumstellung in Deutschland ist die Atomuhr der Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig zuständig. Sie sorgt dafür, dass alle Funkuhren pünktlich das Signal erhalten. Dies passiert automatisch, es hat noch nie Pannen gegeben. Bei der Deutschen Bahn werden an dem Tag etwa 120.000 Uhren in Zügen und Bahnhöfen umgestellt, was circa eine Stunde dauert.

Autor: Britta Geiger
Im Bett mit Playmate Annetta
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