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Christiane Henschel ist zu heiß für dieses Plakat

Motiv zu sexy: Plakatverbot in Leipzigs Innenstadt

Christiane Henschel ist zu heiß für dieses Plakat

Diese Kurven sind zu scharf für Pizza. Die Stadt Leipzig zeigt sich empört über das Plakat einer Werbekampagne, auf dem keine geringere als unsere 2004 Playmate Christiane Henschel zu sehen ist. Kurz vor dem Start der Werbeoffensive wurde dem Auftraggeber eine Absage erteilt. Grund: das Motiv sei sexistisch.

Ab heute soll ein pikantes Plakat in ganz Mitteldeutschland hängen. Darauf zu sehen ist unsere leichtbekleidete 2004 Playmate Christiane Henschel, inmitten eines Berges von Pizzakartons. Es ist die Werbung des halleschen Unternehmens „UNO-Pizza“ (16 Filialen), das Christiane für ihre Pizza-Kampagne ablichten ließ.

Das Plakat der Empörung - Christiane Henschel wirbt für UNO-Pizza

„Da ich Pizza und Pasta total liebe, war ich so happy, als mich UNO-Pizza fragten, das Gesicht ihrer neuen Kampagne zu sein“, erzählt uns Christiane. Doch der Außenwerber WallDecaux, der sämtliche City-Light-Poster in Leipzigs Innenstadt bespielt, hat in einem Schreiben die Werbeoffensive der Firma UNO-Pizza untersagt. "Zu anstößig, zu sexistisch". Im Schreiben heißt es weiter: „Das von Ihnen vorgelegte Motiv (...) würde, bei Durchführung des Aushangs, mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nur zu Beschwerden seitens öffentlicher Stellen führen, sondern in der Tat auch durch den Werberat als sexistisch eingestuft werden“.

Heiße Pizza, zu scharfe Kurven - zumindest wenn es nach der Stadt Leipzig geht.

Auch der UNO-Pizza-Chef Thomas Kochmann hätte mit einer derartigen Reaktion nicht gerechnet. „Das ist für uns absolut unverständlich! Eine Heidi Klum darf ja auch halbnackt überall hängen. Aber uns als kleinem Mittelständler wird das Leben schwer gemacht“, schimpft Kochmann in einem Interview mit der „BILD“.

Kochmann hat eine ganz andere Vermutung: „Die haben bestimmt Angst, dass die Glaskästen eingeschmissen werden, weil die Leute an unsere Plakate wollen.“

Christiane Henschel während dem Foto-Shooting für die Kampagne

Pure Enttäuschung auch bei Christiane Henschel. Sie kann die Entscheidung nicht im geringsten verstehen. „Unterwäschefirmen werben doch auch regelmäßig mit schönen Frauen“, argumentiert sie und zieht dabei noch einen weiteren Vergleich. „Gerade in der Hauptstadt eines Landes, in dem FKK mal zum guten Ton gehörte, habe ich niemals damit gerechnet.“

Das Werbeplakat auf einer Litfaßsäule

Ganz auf die heißen Plakate muss aber auch Leipzig nicht verzichten. Denn die Pizza-Bäcker von UNO-Pizza haben neben den 60 City-Light-Postern auch noch 130 Litfaßsäulen, sowie 50 Plakatwände in ganz Mitteldeutschland gebucht, neben den Städten Halle und Magdeburg auch in Leipzig. Und deren Vermarkter, die Firma "Ströer“, hat keine Einwände gegen das Motiv.

Aktuellere Fotos von Christiane Henschel

Für Christiane allerdings nur ein kleiner Trost. Denn die Leuchtkästen gibt es nur in der Leipziger-Innenstadt. Die Litfaßsäulen stehen hauptsächlich in den Außenbezirken der Stadt. „Dadurch muss die ganze Innenstadt ohne mich auskommen“, so Christiane. „Dabei hatte ich mich so darauf gefreut, mich beim Shoppen auf den Plakaten zu sehen.“

Autor: Max Marquardt, Playboy
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