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Wutanfall

So besiegt man den Ärger im Büro

Manchmal muss man einfach Dampf ablassen

Ein Wutanfall mitten im Büro? Wer kennt das nicht. Der Chef provoziert, der Kollege ist total dämlich und man muss sich mal wieder selbst um alles kümmern. Irgendwann platzt einem da der Kragen. Eigentlich gut, wenn alles rauskommt – aber wie man den nächsten Wutanfall von vornherein vermeiden kann?

Einen Wutanfall bekommen Frauen genauso wie Männer. Allerdings haben Frauen danach eher ein schlechtes Gewissen. Die Männer aber sehen in ihrem Wutausbruch ihre Männlichkeit bestätigt. Anlässe für aufgestaute Wut gibt es genug.

Das fängt meist schon beim Weg zum Büro an und zieht sich über den ganzen Tag. Gerade depressive Männer neigen zu Wutanfällen. "Oftmals treten betroffene Männer geradezu feindselig und aggressiv auf und haben eine nach außen gerichtete Vorwurfshaltung sowie eine niedrige Stresstoleranz", erläutert Professor Mathias Berger von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde in Berlin. Wie man das Herzinfarktrisiko klein halten kann?

Schweigen

Man ist total genervt und könnte ausflippen. Jetzt ist der richtige Moment gekommen, um dem unfähigen Chef die Meinung zu sagen. Soll er doch die geballte Ladung Wut und Zynismus zu spüren bekommen. – Lieber nicht! Schon Ernst Jünger sagte: „Mit einem Vulkan ist nicht zu reden.“ Also, erst mal wieder runtergekommen, durchatmen und am besten nichts sagen. Aber wie kommt man wieder runter?

Video: Flirten im Büro – Wie weit kann man gehen?

Ablenken

Am besten das aktuelle Thema einfach liegen lassen und sich einem anderen Projekt zuwenden. Wenn man nach einiger Zeit wieder ruhig atmen kann, fällt es leichter, sich mit neuen Ansätzen und Ideen der vorherigen Aufgabe zuwenden. Auch Sport und Bewegung helfen bei der Ablenkung. Einmal um den Block laufen und tief durchatmen oder abends mit Freunden zum Sport gehen – das macht den Kopf frei.

Trinken

Auch Trinken kann bei einem drohenden Wutanfall helfen. Wir denken da aber eher an ein Glas Wasser, als an Alkohol. Man spült den Ärger quasi runter. So mancher ist davon überzeugt, dass einen bei angestautem Ärger nur Hochprozentiges weiterbringt. Doch Vorsicht, der Schuss kann leicht nach hinten losgehen: Wer in einer wütenden Grundstimmung zu tief ins Glas schaut, wird auch schnell seinen Kumpels gegenüber aggressiv wird. Frustsaufen ist deshalb mit Bedacht zu betreiben.

Klären

So mancher Wutausbruch wurde nun also erfolgreich verhindert. Dafür hat man ein Magengeschwür und einen Tinnitus und die Frau bekommt abends die komplette schlechte Laune ab. Oder man ist dann doch noch ausgeflippt und beim Gespräch persönlich und verletztend gewesen.

Nachdem man sich beruhigt hat, sollte man deshalb mit dem Chef oder Kollegen sprechen und deutlich sagen, was einem nicht gefällt. Denn unterdrückte Wut schlägt auf die Gesundheit und man geht tagtäglich mit einem schlechten Gefühl ins Büro. Sollte sich an der Zusammenarbeit dennoch nichts ändern, ist das ein Anlasse, über einen Jobwechsel nachzudenken – bevor der nächste Wutanfall droht.

Autor: Britta Geiger
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