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Badminton als ein optimaler Partner für ihre eigene Fitnesssteigerung

Badminton: Herausforderung für Muskeln und Geist

Badminton ist ein fitter Mix aus Schnelligkeit und Reaktionsvermögen. Neben Sprung- und Schlagkraft werden durch die permanenten Laufphasen auch Ihre Kondition und Ausdauer optimal trainiert. Der Berater hat zum Schläger gegriffen und verrät, was Sie über das Spiel mit den Federn unbedingt wissen sollten.

Badminton ist nicht zu verwechseln mit dem unschuldigen Federballspiel aus Kindheitstagen, auch wenn sein Ursprung tatsächlich in dieser Freizeitbeschäftigung liegt. Schon auf mehr als 3000 Jahre alten asiatischen Tonscherben wurden Abbildungen des Spieles gefunden. Während Federball jedoch ohne festgelegte Regeln und miteinander gespielt wird, zählt beim Badminton der sportliche Wettkampf gegen einen (Einzel) oder zwei Gegner (Doppel). Schon im 19. Jahrhundert bekam Badminton seinen Namen vom ersten Austragungsort des Wettkampfes in Europa – dem "Badminton House" des Herzogs von Beaufort auf seinem Landsitz in Gloucestershire. Seit 1992 ist Badminton eine olympische Disziplin.

Badminton: Equipment für einen guten Start

Der Badmintonschläger, „Racket“ genannt, ist in vielen Materialien und Ausführungen zu erwerben und circa 80 bis 90 Gramm schwer. Zum Einstieg sollten Sie sich für einen weniger harten Rahmen entscheiden. Auch die Bespannung sollte weich und die Schlagfläche verhältnismäßig großzügig sein, um unpräzise Schlagtechniken auszugleichen und einem überstrapazierten „Tennisarm“ vorzubeugen. Der Federball heißt im Fachjargon „Shuttlecock“. Als Einsteiger sollten Sie Shuttlecocks aus Nylon wählen, die zwar nicht so stark beschleunigen wie die fedrigen Pendants, dafür aber strapazierfähiger sind und Ihnen die typischen Anfängerfehler gnädig verzeihen. Nach ersten Fortschritten können Sie zu der Variante mit echten Federn wechseln, die in der Anschaffung zwar deutlich teuer und im Handling empfindlicher sind, aber ein dynamischeres Flugverhalten aufweisen und Ihnen ermöglichen, Ihre Technik zu präzisieren. Der Shuttlecock ist mit 16 Federn aus dem Gefieder einer Gans oder Ente bestückt und kann über 300 km/h schnell geschlagen werden. Neben Schläger und Ball sind rutschfeste Hallenschuhe für einen optimalen Schlagabtausch ein Muss.

Badminton: Spielregeln für den federleichten Einstieg

Für den Badminton-Einsteiger ist das Einzelmatch gegen einen ebenbürtigen Gegner eine gute Chance, seine Skills zu optimieren. Gespielt wird auf einer circa 35 qm großen Spielfläche mit einem 1,55 Meter hohen Netz. Zu Beginn werden die Spielfeldseiten bzw. das Aufschlagrecht ausgelost, indem der Federball auf der Netzkante aufgesetzt wird. Seine Fallrichtung entscheidet, wer entweder das Recht zum ersten Aufschlag hat oder die Spielseite wählen darf. Es bietet sich an, mit vereinfachten Regeln zu spielen, um den Spielverlauf dynamisch zu halten. Der Spieler, der in einem Satz zuerst 21 Punkte erreicht, gewinnt diesen. Das Match wird nach zwei Gewinnsätzen („Best of Three“) entschieden. Der Aufschläger „serviert“ den Shuttlecock bei einem geraden Punktestand oder bei bisher keinem erzielten Punkt von der rechten Seite, bei einem ungeraden Punktestand von der linken Spielfeldhälfte. Gewinnt der Rückspieler den Ballwechsel erhält er das Aufschlagrecht. 

Badminton: Herausforderung für Muckis und Köpfchen

Badminton beansprucht Ihren gesamten Körper: Gelenke, Sehnen und Muskeln werden durch die Sprungphasen sowie das schnelle Vorwärts- und Rückwärtslaufen, abstoppen und die ständigen Richtungswechsel extrem gefordert. Eine Aufwärmphase vor Spielbeginn ist deshalb ein absolutes Muss. Um mit der besten Ausganglage in das Spiel zu starten, ist ein paralleles Lauftraining ratsam. Eine gekräftigte Beinmuskulatur und Ausdauer sind wichtige Voraussetzungen, um vorschnellen Ermüdungen auf dem Spielfeld vorzubeugen. Aber nicht nur Ihre Muskeln, auch Ihr Gehirn muss mitspielen, um Ihren Gegner beim Badminton erfolgreich auszutricksen. Konzentration, Geschick und Willenskraft will ebenso geschult sein. Wenn Sie Ermüdungserscheinungen haben, beenden Sie Ihre Badminton-Session im Zweifelsfalle zügig, um Verletzungen vorzubeugen und Ihrem Gehirn eine positiv-geprägte Verarbeitungsphase zu gönnen.

Badminton: Hier können Sie spielen

Neben Vereinen bieten auch viele Sportzentren die Möglichkeit, Badminton-Felder stundenweise zu mieten. In Hamburg spielen Sie im „Netzwerk“ auf einem von neun Courts. „Citysports“ in Berlin hat elf Spielfelder im Angebot. Auch in München wird der Shuttlecock übers Netz gebracht: „Sports4you“ bietet acht Flächen, auf denen Sie sich mit Ball und Schläger die Ehre geben können. 

Karen Hensel

Frauen ansprechen beim Sport - So geht's ohne Abfuhr
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