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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Paz de la Huerta

Viva la paz!

Künstlerin, Model, Muse – und Hollywoods derzeit aufregendste Schauspielerin: Paz de la Huerta ist ein Gesamtkunstwerk zum Niederknien. Für uns inszenierte sich die Königin des Tabubruchs vor wilder Naturkulisse

Als Jack Nicholson zur New Yorker Filmpremiere von „Departed – Unter Feinden“ über den roten Teppich läuft, interessiert sich kaum einer für den Superstar. Stattdessen richten sich alle Blicke auf die Frau an seiner Seite: Paz de la Huerta. Doch die Schöne ist nicht hier, um ihre Karriere anzukurbeln, sondern um ihren damaligen Freund eifersüchtig zu machen. Einfach, weil sie es kann. Nicht nur Nicholson verehrt diese Frau, Filmemacherin, Arthouse-Schauspielerin, Model, Malerin und Muse. Die 29-Jährige ist die Ikone einer neuen Generation von Frauen, um die sich Hollywood reißt, obwohl sie Hollywood für seine Oberflächlichkeit verachten.

"Ob etwas politisch korrekt ist, ist mir egal. Ich höre auf meine Gefühle."

Paz De La Huerta

Paz ist eine Kämpferin gegen Tabus und für natürliche Nacktheit in der Kunst wie im Leben. Eine, bei der sich die wilden Figuren, die sie spielt, kaum von der realen Person unterscheiden. Den Kollegen vom französischen Playboy sagte sie einmal: „Ich liebe Jane Fonda. Sie konnte eine Sexbombe darstellen, ohne dabei ihre Integrität zu verlieren.“ Man könnte glauben, sie spräche über sich selbst. Oder über ihre Rolle als verführerisches Show-Girl Lucy Danziger in der US-amerikanischen Erfolgsserie „Boardwalk Empire“, die sie bekannt machte. In einer Welt der Botox-Fratzen gilt sie als willkommene Ausnahme von einem außer Kontrolle geratenen Schönheitsideal. Punk-Rock statt Plastik-Pop. Außer vielleicht mal einen tiefroten Lippenstift trägt sie kein Make-up. Nie. Braucht sie auch nicht.

Das fand auch Mario Sorrenti, der sie für uns fotografiert hat. Die beiden kennen sich, seit sie 14 war. Später schoss er erste Akte mit ihr. „Ich fühlte mich schön bei ihm“, sagt sie. Damals lebte sie mit ihrer Mutter, einer UN-Mitarbeiterin, und ihrem Vater, einem spanischen Ex-Fremdenlegionär, in SoHo, dem Epizentrum der New Yorker Kunstszene. Eine Welt aus verrückten Partys und von Kreativen, die sie geprägt hat.

Die Boulevardpresse liebt Paz dafür, dass sie nie aus ihrer wilden Rolle fällt. 2010 gab sie einem Kollegen vom „New York Magazine“ ein Nackt-Interview in einer Sauna, während sie sich die Brüste mit Honig einrieb. Für das spießige US-Establishment ist das oft zu viel. Paz kümmert’s nicht: „Ob etwas politisch korrekt ist, ist mir egal. Ich höre auf meine Gefühle.“ Überhaupt, die Nacktheit. Wenn Paz in einem Film nackt ist, dann nicht, weil sie muss, sondern weil sie will. „Sexualität jagt mir keine Angst ein, im Gegenteil“, sagt sie.

Die Frühreife

Paz de la Huerta, geboren am 3. September 1984 in New York, begann schon als Kind mit der Schauspielerei. Mit vier Jahren besuchte sie das SoHo Children’s Acting Studio. Später spielte sie in kleinen Indiefilmen mit und führte selbst Regie. International bekannt wurde sie 2009 durch den Festival-Erfolg des Regisseurs Gaspar Noé „Enter the Void“, in dem sie eine Stripperin spielte. Ihren kommerziellen Durchbruch hatte sie mit der preisgekrönten US-Fernsehserie „Boardwalk Empire".

Zugegeben, wer diese Paz de la Huerta für ein bisschen loco – verrückt – hält, hat nicht ganz Unrecht. Nach einem Besuch in Graceland erzählt sie, Elvis Presleys Geist sei in sie gefahren und habe ihr einen Orgasmus verschafft. Bei einem Lana-Del-Rey-Konzert fing sie im Publikum an zu strippen. Paz ist kein braves Mäuschen, das zu Hause auf dem Sofa sitzt. Aber wer will das schon? Wollen wir nicht lieber eine intelligente Frau, die ihren wunderschönen Körper zügellos und leidenschaftlich feiert? Eine wie Paz de la Huerta? Wir finden: na klar!

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