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Die typischen Fitnessirrtümer im Überblick

Die 10 größten Fitness-Irrtümer

Geht es um Sport, hat jeder einen guten Tipp. Doch oft gehört ist noch lange nicht richtig. Der Berater verrät Ihnen die Top 10 der größten Fitness-Irrtümer.

Schwimmen ist gut für den Rücken! Yoga ist doch kein Sport! Geht es um die Fitness hat Deutschland wohl so viele Experten wie Einwohner. Doch viele der schon so oft gehörten Binsenweisheiten sind schlichtweg falsch. Damit hat sich Dr. med. Michael Prang in seinem neu erschienenen Buch "Die 77 größten Fitness-Irrtümer" (C.H. Beck Verlag, 9,95 Euro) befasst. Der Berater verrät Ihnen die Top 10.

1. Sex vor dem Sport verringert die Leistung

Um die wichtigsten Frage gleich zu Beginn zu klären: Wer sich vor einer sportlichen Höchstleistung in den Laken vergnügt, muss mit keinen negativen Auswirkungen rechnen. Zumindest fehlen der Wissenschaft bisher die eindeutigen Beweise. Allerdings hält das viele Vereine und Trainer nicht davon ab, trotzdem Sexverbote auszusprechen oder Sex erst als Belohnung NACH dem Sport zu erlauben.

2. Joggen ruiniert die Gelenke

Nein, das ist falsch. Zwar werden beim Joggen Knie- und Sprunggelenke etwa dreimal so stark belastet wie beim normalen Gehen. Allerdings kräftigt regelmäßiges Joggen die Gelenke auch und verbessert dadurch ihre Funktionsfähigkeit. Auf was man aber achten sollte: Dass man einen guten Laufschuh hat. Deshalb bitte auf den Rat eines Fachverkäufers hören und auch mal ein paar Euro mehr investieren.

3. Sport bringt morgens mehr als abends

Ach was. Wer sportelt, der verbraucht Kalorien - egal ob früh oder spät. Es spricht sogar einiges dafür, sich das Training am Morgen nicht anzutun. Warum? Um leistungsfähig zu sein, braucht der Körper Kohlenhydrate aus seinen Kohlenhydratspeichern in Leber und Muskeln. Vor dem Frühstück sind diese Speicher aber nicht mehr voll. Abhilfe schafft eine Banane vor der Fitness.

4. Yoga ist kein Sport

Das behauptet auch nur der, der noch nie Yoga gemacht hat. Den Yoga ist nicht nur ein fernöstlicher Weg zur Entspannung - und schon gar nicht verschlafen. Dr. Prang schreibt in seinem Buch: "In Wirklichkeit ist Yoga, sofern es methodisch korrekt und ernsthaft betrieben wird, eine komplexe Angelegenheit, die erlernt werden will und obendrein den Begriff ‹Sport› durchaus verdient."

5. Schwimmen tut dem Rücken gut

Das kann man so nicht sagen, denn Schwimmen ist nur dann gut für den Rücken, wenn man die richtige Technik benutzt. Wer sowieso schon Probleme mit der Wirbelsäule hat, kann sie durch den Wassersport sogar noch verschlimmern. Zum Beispiel, wenn man beim Brustschwimmen den Kopf weit aus dem Wasser streckt, um sich nicht zu verschlucken. Besser für den Rücken ist deshalb Kraulen und Rückenschwimmen. 

6. Training muss weh tun, um effektiv zu sein

Das stimmt gar nicht. Schmerzen sind immer ein Zeichen dafür, dass im Körper etwas nicht stimmt und sind ein Indiz für falsches Training. Als "normalsportlicher" Mensch sollte man deshalb niemals an die Schmerzgrenze gehen. Viel effektiver - und gesünder - sich regelmäßige, kleine Trainingseinheiten.

7. Radfahren macht Männer impotent

Auch dieses hartnäckige Gerücht stimmt nicht - zumindest nicht für einen Hobby-Radler. Nur wer wöchentlich mehr als 500 Kilometer auf einem harten Sattel zurücklegt, der kann vorübergehend impotent werden. Grund: Blutgefäße und Nervenbahnen im Genitalbereich können durch den harten Sitz gequetscht werden. Sie fahren sehr viel? Montieren Sie einen weichen Sattel mit leicht nach unten gebogener Spitze und fahren Sie ab und zu mal stehend.

8. Nach dem Sport soll man nichts essen

Quatsch! Wer Hunger hat, soll essen. Allerdings neigt man nach dem Sport dazu, mehr zuzuschlagen als sonst - und nimmt dadurch eher zu als ab. Um das zu vermeiden, sollte man nie mit völlig leerem Magen zum Sport aufbrechen. Essen Sie spätestens zwei Stunden vorher eine leichte Mahlzeit. Und vergessen Sie das Trinken nicht!

9. Fitnessriegel machen fit

Leider nicht. Denn die meisten Energieriegel sind wahre Kalorienbomben mit jeder Menge Fett. Deswegen machen Sie eher dick als fit. Der bessere Weg um den Körper beim Sport mit Energie zu versorgen, ist es, viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte zu sich zu nehmen. 

10. Sport baut Alkohol schneller ab

Sport hat darauf keinen Einfluss, weil Alkohol zu 90 Prozent in der Leber abgebaut wird. Die Geschwindigkeit hängt allein von der Leistungsfähigkeit der Leber, dem Geschlecht, Alter, Gewicht und Fettanteil des Körpers ab. 

Angelika Zahn

Autor: Angelika Zahn
Die größten Gesundheitsirrtümer
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