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Der Skihelm als cooles Accessories

Skihelm: Auf der Piste ist „oben ohne“ uncool

Früher wurden Sportler belächelt, die in Schutzmontur auf die Piste gingen: Skifahren mit Helm war was für Weicheier und Witzfiguren. Heute gehören Helme nicht nur aus Sicherheitsgründen zum Skioutfit, sie sind auch schick – jedenfalls einige der modernen Kopfschützer. Der Berater erklärt Ihnen, was Sie beim Helmkauf beachten sollten.

Der Skilhelm gehört heute zur Pisten-Ausrüstung wie die neusten Bretter und die coole Sonnenbrille. Und: Wer in atemberaubendem Tempo eine steile Piste hinunter brettert, imponiert den Skihasen mittlerweile stärker, wenn er dabei einen schicken Helm trägt. Denn das weist ihn als Sportler von Verstand und Geschmack aus. Nach Angaben des Präsidenten des Österreichischen Skiverbands, Günter Schröcksnadel, erkennen Skilehrer die guten Skifahrer heute an den Helmen. Früher war es umgekehrt, da galten Helmträger auf der Piste als unsichere Anfänger. Vor allem die in den Bergen heimischen, geübten Wintersportler sind kaum noch ohne Kopfschutz auf Brettern unterwegs. Bei Skitouristen aus dem Flachland hingegen ist die Quote – Gesamtdurchschnitt für Österreich: 63 Prozent – etwas niedriger.

Form und Farbe beim Skihelm bitte dezent

Um beim Skifahren dennoch keinen übertrieben sicherheitsbedürftigen Eindruck a la „Lord Helmchen“ aus dem Film Spaceballs zu machen, greifen Sie beim Kopfschutzkauf nicht zu Helmen, die optisch auch als Motorradhelme durchgehen könnten. Das ist tatsächlich echter Anfänger-Appeal und sollte Kindern vorbehalten bleiben – ebenso wie besonders bunte Skihelme mit auffälligen Mustern. Und auch ein Kinnschutz kann, je nach Umgebung und Fahrstil, nach ein bisschen zu viel Unfallangst aussehen. Auf der Buckelpiste sollte er nicht fehlen, auf dem Idiotenhügel aber schon. Was hingegen überall im Skigebiet geht, sind einfarbige Halbschalenhelme ohne allzu futuristische Formgebung. Sie wollen schließlich nicht aussehen wie ein Funktionskleidung tragender, westfälischer Liegeradfahrer.

Die Funktionen des Skihelms vorher testen

Die wichtigsten Kriterien beim Kauf eines Skihelms sind funktionaler Natur: Stoßdämpfung, Gewicht sowie Schalldruckdämmung müssen stimmen und den Anforderungen der europäischen Norm EN 1077 entsprechen. Am wichtigsten allerdings ist die Passform des Skihelms. Um diese zu testen, setzen Sie den Helm auf (ohne ihn zu befestigen) und schütteln den Kopf. Springen Sie auf und ab. Bleibt der Helm trotzdem ohne Verrutschen auf dem Kopf, sitzt er perfekt. Die Kopfbänder dienen übrigens nicht dazu, zu große Helme am Kopf zu befestigen. Und achten Sie auch darauf, dass die Skibrille zusammen mit dem Helm keine Druckstellen hinterlässt oder Ihre Sicht einschränkt.

Nicht zu lange denselben Skihelm tragen

Skifahren ist nur sicher, wenn Sie alle Ihre Sinne konzentriert auf das richten, was Sie gerade tun: Skifahren. Freie Sicht gehört ebenso dazu wie eine gute Geräuschwahrnehmung. Die Schalldruckdämmung des Skihelms sollte daher möglichst gering sein. Und auf Helme mit eingebauten Bluetooth-Soundsystemen sollte man – so lässig der Gedanke an Musik bei der Abfahrt auch sein mag – verzichten. Zum Komfort, der hingegen nicht fehlen sollte, zählen Lüftungsschlitze, dank derer Sie auch beim Schlangestehen am Lift nicht schwitzen müssen, sowie Kinnriemen, die sich auch mit Handschuhen problemlos öffnen lassen. Achten Sie nach dem Kauf darauf, dass Sie Ihren Helm nicht über viele Jahre hinweg tragen. Denn nicht nur die Mode ändert sich, und die klassische Dezenz Ihres einfarbigen Halbschalenhelms wird nicht immer stilistisches Nonplusultra bleiben. Auch das Material kann durch Feuchtigkeit, Schweiß, Stöße und die hohe UV-Einstrahlung in den Bergen relativ schnell altern. Dann ist Ihr Skilhelm nicht mehr brauchbar, und Sie benötigen ein neues Modell.

Alexandra Doll

Autor: Alexandra Doll
die schönsten Sportlerinnen bei Olympia 2016
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