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Wer sind eigentlich die Freimaurer?

Playboy verrät es ihnen

Wer sind eigentlich die Freimaurer?

Kaum eine Gemeinschaft zieht seit jeher so viel Misstrauen auf sich wie die Freimaurer. Kaum einer weiß, was diese Männer in ihren Geheimlogen tun, und ob ihre Zusammenkünfte nicht Treffen von gefährlichen Verschwörern sind. Zeit, dass wir diesem Geheimbund auf die Spur zu kommen.

Goethe war einer, ebenso Mozart und auch Casanova: alles Freimaurer. Obwohl die wenigesten etwas über die Freimaurer wissen, geraten sie doch trotz so ehrenwerter Mitglieder gern in den Verdacht, etwas Subversives zu verbergen. Die Nazis verfolgten die Freimaurer, ebenso lehnt sie die katholische Kirche bis heute ab, auch die Islamische Weltliga sieht die Freimaurerei als "unvereinbar mit dem Islam". Wer jedoch mal bei sich ins örtliche Telefonbuch schaut, wird feststellen: Die lokale Loge dieses Bundes ist nicht geheim, sondern steht mit Adresse und Telfonnummer drin. Viele der Logenbrüder bieten auch einmal im Jahr einen Tag der offenen Tür. Also ganz so geheim sind sie dann doch nicht.

Die Freimaurer orientieren sich an der Aufklärung

Denn es sind nicht etwa Verschwörungen oder andere sinistre Machenschaften, die die Freimaurer verfolgen. Ihre Ideale stammen aus der Aufklärung: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität.

Freimaurer im 18. Jahrhundert (Radierung).

Der Grund, weshalb sich die Freimaurer in diesem "geheimen" Ambiente treffen, ist folgender: Im 18. Jahrhundert war es alles andere als selbstverständlich, über solche freigeistligen Ideen öffentlich zu diskutieren. Ausserdem waren in dieser Zeit und im 19. Jahrhundert Männerclubs todschick: Man zog sich gemeinsam zurück, redete über Geschäfte und alles abseits der Familie, pflegte Freundschaften und Netzwerke. Und die Freimaurer redeten eben über Philosophie, wenn sie unter sich waren.

Die Freimaurer wolllen eine besserer Welt bauen

Was auch viele irritiert: der Name der Freimaurer. Denn es ist schwer vorstellbar, dass in den Logen mit Stein und Mörtel hantiert wird. Tatsächlich aber gehen die Freimaurer auf mittelalterliche Steinmetzbruderschaften, die große Kathedralen bauten, zurück. Sie verstehen sich als Bauarbeiter einer besseren Welt: Eigentlich eher atheistisch orientiert, bekennen sich doch viele zu einem "Allmächtigen Baumeister" aller Welten". Denn es gibt genauso katholische wie evangelische oder auch jüdische Logen – Toleranz ist den Freimaurern sehr wichtig. Traditionell sind aus diesen Bruderschaften noch die Aufnahmerituale und die Grade (Lehrling, Geselle und Meister) erhalten geblieben.

Die Illuminaten sind nicht mit den Freimaurern identisch

Leider hat das Mißtrauen gegenüber den Freimaurern in der Neuzeit nicht wirklich abgenommen. Mitschuld daran etwa der Roman "Illuminati" (Dan Brown) und dessen Verfilmung: Darin und in anderen Verschwörungstheorien wird der Orden der "Illuminaten" für zahlreiche Geschehnisse in der Weltgeschichte verantwortlich gemacht. Und da die Illuminaten eine Geheimgesellschaft waren, die der Freimaurerei ähnlich war, werden sie für viele als die gleiche Gesellschaft gesehen. So sollen die Illuminaten etwa hinter der Französischen Revolution stecken – oder auch hinter dem amerikanischen Kapitalismus: Die Pyramide mit dem Auge der Vorsehen auf der Ein-Dollar-Note etwa soll ein geheimes Smbol der Freimuarer sein – was nun mal überhaupt nicht stimmt. Bis heute gelten die Freimaurer als religionsfeindlich: Doch in Wahrheit hat sich noch keine Religion so tolerant erwiesen als die Logenbrüder.

Autor: Klaus Mergel
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