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Das irrste Jahr der Formel-1-Geschichte

Die legendäre Saison 1976 – am Sonntag bei RTL

Die Formel der Gnadenlosen

Wir werfen noch einmal einen genauen Blick auf das Jahr 1976 die Hintergründe der legendärsten Rennsaison der Formel 1.

1976 ist das Jahr der Helden. Auch die WM-Entscheidung zwischen Niki Lauda und James Hunt wird letztlich über die Typenfrage entschieden. Adrenalin und Testosteron sind der eigentliche Treibstoff. Der Spruch von Hunt, um Groupies rumzukriegen, ist ernster gemeint, als er klingt: „Komm heute Nacht mit, ich kann morgen schon tot sein.“ So entsteht ein Lebensgefühl, die Sorglosigkeit macht allen das Leben leichter.

"Komm heute Nacht mit, ich kann morgen schon tot sein."

James Hunt

Sportlich ist es eine Achterbahnfahrt, topsy-turvy nennen es die Briten - alles wird auf den Kopf gestellt. Sieben verschiedene Sieger in 16 Rennen, ein dichter Wettbewerb. Clay Regazzoni, Jody Scheckter, Ronnie Peterson, Mario Andretti, Carlos Reutemann, Jochen Mass, Jacques Laffite oder Emerson Fittipaldi sind nicht bloß Rebellen, sondern auch richtig gute Rennfahrer. Titelverteidiger Lauda im Ferrari und Hunt erstmals im McLaren sind die Vormänner. Sie besorgen es sich richtig auf der Piste, sie sind die gehetzten Champions - rücksichtslos gegen sich selbst.

Als Hunt trotz des Feuerunfalls von Lauda in der WM weit zurückfällt, wird er plötzlich analytisch, steigert sich in den Job rein. Lauda, froh noch zu leben, scheint es leichter zu nehmen: Beim Herzschlag-Finale in Fuji stellt er den Wagen nach zwei Runden im heftigen Dauerregen ab - zu gefährlich. Hunt fährt mit einem Ersatzrad am Auto als Dritter über die Linie - und wird dadurch Weltmeister.

Niki Lauda: Leben Am Limit

Im Anschluss an den Spielfim "Rush - Alles für den Sieg" zeigt RTL eine Dokumentation über Niki Lauda (22.35 Uhr). Während "Rush" nur ein Schlaglicht auf den rasanten Werdegang Niki Laudas und die dramatische Rennsaison 1976 werfen kann, widmet sich die Doku der gesamten Lebensgeschichte des Österreichers. Niki Laudas Leben biete Stoff für zehn weitere Filme, sagt Schauspieler Daniel Brühl im Interview zu der Dokumentation. Und tatsächlich gibt es viel zu erzählen über den Spaß am Rennfahren, Playboys und die 70er Jahre. Aber auch die Schattenseiten seines Lebens bleiben nicht unerwähnt: der frühe Bruch mit der Familie, Millionenschulden als junger Rennfahrer, der Feuer-Unfall auf dem Nürburgring 1976, der Absturz der Lauda Air-Maschine in Thailand 1991 mit mehr als 200 Toten, zwei Nierentransplantationen und vieles mehr.

Herzstück der Dokumentation sind die Interviews mit Niki Lauda, die in den beiden "Wohnzimmern" des ehemaligen Rennfahrers stattfanden: im Hotel Imperial in Wien und im Motorhome des Mercedes-Teams beim Grand Prix in Monza. In den mehrstündigen Gesprächen stand er seinen Interviewpartnern Rede und Antwort, ließ keine Frage unbeantwortet. Neben Lauda kommen auch Weggefährten, Zeitgenossen aus dem Rennsport und Familienmitglieder zu Wort. Lukas und Mathias Lauda, seine Söhne aus erster Ehe, erzählen von ihrem Vater. Der ehemalige Rennfahrer Arturo Merzario kehrte für die Doku an den Nürburgring zurück und protokolliert, wie er Lauda bei seinem Formel-1-Unfall 1976 das Leben rettete. Doktor Eike Martin berichtet davon, wie er sich im Hospital in Mannheim um den schwerverletzten Rennfahrer kümmerte.

"Es war die Zeit, wo Sex sicher und Rennfahren gefährlich war."

Hans-Joachim Stuck

Ausführlich erzählen Alistair Caldwell, damaliger Teamj-Mananger von James Hunt (McLaren), und Niki Laudas Rennleiter Daniele Audetto (damals Ferrari) von der legendären Saison 1976 und den beiden Kontrahenten auf der Strecke. Auch der ehemalige Rennfahrer Hans-Joachim "Strietzel" Stuck erinnert sich an die wilden Zeiten: "Es war die Zeit, wo Sex sicher und Rennfahren gefährlich war. Und so haben wir auch gelebt." Weitere Interviewpartner sind Nico Rosberg, Sebastian Vettel, David Coutlhard, George Lucas, Daniel Brühl, Florian König und Kai Ebel. RTL zeigt in der Dokumentation auch bislang unbekanntes Material wie aus der Kindheit Niki Laudas, das erstmals im TV gesendet wird.

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