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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Vaterschaftstest

Was Sie wissen müssen

Zweifeln Sie an Ihrer Vaterschaft?

Wer zweifelt, ob er wirklich der biologische Vater seines Kindes ist, kann einen Vaterschaftstest machen. Wir verraten, wie’s funktioniert.

Sie öffnen die Haustür und vor Ihnen steht die Kleine, die Sie vor drei Monaten in der Bar um die Ecke aufgerissen haben? Gut! Sie behauptet, von Ihnen schwanger zu sein? Weniger gut! Falls Sie nicht schon immer Papi werden wollen oder auch nur den geringsten Zweifel an Ihrer Teilhabe an dem Kind haben, sollten Sie schnellstens einen Vaterschaftstest machen lassen. Wir klären auf.

Vaterschaftstest: die Zahlen

Wie viele Kuckuckskinder genau es in Deutschland gibt, ist statistisch nicht belegt. Nach einer weltweiten Studie der John Moores Universität aus dem Jahr 2005, hatten rund vier Prozent aller Kinder keine biologische Verbindung zu ihrem „Vater“.

Vaterschaftstest: die Bedingungen

Bis vor wenigen Jahren war es kein Problem, heimlich einen Vaterschaftstest durchzuführen. Seit Februar 2010 aber braucht es laut dem Gendiagnostikgesetz die ausdrückliche schriftliche Zustimmung aller Beteiligten bzw. Sorgeberechtigten, also auch die der Mutter. Das Gesetz verpflichtet nicht nur zur Aufklärung über Zweck, Art, Umfang und Aussagekraft der Gen-Untersuchung, es sichert auch das Recht auf Nichtwissen.

Vaterschaftstest: der Test

Genau wie viele andere DNA-Analysen, werden die Proben für den Vaterschaftstest heute schnell und einfach per Mundhöhlenabstrich bei Vater, Mutter und Kind entnommen. Durchgeführt werden dürfen die Tests nur von Ärzten oder nichtärztlichen Sachverständigen. Im Testlabor wird der Speichel dann auf wenigstens zwölf „Marker“ hin untersucht, die zusammen quasi einen genetischen Fingerabdruck ergeben. Innerhalb von circa einer Woche liegt das Testergebnis vor.

Vaterschaftstest: die Sicherheit

Achtet Sie unbedingt auf die seit dem Februar 2011 vorgeschriebene Akkreditierung der "Deutschen Akkreditierungsstelle für Forensische Genetik". Die garantiert, dass die Arbeitsabläufe des auswertenden Labors von einer dritten, unabhängigen Stelle begutachtet werden. Dann ist das Ergebnis aber auch wirklich hieb- und stichfest.

Vaterschaftstest: die Kosten

Die Kosten und Angebote der verschiedenen Labore variieren erheblich, Sie können diese im Internet jedoch schnell vergleichen. Wenn Sie den Test lediglich privat benötigen, so ist dieser häufig günstiger als ein Test, der bei Gericht vorgelegt werden muss.

Der nämlich muss den Vorgaben des Gendiagnostikgesetzes und den Richtlinien der Bundesärztekammer entsprechen. Die Kosten bewegen sich zwischen 200 bis etwa 600 Euro. Die Kosten für Gummi oder Pille sind dagegen Peanuts, meinen Sie nicht auch?

Video: Fakten über das Kondom

Autor: Laslo Seyda
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