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Die Babe-Parade

In Cannes sorgen die Frauen für die wahren Reize

Welche Frauen Cannes verzauberten

Cannes ist für seine Filme berühmt – für die wahren Reize sorgen die Frauen des Festivals. Und da gibt es kaum eine Altersgrenze...

Eine junge Ärztin kriegt Schuldgefühle, weil sie den Tod eines weiblichen Flüchtlings  mit zu verantworten hat. – Ist das ein Thema, mit dem sich das Filmfestival von Cannes ins kollektive Gedächtnis einbrennt? Die Frage ist rhetorisch, denn „The Unknown Girl“ sorgte für weit weniger Schlagzeilen als folgende Frage: Trug Model Bella Hadid bei der Premiere des bewussten Sozialdramas Unterwäsche? Wer die Blicke vom tief geschlitzten Kleid der 19-Jährigen wegbrachte, der lenkte sie gleich auf die anderen Gäste der Vorführung – etwa Alessandra Ambrosio oder Rosie Huntington-Whiteley.

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Was wieder einmal ein Beleg für die wahren Attraktionen des größten Filmfests der Welt wäre. Natürlich, es gab auch künstlerische Bilder auf der Leinwand zu sehen, aber über deren Relevanz ließ sich streiten. Ob Ken Loachs Goldene Palmen-Gewinner „I, Daniel Blake“, die Geschichte eines Handwerkers, der um seine Berufsunfähigkeitsrente kämpft, wirklich zu einem Publikumsphänomen wird, darf bezweifelt werden. Da hat es Woody Allens „Café Society“ schon leichter, denn der kann Starlets wie Kristen Stewart und Blake Lively auffahren.

Ähnliches gilt für Nicolas Winding Refns durchgestylte Model-Horror-Story „Neon Demon“. Wer will sich schon entgehen lassen, wie die blutjunge Elle Fanning dank Keanu Reeves die perverse Variation einer Fellatio erlebt oder Jena Malone ihre Talente in der vielleicht expliziteste Nekrophilie-Szene der Filmgeschichte demonstriert?

Für Schlagzeilen sorgte auch Johnny Depps Töchterchen Lily Rose – weniger mit ihren schauspielerischen Fähigkeiten – sondern mit einer hingehauchten lesbischen Szene in „The Dancer“, aber ganz besonders mit einem Interview, das sie so sehr aus der Fassung brachte, dass sie heulend davon stürzte.

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Der gleiche Film brachte noch mehr Klatschpotenzial an die Croisette – denn Hauptdarstellerin, Popstar Soko, musste ihrer Ex-Freundin Kristen Stewart aus dem Weg gehen und gab im Gespräch Perlen wie „Titten sind toll“ von sich.

Apropos Ex-Partner. Sean Penn und Charlize Theron hatten die undankbare Aufgabe, gemeinsam in Pressekonferenz und Photocall zu „The Last Face“ zu erscheinen und lösten sie dadurch, dass sie zwischen sich strikt mehrere Meter Abstand ließen, die sie mit keinem einzigen Blick überbrückten.

Den inoffiziellen Preis für die coolste weibliche Erscheinung verdient freilich keine junge Sex-Ikone, sondern die 63-jährige Isabelle Huppert, die sich in „Elle“ mit bitterböser Ironie und Härte einen Mann nach dem anderen vornimmt – vom Killer-Vater bis zum verklemmten Vergewaltiger. Dieses Resultat ist nicht besonders verwunderlich, stand doch „Basic Instinct“-Regisseur Paul Verhoeven hinter der Kamera.

Für die schönsten blanken Tatsachen wiederum sorgte eine Deutsche. Doch Regisseurin Maren Ade bietet in „Toni Erdmann“ keine erotische Reizzufuhr, sondern eine hinreißende Komödie samt Nacktparty-Sequenz, die fast jeden Fachbesucher in Verzückung versetzte. Nur nicht die Jury, die dem Festivalliebling die kalte Schulter zeigte. Aber wenn jemand auf ältere englische Handwerker steht, dann sei’s drum.

Autor: Rüdiger Sturm
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