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"Star Trek"

6 Serien, 13 Filme und noch lange kein Ende in Sicht

Eine Star Trek-Chronik in Trailern

"Star Trek", oder auch "Raumschiff Enterprise", wie es in Deutschland anfangs bekannt wurde, ist eine der langlebigsten Fernseh- und Film-Serien der Unterhaltungsbranche. In unserer kleinen "Star Trek"-Chronik blicken wir zurück auf die Entwicklung einer einzigartigen Science Fiction-Geschichte

Raumschiff Enterprise - Der Anfang

In den 60er Jahren schuf der Autor und Produzent Gene Roddenberry "Star Trek". Eine SciFi-Serie, die die Menschheit der Zukunft zeigt. In Deutschland wurde die Sendung als "Raumschiff Enterprise" bekannt. Zwar ist die Serie heute Kult, doch 1969 war vorerst Schluss mit der Produktion: Die Einschaltquoten waren zu niedrig und Abenteuer um Kirk und Spock wurde nach nur drei Staffeln eingestellt. Erst im Nachhinein wuchs eine so große Fangemeinde heran, dass man sich beschloss die Geschichte weiterzuführen. Allerdings wurde der Hunger der Trekkies (oder auch Trekker) vorerst mit einer Zeichentrickserie gestillt, die eher enttäuschte.

Das deutsche Intro der ersten Serie

The Motion Picture

Kurz bevor die Serie wiederbelebt werden sollte, wurden diese Pläne über Bord geworfen. Stattdessen ist mit "Star Trek - The Motion Picture" der erste Kinofilm des Franchise angekündigt worden. Der Film startete 1979 beziehungsweise 1980 in Deutschland. Es sollte nicht der letzte Ausflug auf die große Leinwand werden.

Der Trailer zum ersten Star Trek-Film von 1979

Die nächste Generation

Die Enterprise-Besatzung um Captain Kirk trat neben der Originalserie in sechs Filmen auf. Im siebten Teil "Das Treffen der Generationen" treffen zwei Star Trek-Crews aufeinander. Captain Kirk begiebt sich mit den Protagonisten aus der Serie "Das nächste Jahrhundert" auf einen letztes Weltall-Abenteuer. Die neue Crew um Captain Picard war bereits sehr beliebt und hatte von 1987 bis 1994 ihre eigene, sehr erfolgreiche Serie (7 Staffeln) sowie insgesamt vier Kinofilme.

Captain Kirks letztes Abenteuer

Deep Space Nine und Voyager

Der große Erfolg von "Das nächste Jahrhundert" veranlasste die Star Trek-Macher zu weiteren Serien. Mit "Deep Space Nine" änderte sich erstmals Schauplatz und Ton einer Star Trek-Serie. Hauptschauplatz ist eine Raumstation in der Milchstraße und ein intergalaktischer Konflikt sorgt für eine weniger friedliche Athmosphäre als die vorangegangen Produktionen. Auch "DS9" schaffte es in sechs Jahren auf sieben Staffeln. Die erzählte Geschichte weißt zum Teil deutliche Parallelen zum Nationalsozialismus und zum damaligen aktuellen politischen Geschehen auf.

Parallel zu "Deep Space Nine" entstand ab 1995 "Raumschiff Voyager". Im Gegensatz zur eher düsteren, kriegerischen Stimmung bei "DS9", besinnte sich "Voyager" mehr auf die traditionellen Star Trek-Themen, wie die Erkundung fremder Planeten. Außerdem ist "Voyager" bisher das einzige Star Trek-Raumschiff mit weiblichen Captain.

Raumschiff Voyager schaffte es auf insgesamt 7 Staffeln (1995-2001)

Der erste Flop

Nach den zahlreichen, langlebigen Formaten wollte man 2001 an den Erfolg anknüpfen. Mit "Enterprise" sollte die neue Serie rund 100 Jahre vor "Raumschiff Enterprise" aus den 60er Jahren spielen. "Enterprise" schildert die ersten Versuche der Menschheit, Kontakt zu unbekannten Lebensformen im Weltall aufzunehmen. Leider blieb die Serie stark hinter den Erwartungen zurück und wurde nach nur vier Staffeln eingestellt. 

Die Serie Enterprise floppte leider und wurde vorzeitig eingestellt

Die Wiederbelebung

Nach dem Misserfolg der letzten Serie waren die Macher ratlos, was neue Projekte anging. Auch der Kinofilm "Nemesis" aus dem Jahr 2002 blieb hinter den Erwartungen zurück. Schließlich entschied man sich dafür, der Geschichte ein sogenanntes "Soft Reboot" zu verpassen. Star Trek sollte neu erzählt werden, ohne dabei aber die bisherigen Abenteuer für nichtig zu erklären. Regisseur J. J. Abrams wurde hierfür ins Boot geholt und zusammen mit dessen Drehbuch-Team, schaffte man es, dem Franchise neues Leben einzuhauchen. "Star Trek" war der mittlerweile elfte Film der Reihe. Hierfür wurden die legendären Originalcharaktere neu besetzt und mehr Wert auf moderne Action gelegt. Diese Maßnahmen in Fankreisen zwar bis heute in der Kritik, retteten aber Star Trek vor dem Aus. Der einzige Darsteller aus der Originalbesetzung war in den letzten beiden Filmen übrigens Leonard Nimoy, der die gealterte Version von Spock spielte. 

Der elfte Teil war ein Neubeginn für Star Trek

Star Trek Beyond

Nachdem sich Regisseur J. J. Abrams mit "Star Trek Into Darkness" einen weiteren finanziellen Erfolg feiern konnte, wurde dieser von Disney abgeworben um auch "Star Wars" zu reanimieren. Abrams gab von Beginn an offen zu, dass er sich viel mehr für George Lucas Sternenkriegs-Saga begeistern konnte, als für "Star Trek". Dies sorgte bei Fans zwar stets für kritische Stimmen. Nach Abrams Ausscheiden als Regisseur, ist dieser weiterhin als Produzent verantwortlich. Im Regiestuhl nahm Justin Lin platz, der vor allem durch einige "Fast and the Furiuos"-Teile bekannt wurde.

Mit "Beyond" kommt am 21. Juli der 13. Star Trek-Film in die Kinos

In der Mache: Die neue Serie 

Erst kürzlich ließen die Macher hinter Star Trek verkünden, dass sich nach über zehn Jahren endlich wieder eine neue TV-Serie in Produktion befindet. Viel ist über diese Produktion bisher noch nicht bekannt, außer dass sie ab 2017 auf Netflix zu sehen sein wird. Der Streamingservice sicherte sich auch die Ausstrahlungsrechte an allen vorherigen Produktionen und zeigt diese im Vorfeld der neuen Serie. Einen ersten kleinen Vorgeschmack gibt es in Form des folgenden Vorschauvideos, dass CBS im Mai 2016 veröffentlichte.

Ab 2017 auf Netflix: Die neue Star Trek-Serie


Noch mehr Star Trek auf Playboy.de:

Autor: David Goller, Playboy
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