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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Kolumne: Vom Leben gelernt

Sag niemals Nö – schon gar nicht im Bett

Playboy-Autoren über ihre schmerzhaftesten Lebens-Lektionen

Wie ich im Bett alles richtig machen wollte – und eine Angebetete damit verjagte

Manchmal versucht man, alles richtig zu machen, und macht es damit nur schlimmer. Mir ist das bisher zweimal passiert. Einmal, als ich meine milchige Gesichtsfarbe mit einer billigen Bräunungscreme aufmotzen wollte und anschließend noch beschissener aussah – und vergangenes Jahr mit Lena. Wir lernten uns während eines Wochenendausflugs in Köln über einen Freund kennen. Tolle Beine, toller Humor, tolle Frau. Ein Kumpel mit Prachtarsch sozusagen. Lena, nicht mein Freund.

Wir tauschten unsere Telefonnummern aus, und vier Wochen später rief sie mich an, um mir zu sagen, dass sie beruflich nach München kommt. Ich lud sie ein, bei mir zu übernachten, und sie nahm an. Super. Dachte ich. Sie kam erst spätabends, gerade noch genug Zeit für ein Glas Wein, dann legten wir uns ins Bett.

Ich wollte reden – sie wollte Sex

Wer den ersten Schritt machte, weiß ich nicht mehr. Aber an die Küsse erinnere ich mich noch gut. An dieser Stelle muss ich dazu sagen, dass ich es eigentlich kaum erwarten kann, mit einer Frau zu schlafen. Normalerweise kleben meine Hände schneller am BH als eine Schmeißfliege an der Windschutzscheibe. Frauen werfen mir deshalb häufig vor, ich sei nicht unbedingt die tiefste Schublade. Das stimmt leider. Aber Lena sollte das nicht merken. Ich hatte sie gern und wollte, dass sie sich in mich verliebt.

Das war der Plan. Also sagte ich ihr, dass ich heute Nacht nicht mit ihr schlafen wolle und lieber reden möchte. Da war sie gerade damit beschäftigt, meine Boxershorts mit ihrem Mund auszuziehen. Irgendwie hatte ich erwartet, sie würde mir um den Hals fallen. Aber stattdessen drehte sie sich weg und sagte nur noch: „Gute Nacht.“ Ich rüttelte sie an der Schulter und fragte, was los sei. Ihre Antwort: „Du spinnst wohl. So abgewiesen hat mich noch keiner.“ Ich sagte dann noch: „So ist es nicht. Na gut, dann schlaf ich eben doch mit dir“ - aber da wollte sie nicht mehr. Am nächsten Morgen reiste sie früh ab.

Autor: Maximilian Reich
Mit Katrin Heß in den Kissen
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