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Fakten über die berühmte Arena, die sie wissen müssen

Madison Square Garden: die berühmteste Arena der Welt

Das Wukesong Indoor Stadium in Peking, die Yokohama Arena in Japan, das Palais Omnisports in Paris, die Moskauer Olympiahalle oder das Staples Center in Los Angeles – all das sind großartige Hallen, einige auch mit großer Geschichte. Doch keine dieser Hallen erreicht auch nur im Ansatz den Status des New Yorker Madison Square Garden, der berühmtesten Halle der Welt. Wie kam diese Sportarena zu ihrem Ruf? Der Berater erklärt es.

Madison Square Garden: „The world’s most famous arena“ – die berühmteste Arena der Welt, lautet der Untertitel, den sich die Betreiber der 20.000 Zuschauer fassenden Halle im New Yorker Stadtteil Manhattan selbst gegeben haben. Bescheidenheit klingt anders. Und wozu sollte sie auch gut sein? Der MSG, wie „the garden“ in den USA auch kurz genannt wird, ist die beste Arena auf dem Erdball. Warum? Zum einen wegen der Lage. Der rundliche Bau liegt seit 1968 in dieser Form am Pennsylvania Plaza und damit im Herzen der weltweit wichtigsten Metropole. Zum anderen traten – natürlich auch aufgrund der Lage – die Größten des Sports und des Showbiz hier auf. Ein paar Beispiele: Bevor Promotoren wie Don King das Boxen nach Las Vegas brachten, war der Betonbau in New York City das Mekka des Faustkampfs. Am 3. August 1971 standen sich hier Joe Frazier und Muhammad Ali im „Kampf des Jahrhunderts“ gegenüber. Frazier schlug den Schmetterling, der gerne stach wie eine Biene. Zudem ist der MSG die Heimspielstätte des Eishockeyclubs „New York Rangers“, für die „The Great One“, Wayne Gretzky, der beste Eishockeyspieler aller Zeiten, seine Schlittschuhe schnürte. Der kanadische Nationalheld beendete 1999 hier seine Karriere. Ein Jahr später schlug Steffi Graf an diesem Ort zum letzten Mal einen Ball übers Netz und wurde von Heerscharen ihrer Gegnerinnen und Wegbegleiterinnen verabschiedet.

Madison Square Garden: ein historischer Markenname

Man könnte sich die Frage stellen, warum der Madison Square Garden am Pennsylvania Plaza liegt und nicht am Madison Square. Oder warum er nicht Pennsylvania Plaza Garden heißt. Und tatsächlich sagt die Erklärung einiges über den historischen Ruf der Arena aus: Der erste Garden, der 1880 erbaut wurde und als Zirkusarena diente, war zwar nach seinem Standort am Madison-Platz benannt, der Kreuzung von Fifth Avenue und Broadway, die den Namen des vierten Präsidenten der USA trägt, James Madison. Doch bereits in dieser Halle fanden so herausragende Sportereignisse statt, dass ihr viel genannter Name wie ein Markenzeichen beibehalten wurde, als man sie Mitte der 1920er-Jahre abriss und später an ihrem heutigen Standort neu errichtete.

Madison Square Garden: ein Ort der Sportgeschichte

Den großen Namen verdankt der MSG also vor allem den Ereignissen, die innerhalb seiner Mauern über die Bühne gingen: 1985 veranstaltete die World Wrestling Federation hier die erste Wrestlemania. Damit wurde der Grundstein für die weltweite Popularität von Hulk Hogan gelegt, der im Hauptkampf des Abends zusammen mit A-Team-Darsteller „Mr. T“ antrat. Außerdem legten Muhammad Ali und Cindy Lauper unvergessene Auftritte bei dieser denkwürdigen Veranstaltung hin. Basketball-Ikone Michael Jordan, der für die Chicago Bulls spielte, nannte den Madison Square Garden stets seine Lieblingshalle. Und er bewies dies auch immer wieder den ansässigen New York Knicks. Die unglaublichste Demonstration seiner Stärke zeigte Jordan Ende 1995, als er den Knicks im fünften Spiel nach seinem Comeback 55 Punkte einschenkte – ein Spiel, mit dem der Name des Gardens sich tief in die Sportgeschichte einprägte.

Madison Square Garden: VIP-Zone für Pop und Politik

Kein Wunder also, dass die Multifunktionsarena im Herzen New Yorks nicht nur Gastgeber für herausragende Sportereignisse blieb, sondern auch für gesellschaftliche Größen zur VIP-Zone wurde. Unter anderem war sie bereits Schauplatz der Geburtstagsgala von John F. Kennedy im Jahr 1962, die vielen Menschen noch heute ein Begriff ist, weil Marylin Monroe damals ihr laszives „Happy Birthday Mister President“ durch die Arena hauchte. Elton John betrat schon 60 Mal die Bühne im Madison Square Garden. Billy Joel schaffte es 2006, den Garden an elf Tagen in Folge zu füllen. Michael Jackson feierte hier 2001 sein 30. Bühnenjubiläum. Die Rolling Stones spielten im MSG 1969 das Live-Album „Get Yer Ya-Ya’s Out“ ein. Im selben Jahr zeichnete Johnny Cash im Garden ein Live-Album auf, und Led Zeppelin drehten hier 1973 ihren Film „The Song remains the same“. Nur ein Jahr später gab Frank Sinatra im MSG sein großes Comeback, und 2007 erlebte der Madison Square Garden die Wiedervereinigung von Genesis. Das ist nur eine kleine Auswahl der Musik-Höhepunkte, die die New Yorker in ihrer Halle sehen und hören durften.

Madison Square Garden: ein lebendiges Wahrzeichen

Keine Arena der Welt kann mit solchen Daten und Namen aufwarten. Deshalb trägt der Madison Square Garden seinen unbescheidenen Beinamen „the world’s most famous arena“ zu Recht. Die Betreiber aber ruhen sich trotzdem nicht auf ihren Lorbeeren aus. Sie investieren, die Halle wird derzeit renoviert: ein neuer Eingangsbereich wird sie bald zieren, die Gänge hinter den Tribünen werden auf den neuesten Stand gebracht und ebenso das Allerheiligste, die Umkleiden der Stars. Denn die Halle ist kein Museum, sondern ein lebendiger Betrieb. Gerade deshalb wurde sie neben der Freiheitsstatue, dem Empire State Building und dem Times Square zum Wahrzeichen New Yorks. Das wird ihren Namen als einen Inbegriff großer Momente unvergesslich machen: Madison Square Garden.

Stefan Maurer

Autor: Stefan Maurer
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