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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Bayerische Gerstentaufe

Woher kommt die Weißbierdusche?

Die kleine Geschichte der Weißbierdusche

Heute können die Bayern ihre 26. Meisterschaft eintüten. Nach dem Spiel wir wieder derselbe seltsame Ritus wie jedes Jahr stattfinden – die Weißbierdusche. Doch woher kommt die eigentlich?

Heute wird es ja wohl endlich so weit sein. Der FC Bayern kann beim FC Ingolstadt die Meisterschaft klarmachen. Neben extrem stilsicheren Meister-T-Shirts und höchst würdevollen Kappen werden auch wie immer die typischen 3-Liter-Humpen mit Weißbier verteilt. Dann geht die Jagd auf Spieler und Trainer wieder  los – die alljährliche Weißbierdusche. 

Das sah früher noch ganz anders aus: Meisterfeiern mit Gerd Müller, mit Uli Hoeneß, später mit Kalle Rummenigge, da sprang man noch freudig in viel zu kurzen Hosen über den Platz. Heute lässt man entweder seine sehr kleinen Kinder auf das sehr große Tor schießen, oder macht alle Anderen nass.

Wer nun denkt die Brauereisponsoren Erdinger oder Nachfolger Paulaner stecken hinter diesem bajuwarischen Brauch, der täuscht. Tatsächlich wären die unpraktischen Krüge für den Genuss bestimmt. Solange bis der deutscheste Brasilianer aller Zeiten, Giovane Elber, im Jahr 1998 Manager Uli Honeß einer Gerstentaufe unterzog. 

Doch das Patent liegt auch nicht beim brasilianischen Stürmer. Inspiriert wurde er wohl durch den amerikanischen Footballer Harry Carson. Der gönnte seinem Betreuer im Jahr 1984 nach einem erfolgreichen Match eine Dusche mit dem amerikanischen Sportgetränk Getorade – die Gatorade Shower war geboren. Das Vorbild für die bayerische Weißbierdusche 

Vor dieser Dusche ist niemand sicher. Weder Spieler, noch Trainer und sogar Reporter bekommen ab und zu etwas ab.

Autor: Leopold Zaak
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