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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Filmfestival-Rückblick

Was auf der Berlinale wirklich wichtig war

Berlinale-Bilanz

Die 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin sind vorüber. Sieben Dinge, die uns in Erinnerung bleiben werden

1. Das Flüchtlingsthema ist im Kino angekommen

Der Goldene Bär für den Dokumentarfilm "Fuocoammare" über die Lage auf Lampedusa, Spendenboxen auf dem Festivalgelände, Amal und George Clooney im Gespräch über Flüchtlingspolitik mit Angela Merkel: Auch wenn über letzteres munter gespottet wurde, zeigt all das zum Glück, dass die Flüchtlingskrise im Kino angekommen ist. Was dafür sorgen wird, dass künftig noch mehr Menschen hin- statt wegschauen.

2. Berlin braucht sich nicht zu verstecken

Meryl Streep als Jury-Präsidentin, Tilda Swinton, Colin Firth, Jude Law, Kirsten Dunst, Gérard Depardieu, die Coen-Brüder... – Festivaldirektor Dieter Kosslick gelang es wieder einmal, jede Menge internationale Prominenz auf den roten Teppich zu laden. Die sich auf der Berlinale sichtlich wohlfühlte. 

3. Lars Eidinger ist ein Partykracher

Der deutsche Schauspieler Lars Eidinger machte nicht nur als Mitglied der internationalen Jury eine gute Figur, sondern auch als DJ auf der Festivalnight von Bunte und BMW. Mit seiner Musik brachte er die prominente Partymeute in der Spanischen Botschaft zum Kochen – und zog am Ende sogar blank. Was für ein Einsatz...

4. Die Coen-Brüder sind gar keine Brüder

Sondern Cousins ersten Grades. Außerdem nehme er es den beiden langsam übel, dass sie immer nur Figuren für ihn auf Lager haben, die nicht ganz helle sind. – Solche und andere Flachsereien mit fragwürdigem Wahrheitsgehalt hatte ein bestens aufgelegter George Clooney auf der Pressekonferenz zur Komödie "Hail, Caesar!" auf Lager. Und bändigte auf diese Weise in bester Mister-Charming-Manier einen leicht hysterischen Haufen internationaler Journalisten. 

5. Wir dürfen uns auf die Chantalisierung des deutschen Kinos freuen

Beziehungsweise auf die Jellaisierung. Denn die Rolle der Proll-Göre Chantal in den "Fack ju Göhte"-Filmen, war nur eine von vielen, mit denen sie uns und die "European Film Promotion" begeisterte.  Auf der Berlinale wurde sie nun als "European Shooting Star" ausgezeichnet. Wir gratulieren und hoffen auf noch viel mehr Jella im kommenden Jahr! 

6. Mädel kann auch ernst

Als "Tatortreiniger" Schotty und Ernie aus "Stromberg" ist er längst Kult, nun hat Bjarne Mädel ganz galant den Sprung ins ernste Fach und auf die große Kinoleinwand geschafft. Für seine Hauptrolle neben Julia Jentsch im deutschen Wettbewerbsbeitrag "24 Wochen" wurde er von den Kritikern gefeiert. Er selbst verkündete mit Augenzwinkern: "Ich sehe mich ab jetzt viele Jahre auf der Berlinale. Ich bin ab jetzt eigentlich gar nicht mehr wegzudenken."

7. Die Berlinale ist ein Publikumsmagnet

Nicht nur Filmschaffende und Journalisten aus aller Welt besuchten das Filmfestival in Berlin, es wurden auch über 300.000 Kinotickets verkauft. Eines der größten Publikumfestivals mitten in unserer Hauptstadt – wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Autor: Mareike Opitz
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