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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Der Extremsport für jedermann

Mountainbike extrem: So schaffen Sie den Alpencross

Sie möchten auch im Sommer nicht auf die Alpen verzichten? Dann empfiehlt der Berater eine Mountainbike-Tour, die es in sich hat: den Alpencross. Mit dem Radl nach Italien, weiße Gipfel inklusive. 

Nur Sie, Ihr Bike und jede Menge Höhenmeter – wer es sich und der Welt beweisen möchte, plant eine Transalp-Tour nach Riva am Gardasee. Doch keine Angst: Jeder kann es schaffen, ob über Teerstraßen auf der Via Claudia oder auf steinigen Single-Trails. Der Berater ist die wichtigsten Strecken abgefahren. 

Von Nord nach Süd: die Via Claudia für Einsteiger 

Nächster Halt: Zugspitze. Die fünftägige Einsteiger-Tour beginnt in Garmisch, über die Tagesetappenziele Imst, Nauders, Meran und Cles. Highlights der Tour sind der Reschensee mit Aussicht auf den Ortler an Tag drei und die „Zieleinfahrt“ durch die Apfel-Plantagen im Vinschgau. Diese Alpen-Cross-Variante über die Römerstraße Via Claudia ist auch mit wenig Kondition und mittelmäßiger Fahrtechnik machbar. 

Vom Tal bis zum Gipfel: die Heckmair-Route für Könner

Die anspruchsvolle siebentägige Route, benannt nach dem Bergführer Andi Heckmair, ist ein Klassiker unter den Alpen-Cross-Touren. Los geht’s in Oberstdorf über die Tagesziele Rauhes Joch, Klosters, S-Chanf, Bormio und Edolo. Hier warten schon die ersten steilen Abfahrten mit toller Alpenkulisse. An Tag sechs trennt sich dann die Spreu vom Weizen: Bis zum Passo di Campo sind über 1500 Höhenmeter zu bewältigen – nichts für schwache Wadeln. Und wer denkt am letzten Tag bequem zum Gardasee rollen zu können liegt falsch. Die Strecke steigt nochmals stetig an, zum Passo di Tremalzo. Doch dann kommt die verdiente Belohnung: eine traumhafte Abfahrt auf schottrigen Pisten und kniffligen Trails. Sattel runter, volle Konzentration und ab geht die Post!

Vom Flickzeug bis zu Ohropax: Was kommt in den Rucksack?

Glauben Sie dem Berater, Sie werden um jedes Gramm, das Sie zu Hause lassen, dankbar sein. Ihr Gepäck sollte nicht mehr als sechs Kilogramm wiegen, inklusive Werkzeug, Kleidung, Toilettenartikel und weiterer Ausrüstung wie etwa einem Hüttenschlafsack. Dazu kommen noch zwei weitere Kilos für die Kleidung, die Sie aber direkt am Körper tragen: Helm (!), Hemd, Hose und Schuhe.

Von der Probe-Tour bis zum Powerriegel: Dos and Don’ts

Damit es während der Alpenüberquerung keine bösen Überraschungen gibt, sollten Sie einige Tipps beherzigen: Am besten meistern Sie den Alpencross gemeinsam im Team. Fahren Sie davor jedoch eine Probetour mit Ihren Kumpels. So können Sie realistisch einschätzen, ob Sie etwa gleich stark sind. Sprechen Sie sich auch beim Gepäck mit Ihrer Mannschaft ab: Niemand braucht drei Luftpumpen oder vier gleiche Schraubenschlüssel. Bevor Sie nach Italien aufbrechen, sollten Sie Ihre Kondition aufbauen und sich an Ihren Sattel gewöhnen. Intervall-Trainings am Berg steigern die Leistung und sind die ideale Vorbereitung. Und vermeiden Sie Anfängerfehler: Nie mit neuem und ungetestetem Material (Bike, Sattel, Radlerhose, Schuhe) auf die Reise gehen, ein Fahrrad mit Federgabel wählen und nicht erst nachmittags mit der nächsten Tagesetappe starten. Denn die Dunkelheit holt Sie ein – garantiert. Wer keine Lust hat, wieder zurück nach Deutschland zu radeln, lässt sich entweder von der Liebsten abholen oder fährt ab Rovereto mit dem Zug zurück in die Heimat. Also rauf aufs Rad und ab in den Süden! Damit Sie beim nächsten Grillfest was zu erzählen haben. 

Katharina Büchele

Autor: Katharina Büchele
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