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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Ein Fitnessstudioerstatz mit Funfaktor

Funsport! Weil Training manchmal verrückt sein muss

Sie haben sich im Fitnessstudio mal wieder Bizeps, Trizeps und den Allerwertesten wund trainiert, und sehen so gar kein positives Ergebnis beim Blick in den Spiegel? Spaß hat der Besuch in der Muckibude auch keinen gemacht? Der Berater verordnet in solchen Fällen Funsport: extrem, verrückt und komplett sinnfrei.

Sieht nach Einlauf aus, macht bei richtiger Ausführung aber verdammt viel Spaß: Splashdiving in der Arschbombenvariante. Seit 2004 wird der Funsport auf internationaler Ebene ausgetragen. Bei der Arschbomben-Weltmeisterschaft werden der Absprung vom Brett, die Phase in der Luft und der Aufprall auf die Wasseroberfläche bewertet. Bislang wurden zwölf offizielle Figuren entwickelt, die bei der spritzigen Funsportart vom Zehn-Meter-Turm gezeigt werden. Je höher die entstandene Fontäne, desto besser fällt die Wertung der Punkterichter aus. Trainingseffekt: Wagemutige Springer müssen bei diesem Funsport einiges an Mut und Körperspannung aufbringen. Wenn Sie wie ein nasser Sack ins Wasser plumpsen, sind Sie nämlich nicht vor Verletzungen gefeit. 

Funsport für Rowdys: Ein Kindheitstraum wird wahr 

Können Sie sich noch daran erinnern, wie Ihre Mutter Sie immer davon abgehalten hat, Ihren Bruder mit dem Holzschwert zu vermöbeln? Zeit für eine Revanche! Jugger heißt der Funsport für verkappte Ritter und Piraten. Mit gepolsterten Waffen, die unter anderem wie gigantische Ohrenstäbchen aussehen, wird die gegnerische Mannschaft in Schach gehalten. Währenddessen stehlen sich die Spielballführer des jeweiligen Teams mit dem so genannten Jugg über das Spielfeld zum Tor der anderen. Trainingseffekt: Da Sie bei diesem Funsport viel laufen müssen, kommt Ihr Kreislauf ordentlich in Fahrt. 

Mit Essen spielt man nicht? Beim Funsport schon!

Engländer sind weltweit für ihren schrägen Humor bekannt, mit dem man auch den folgenden Funsport erklären muss: das alljährliche Käserennen bei Brockworth in der Grafschaft Gloucestershire. Seit 200 Jahren werden dort Käselaibe durch Feld und Wiesen um die Wette gerollt. Wer den Gloucesterkäse erwischt, hat gewonnen. Trainingseffekt: Sie müssen sehr schnell laufen können, um den Käselaib einzuholen, der am steilen Coopers Hill bis 115km/h schnell wird. Wem der schlammige Berghang nicht schmutzig genug ist, trifft sich mit anderen verrückten Funsportlern in Wales zum Sumpfschnorcheln. Wenn Sie die Briten jetzt für komplett plemplem halten, sollten Sie einmal der „Tomatina“ im spanischen Städtchen Buñol beiwohnen. Bei diesem Funsport starten die Bewohner des Bergdorfs eine gigantische Schlacht mit Tomaten, die von Lastwägen in der jubelnden Menge abgeladen werden. Trainingseffekt: Wahrscheinlich keiner, außer ein Muskelkater vom vielen Tomaten werfen. 

Funsport für Denker: Training für Gehirn und Körper 

Im Schwimmbad Bahnen ziehen oder auf dem Laufband vor sich hin joggen, das ist Ihnen zu stupide? Dann könnte Geocaching der richtige Funsport für Sie sein. Geocacher verstecken füreinander Dosen mit Inhalt und Logbuch in der freien Natur, und veröffentlichen anschließend die Koordinaten des Verstecks in einem Forum. Geocacher, die eine Dose finden, tauschen einen Gegenstand in dem Behältnis durch ein eigenes Mitbringsel aus und verewigen sich im Logbuch. Trainingseffekt: Je nachdem, wo das Versteck liegt, kommen Sie ganz schön aus der Puste. Touren durch unwegsames Gelände sind keine Seltenheit unter eingefleischten Geocachern. 

Funsport für spontane Kerle mit Handy

Ihre Schwiegermutter ruft an, Ihre Freundin kaut Ihnen ein Ohr ab oder Ihr Chef macht Sie gerade alle? Wie wäre es mit Handyweitwurf? Diesem Funsport kann man wirklich überall frönen. Im Büro: Fenster auf und raus mit dem Ding auf das nächste Hausdach. Erfunden wurde der außergewöhnliche Sport – wie könnte es anders sein – in einem Handyladen in Finnland, der Heimat der mobilen Telefonie. Lediglich zwei Prozent der finnischen Bevölkerung sind per Festnetz zu erreichen. Da kann es schon mal ungemütlich werden, wenn das Mobiltelefon nicht funktioniert. „Einfach weit wegwerfen“, riet der finnische Mobilfunkmitarbeiter seinen Kunden, als sie sich bei ihm über ein bestimmtes Handy-Modell beschwerten. Geboren war der Funsport, der seit dem Millennium-Jahr 2000 ebenfalls als Weltmeisterschaft ausgetragen wird – übrigens in den Disziplinen Handys mit Akku und Handys ohne Akku. Trainingseffekt: Vom Handyweitwurf bekommen Sie muskulöse Oberarme und werden endlich die verbrauchten Mobiltelefone los, die seit Jahren in Ihrem Schreibtisch in Vergessenheit geraten. 

Jenna Santini

Autor: Jenna Santini
Diese deutsche Sportlerin hat die besten Kumpel-Qualitäten!
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