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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Rückblick

Die cineastischen Höhepunkte des vergangenen Kinojahres

Diese Filme sollten Sie 2016 gesehen haben

Na, wie oft waren Sie 2016 im Kino? Oft geht man ja dann doch seltener, als man es sich eigentlich vornimmt. Trailer sehen vielversprechend aus, aber dann gibt es ja dann noch so viele andere Entertainment-Optionen. Netflix, Bundesliga, die Frau des Nachbarn. Da kommt das Lichspielhaus schon mal zu kurz. Damit Sie wissen, welche Streifen Sie aus dem Jahr 2016 unbedingt nachholen sollten, haben wir eine kleine Liste vorbereitet.

Nice Guys

Wenn Sie "The Big Lebowski" lieben, werden Sie garantiert auch "Nice Guys" von Regisseur Shane Black etwas abgewinnen können. In der Krimi-Komödie saufen, schlagen und schießen sich Ryan Gosling und Russel Crowe als amateurhafte Privatdetektive durch das LA der 70er Jahre, um eine vermisste Pornodarstellerin aufzuspüren. Das ist doch mal 'ne Handlung, oder? DER Geheimtipp für den nächsten Männerabend. Bierchen dazu, passt!

Arrival

Aliens gibt es im gewöhnlichen Kinofilm eigentlich nur im Doppelpack mit krachender Action. Nur selten stimmen Hollywoodproduktionen über Außerirdische leise Töne an. Bei "Arrival" ist es genau so und das machte den Film von Denis Villeneuve ("Prisoners", "Enemy", "Sicario")  zum neuen Liebling der Sci-Fi-Fans. Mit Amy Adams, Jeremy Renner und Forest Whitaker ist "Arrival" außerdem erstklassig besetzt. Regisseur Villeneuve darf als nächstes übrigens die Fortsetzung zu "Blade Runner" drehen. Wir freuen uns drauf!

Toni Erdmann

Gute Filme, made in Germany. Liest man selten. "Toni Erdmann" ist einer dieser Schätze, auch wenn er sicherlich nicht Mainstream-tauglich daherkommt. So fragen wir uns heute noch was der Film genau sein soll. Ein Drama über Depressionen? Eine Komödie über eine Vater-Tochter-Beziehung? Wahrscheinlich beides. Mal still beobachtend, mal schreiend komisch. Solche Überraschungen, wie sie Regisseurin Maren Ade gelungen ist, wünschen wir uns auch in Zukunft!

Swiss Army Man

Stellen Sie sich vor, Sie sind Regisseur und Drehbuchautor und sind auf der Suche nach Geldern für Ihren neuen Film. Und Sie haben genau einen Satz, um Ihren möglichen Finanzier zu überzeugen: "Ein Schiffbrüchiger (Paul Dano) findet auf einer einsamen Insel eine furzende Leiche (Harry Potter-Darsteller Daniel Radcliffe) und erlebt mit ihr aufregende Abenteuer." Man muss dankbar sein, dass es in der heutig komplett durchgeplanten Hollywoodzeit noch Macher mit ein paar Eiern in der Hose gibt, die genau solche grotesken, lustigen und wahnsinnigen Filme machen. Wir müssen ein dickes "Danke" aussprechen, an das Autoren-Duo Daniel Kwan und Daniel Scheinert. 

Supersonic

Filme über Musiker gibt es grob gesagt, in genau zwei Formen. Auf der einen Seite steht das Biopic. Ein Schauspieler, der dem berühmten Star möglichst ähnlich sieht und im besten Falle auch noch singen kann, spielt das Leben der, oftmals verstorbenen, Musiklegende nach. "Ray" wäre da so ein Beispiel. Oder natürlich auch "Walk the Line". Was aber, wenn die wahre Geschichte so abgedreht und besonders ist, dass man dafür auf keinen Fall Schauspieler casten will? Genau, man macht eine Dokumentation. Die können sehr langweilig sein, müssen sie aber nicht! "Supersonic" ist glücklicherweise alles andere als langweilig. Der Aufstieg und Fall der Gallagher-Brüder, die mit ihrer Band Oasis eine neues Musikkapitel aufschlagen, mit ihrer Musik und großer Klappe die Welt erobern und sich dann so lange streiten, bis die Band endgültig Geschichte ist. Zwei Arbeiterjungs aus Manchester, die die Beatles verehren und Rockstars werden wollen. Und genau das machen. So geile Geschichten kann man sich nicht ausdenken. Muss man Dank "Supersonic" auch nicht.

The Revenant

Leonardo DiCaprios große Erlösung. Seine Oscar-Rolle. Endlich, nach all den Jahren des knappen Scheiterns. Eine wahre Story, so gut, dass man fast die Handlung des Films dahinter vergisst. Doch auch "The Revenant" basiert auf einer wahren Begebenheit. Das Jahr 1823: Der Trapper Hugh Glass wird nach einer Bärenattacke für tot gehalten und von seinen Mitstreitern in der eisigen Wildnis zurückgelassen. Doch er ist es nicht. Er erwacht und die Wut an dem Mord an seinem Sohn hält ihn am Leben. "The Revanant" ist ein Film über das Überleben und Rache. Die Härte und Gnadenlosigkeit der Natur und die Grausamkeit des Menschen. Erzählt in ruhigen und wunderschönen Bildern. Für die Dreharbeiten scherte Regisseur Alejandro Iñárritu nicht nur DiCaprio, sondern ein tolles Ensemble um sich: Tom Hardy, Star Wars-Schurke Domhnall Gleeson und Will Poulter. Sehenswert!

Rogue One - A Star Wars Story

Man könnte genervt sein, dass Disney uns jetzt jedes Jahr zu Weihnachten einen neuen Krieg der Sterne-Film schenkt. Man kann sich aber auch darüber freuen. Sollten alle kommenden Star Wars-Filme mindestens so gut werden wie "Rogue One", sind wir dabei. Der Film erzählt die Vorgeschichte des allersten Star Wars von 1977 und ist dabei mehr Kriegsdrama als Weltraummärchen. Nicht fehlerfrei aber sehr unterhaltsam. Vor allem das Ende und die digitale Auferstehung des 1994 verstorbenen Schauspielers Peter Cushing sorgten für Gesprächsstoff. Und auch 2017 wird uns der Sternenkrieg dank "Episode 8" garantiert wieder in die Kinos ziehen.

Autor: David Goller, Playboy
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