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Happy Birthday, Mr. Blockbuster

10 Fakten über Jerry Bruckheimer

10 Dinge, die Sie noch nicht über Jerry Bruckheimer wussten

Der Star-Produzent Jerry Bruckheimer wird 70. Am Anfang seiner Karriere stand eine Entscheidung gegen leicht verdientes Geld und für das Film-Business. Heute hat er beides im Überfluss: Erfolg und Moneten

Eines ist sicher: Eine Glas-Vitrine reicht dem Star-Produzenten Jerry Bruckheimer schon lange nicht mehr aus, um seine ganzen Auszeichnungen stilecht präsentieren zu können. Da braucht es eher ein riesengroßes Zimmer, in dem sich Oscars, Grammys, Emmys und anderes Geglitzer und Gefunkel stapeln – mindestens.

Und während die kleinen Statuen einfach nur gut aussehen, laufen auf zwei oder drei Dutzend Flatscreens die besten Szenen aus seinem jahrzehntelangen Schaffen. Tom Cruise' Luftkämpfe in Top Gun, Eddy Murphys Verfolgungsjagden in Beverly Hills Cop, der Absturz der Black Hawk oder Jonny Depp, der gleich mehrfach als besoffener Pirat mit Ausfallschritten über Planken und Mauern balanciert.

Irgendwo in der Ecke, auf einem großen Ledersofa, sitzt der Geist von Don Simpson, Bruckheimers besseren Hälfte aus alten Hollywood-Tagen, und baut sich seelenruhig ein paar Lines Kokain auf. So viel zur Fiktion. Hier kommen zehn Fakten über Jerry "Mr. Blockbuster" Bruckheimer. 

  1. Bruckheimer steckt hinter einigen der testosteron- und adrenalin-geschwängertsten Streifen überhaupt. Darunter Beverly Hills Cop, Top Gun, Days of Thunder, Con Air, Bad Boys, Pearl Harbor und Armageddon. Sein Spitzname: Mr. Blockbuster
  1. Jerome Leon Bruckheimer, so sein bürgerlicher Name, ist der Sohn deutsch-jüdischer Einwanderer und in Detroit großgeworden.
     
  2. Nach seinem Psychologie-Studium arbeitete Bruckheimer zunächst in einer Werbefirma, wo er gutes Geld hätte scheffeln können. Er entschied sich in den frühen Siebzigern aber dafür, lieber schlechtbezahlte Jobs im Film-Business anzunehmen.
     
  3. Mit Kumpel Don Simpson gelang ihm in den Achtzigern der endgültige Durchbruch. Der Film „Flashdance“, eine Low-Budget-Produktion, spielte über 95 Millionen US-Dollar an den Kinokassen ein. Der Streifen avancierte nicht nur zum Kult-Film, sondern inspirierte auch Jennifer Lopez zu ihrem sexy Musikvideo „I’m Glad“ und Geri Halliwell zu ihrem Video zum Weather-Girls-Cover „It’s raining Men“.
  1. Don Simpson und Jerry Bruckheimer waren in Hollywood nur als „Don und Jerry“ bekannt. Ihre Beziehung soll wie eine Ehe gewesen sein – nur ohne Sex. Wahre Liebe gibt es eben nur unter Männern.
     
  2. Bruckheimer macht nicht nur gute Filme. Er gibt auch gerne kluge Sätze von sich. Etwa diesen: „Wenn man in einer Krise steckt, auf einem Schiff oder wo auch immer, wird es immer Helden geben, die darüber erhaben sind.“ Er sagt aber auch: „Ich habe keine Ahnung, was einen guten Film ausmacht und was nicht.“
     
  3. Johnny Depps Rolle als Pirat „Jack Sparrow“ fanden die Verantwortlichen der Produktionsfirma Walt Disney anfangs zu betrunken und zu schwul. Jerry Bruckheimer schockte das nicht. Er ließ Johnny Depp machen – und Pirates of the Caribbean wurde zum Welterfolg. Auch dank einer ganzen Reihe von Supermodels, die im Film als blutrünstige Meerjungfrauen auftreten. Aber als ziemlich heiße, blutrünstige Meerjungfrauen.
  1. Seine Filme haben weltweit über 15 Milliarden US-Dollar eingespielt. Bruckheimer wurde sechs Mal mit dem Oscar ausgezeichnet, über 40 Mal nominiert. In seinem Trophäen-Regal stehen außerdem fünf Grammys, vier Golden Globes, 18 Emmys und weitere Auszeichnungen. Darunter auch ein MTV Award für den besten Film des Jahrzehnts für „Beverly Hills Cop“ (1984). In den nächsten Jahren soll „Beverly Hills Cop 4“ in die Kinos kommen.
     
  2. Der Produzent sucht aber nicht nur die Leinwand. Auch die US-Serien „Without a Trace - Spurlos verschwunden“, „Cold Case - Kein Opfer ist je vergessen“ und auch die „CSI“-Ableger hat er mit zu verantworten. Ebenso wie die US-Spielshow „The Amazing Race“. Bruckheimer versuchte sich auch in der Videospiel-Branche. Im Jahr 2009 gründete er „Jerry Bruckheimer Games“, das 2013 wieder geschlossen wurde – ohne auch nur ein Videospiel produziert zu haben. Man(n) kann ja auch nicht immer erfolgreich sein. Wobei: Bruckheimer sitzt seit 2007 auch im Vorstand von Zenimax Media, zu denen auch die Firma Bethesda gehört: Und auf deren Kappe gehen immerhin die Game-Bestseller „Fallout“ und „The Elder Scrolls“. Geht doch!
  1.  Bruckheimer ist Republikaner und besitzt angeblich zwei riesige Farmen in Kentucky und Ojai. Er hat Don Simpson nie geheiratet, aber ist in zweiter Ehe mit der US-amerikanischen Autorin Linda Sue Bruckheimer leiert. Er hat zwei Söhne mit seiner Ex-Frau Bonnie und eine Stieftochter. 
Autor: Ben Krischke
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