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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Baby Driver – Drift mit Schuss

Frauen, Autos und gute Musik sind dinge, auf die wir Männer uns fast alle einigen können. Zumindest von letzteren hat der neue Film von Regisseur Edgar Wright genug zu bieten. Die fantastische Song-Auswahl klingt wie ein Best-of aus den 50 Jahren Musikgeschichte und mit seinen durchaus beeindruckenden Action-Einlagen gelingt "Baby Driver" eine gelungenen Mischung.

Der junge Baby (Ansel Elgort) muss aufgrund einer Jugendsünde für Gangsterboss Doc (Kevin Spacey) Fluchtwagen für dessen Überfälle fahren. Mit seinem letzten geglückten Coup freut sich Baby auf die neu gewonnene Freiheit. Doch jedem erfahrenen Kinogänger ist zu diesem Zeitpunkt klar, dass das Fahrtalent nicht so einfach davon kommen wird.

Erpresst mit dem Leben seiner durchaus ansehnlichen Freundin Deborah (Lily James), fährt Baby nicht nur wieder wie der Leibhaftige selbst, sondern plant auch den endgültigen Ausstieg aus seinem Gangster-Leben. Für Lacher in der Story sorgen zudem seine Thug-Kollegen, bei denen von heißer Ghetto-Braut bis zu verrücktem Pöbel-Proll alles dabei ist.

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Zu einem wahren Genuss wird der Film dank knalliger Farben und einem Hauch Sixties. So richtig überzeugend wird Baby Driver aber vor allem durch seinen herausragenden Soundtrack. Auf der Playlist, die es in die US-amerikanischen Soundtrack Album-Charts unter die Top 10 geschafft hat, tummeln sich das Who-is-who englischsprachige Lied-Kultur. Um nur die einige zu nennen: Simon & Garfunkel, The Commodores, Queen, Blur und Danger Mouse. Das Besondere: Das Arrangement unterstreicht hier nicht nur jede einzelne Szene, sondern gibt dieser erst ihre Substanz.

Um den Soundtrack in die Geschichte überhaupt so präsent einfädeln zu können, wird dem Hauptcharakter ein Tinnitus-Leiden angeschrieben, dass er nur durch die passende Musik auf den Ohren vergessen kann. Im Takt der Musik manövriert er seinen Wagen durch die verrücktesten Situationen. Das Publikum kann der Handlung so nicht nur visuell, sondern auch mit den Ohren folgen. Ganz nebenbei wird so die tragische Vergangenheit des Hauptcharakters ausgebreitet und einzelne Lieder erhalten eine eigene, besondere Bedeutung.

Fazit: Wem der als filmische Zeitgeschichte gefeierte Neo-Noir-Erfolg Drive (2011) von Nicolas Winding Refn gefallen hat, findet mit Baby Driver dessen fröhlicheren, optimistischeren kleinen Bruder. Und wie es sich für Geschwister gehört, macht sich auch dieser auf aus dem Schatten seines Bruders zu treten.

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