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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Der Skandal-Film 2018!

Heute kommt "Alles Geld der Welt" in die Kinos. Der skandalumwitterte Film hat die Sexismus-Debatte wie kein anderer Hollywood-Streifen in den letzten Monaten befeuert.

Zuerst wurde Kevin Spacey in der oscar-verdächtigen Hauptrolle ausgetauscht, dann schockte Mark Wahlberg mit einer Mega-Gage. "Alles Geld der Welt" war im Zuge der MeToo-Debatte der größte filmische Aufreger der vergangenen Monate.

Spacey geht, Plummer kommt

Spacey, der vor Jahrzehnten einen 14-jährigen Jungen sexuell belästigt haben soll, wurde in der Hauptrolle des Jean Paul Getty durch Christopher Plummer ersetzt. Plummer spielt nun also den 70er-Jahre Öl-Morgul, dessen Enkel von der kalabrischen Mafia in Italien entführt wurde. Im Film weigert sich der Milliardär zuerst das Lösegeld zu zahlen, schließlich könnten Betrüger hinter den Forderungen stehen. Das abgeschnittene Ohr seines Enkels bewegt den reichsten Menschen der Welt dann aber dazu, den Ex-CIA-Ermittler Fletcher Chase (Mark Wahlberg) mit der Rettung zu beauftragen.

Christopher Plummer wurde kurzfristig gegen Kevin Spacey ausgetauscht.

Auch abseits der Leinwand gab es großes Aufsehen wegen der grünen Scheine. Denn Mark Wahlberg ließ sich den Nachdreh seiner Kino-Ermittlungen eine Million Dollar kosten. Ganze 99,9 Prozent mehr, als seine Kollegin Michelle Williams. Nach einer Welle der Empörung in den USA, spendete Wahlberg 1,5 Millionen Dollar an eine gemeinnützige Organisation. In einem Playboy-Interview sagte Wahlberg: „Das Geschäftemachen liegt mir im Blut. Meine Kinder sollen einmal ein Imperium erben“. 

Ob "Alles Geld der Welt" auch wieder in die Taschen von Regisseur Ridley Scott und der Produktionsfirma Sony zurückfließt oder die MeToo-Debatte sich auch auf die Kinokassen auswirkt, zeigt sich ab morgen.

Autor: Maximilian Krones
Video – "Wind River"-Trailer
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