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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Janni Hönscheid

Die Wellenkönigin

Keine Zweite beherrscht das Reiten großer Wogen wie sie. Und keine macht mit dem Brett eine bessere Figur. Deutschlands erfolgreichste – und bestgelaunte – Surferin Janni Hönscheid zeigt uns auf Fuerteventura die Geheimnisse ihrer großen Liebe: Sand, Sonne, Salz und Wellen. Und weil es so am schönsten ist: ganz ohne Neopren

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Janni Hönscheid, Titelstar 08/2014

Sie ist die beste deutsche Wellenreiterin: Janna „Janni“ Hönscheid. Aufgewachsen auf Sylt und Fuerteventura, in der Welt zu Hause. Zwischen Contests und Model-Jobs zeigt sie sich uns auf den Kanaren im Spiel mit ihrer großen Liebe: dem Meer. So erfahren wir – weitab von Familienurlaubern und Hobby-Surfern, die das gesamte Jahr über die Insel bevölkern – hautnah, warum sie sich gegen ein Hochschulstudium und für ein Leben am Strand entscheiden musste. 

Playboy: Hallo, Frau Hönscheid! Sind Sie mit den Bildern so zufrieden wie wir? 
Hönscheid: Ja, absolut! Für mich war es trotz meiner Erfahrung vor der Kamera etwas ganz Neues. Ich konnte eine andere Seite von mir zeigen. Allein der Gesichtsausdruck: Eigentlich lache ich sehr viel, nun musste ich mich zurückhalten. Das hat mich auch als Model weitergebracht. Die lustigen Zeiten sind vorbei, ab jetzt bin ich bei Shootings die ernste Sexbombe! 

Playboy: Wie reagiert denn Ihr Umfeld darauf, dass Sie sich ganz ohne Neopren haben ablichten lassen? 
Hönscheid: Meine Familie kennt die Bilder noch nicht. Aber sie hat sich für mich gefreut. Alle wussten, dass die Fotos gut werden würden. Wenn ich mich in diesem Stil für ein Magazin fotografieren lasse, dann nur für den Playboy. 

Playboy: Die einzige Schwierigkeit war, einen Termin zu finden. Sie sind immer unterwegs. Welche Länder standen dieses Jahr schon auf Ihrer Liste? 
Hönscheid: Kalifornien, vom Norden in den Süden, bis hinunter nach Mexiko, Irland – was ziemlich kalt war, dann geht es bald nach Mauritius und nach Indonesien, wo ich bereits einige Zeit verbracht habe. Ein paar Ziele kommen noch dazu. Ein Abstecher nach Sylt ist sicher auch dabei. 

"Ein Mann muss eine Herausforderung für mich bleiben"

Janni Hönscheid

Playboy: Wenn Sie Heimweh bekommen: Vermissen Sie Sylt oder Fuerteventura? 
Hönscheid: Das ist schwierig für mich, weil ich auf beiden Inseln aufgewachsen bin. Hundertprozentig zu Hause fühle ich mich nirgendwo. Dafür überall ein bisschen. Für mich ist das ein Vorteil. 

Playboy: Vermissen Sie manchmal etwas? 
Hönscheid: Meine Familie. Und manchmal sogar eine gewisse Alltagsroutine. 

Playboy: Heute schon eine perfekte Welle geritten? 
Hönscheid: Nein, leider ist es gerade zu windig. Wie der Sommer auf Fuerteventura so ist. Außerdem habe ich mich beim Shooting wohl etwas erkältet – normalerweise surfe ich hier ja mit Wetsuit (lacht). 

Playboy: Das mit der Erkältung tut uns leid. Wird man als attraktives blondes Surf-Babe von männlichen Surfern eigentlich ernst genommen? 
Hönscheid: Vielleicht hat man es als Frau sogar leichter (lacht). Wenn du gut surfst, bist du auf jeden Fall anerkannt. Ich bekomme viele Komplimente, bei denen ich weiß, dass es keine Anmache sein soll. Früher war das anders: Auf dem Line-up wurden meine blonden Schwestern und ich nur stumm gemustert. 

Playboy: Muss ein Mann Wellen reiten können, um Sie zu erobern? 
Hönscheid: Nicht unbedingt. Doch schwimmen können sollte er schon. Wenn er einen festen Job in Deutschland hätte, wäre es schwierig. Fernbeziehungen sind überhaupt nichts für mich. Ich lebe im Hier und Jetzt und möchte nicht ständig mit meinen Gedanken woanders sein. 

Playboy: Was muss er sonst noch haben? 
Hönscheid: Ich habe keinen bestimmten Typ. Er muss Leidenschaft für etwas entwickeln können und viel erlebt haben. Das spiegelt sich in seinem Blick wider. Und ein Mann darf nicht so leicht zu durchschauen sein. Er muss eine Herausforderung bleiben! 

Playboy: Ihr Tattoo „Pura Vida“: Ist das so etwas wie Ihr Credo? 
Hönscheid: Das habe ich mir im Gedenken an einen Freund stechen lassen, der beim Surfen ums Leben kam. Er war ein inspirierender Mensch, sehr weltoffen, immer freundlich, immer positiv. Er war ein Vorbild für mich und gab mir als Mädchen den Spitznamen „Sirenita“, die kleine Meerjungfrau. Daher kommt das Motiv.

Playboy: Was hatten Sie noch gleich für einen Abiturnotenschnitt? 
Hönscheid: Eins. 

Reif für die Insel(n)

Janna „Janni“ Hönscheid liegt das Surfen im Blut: Ihr Vater Jürgen war der erste deutsche Windsurf-Profi. 1990 wurde sie auf Sylt geboren, heute ist sie amtierende Deutsche Meisterin im Wellenreiten. Wenn Sie nicht gerade zwischen Fuerteventura und Sylt pendelt, sucht sie überall auf der Welt nach dem besten Swell.

Playboy: Frechheit! Weshalb haben Sie das Surfen einem Studium vorgezogen? 
Hönscheid: Das war schwer für mich. Meine Lehrer und meine Freunde konnten meine Entscheidung nicht nachvollziehen. Doch ein Stadtleben, fernab vom Meer, wie es meine Freunde führen, kann ich mir nicht vorstellen. Ich will reisen und die Welt sehen. Studieren kann ich auch später noch. 

Playboy: Ihr Kindheitstraum war es sowieso, das Wetter im Fernsehen anzusagen. 
Hönscheid: Ja, aber auf Fuerteventura ist es ja immer das gleiche! Aber Moderation und TV-Spots machen mir riesigen Spaß. 

Playboy: Was machen Sie eigentlich, wenn die Brandung gerade nicht stimmt? 
Hönscheid: Wenn ich nicht surfe, putze ich den Surfshop…Scherz. Ich trainiere sehr viel, gehe joggen, mache Yoga, um flexibel zu bleiben. Außerdem schreibe ich über meine Reisen in Magazinen, male und fotografiere gern. Und schaue leidenschaftlich gern „Shopping Queen“. Da würde ich wirklich gern mal mitmachen (lacht).


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