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Endlich wieder Bundesliga!

18 Gründe zur (Vor)freude

Start der Bundesliga: Warum wir uns auf die neue Saison freuen

An diesem Freitag endet die Sommerpause in der Fußball Bundesliga - wurde auch langsam Zeit nach 104 Tagen. Zum Auftakt der neuen Saison empfängt der Deutsche Meister Bayern München den SV Werder Bremen (20:30 Uhr). Playboy.de liefert Ihnen 18 Gründe, warum Sie sich besonders auf das Spieljahr 2016/2017 freuen können.

1. Fünfter Titel in Serie? - Das wird schwer!

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Ja, der FC Bayern München wurde in der vergangenen Saison mit zehn Punkten Vorsprung souverän Deutscher Meister und sicherte sich so den vierten Liga-Titel in Folge - zuvor ist das noch keinem deutschen Klub gelungen. Doch auch die Borussia aus Dortmund wusste unter ihrem Trainer Thomas Tuchel durchaus zu überzeugen - und hat in diesem Sommer ordentlich auf dem Transfermarkt zugeschlagen (mehr als 110 Millionen Euro!).

Mit dem Trainerwechsel von Josep "Pep" Guardiola zu Carlo Ancelotti haben sich die Bayern keineswegs auf dieser Position verschlechtert. Allerdings präferiert der italienische Lebemann weniger das kontrollierte und dominante Ballbesitzspiel, sondern lässt lieber schnell in die Vertikale, hin zum Tor, spielen - auch die Weltstars des FCB, der sich mit Mats Hummels und Europameister Renato Sanches (Trainingsrückstand nach Verletzung) verstärkt hat, müssen sich erst an diese neue Spielweise gewöhnen.

Wichtig für diese Spielweise sind schnelle Außenbahnspieler: Zum Start der Bundesliga sind allerdings Arjen Robben, Kingsley Coman und Douglas Costa verletzt - Franck Ribéry ist ebenfalls verletzungsanfällig und lässt sich zudem immer wieder zu Tätlichkeiten provozieren. Bayern München ist und bleibt der große Favorit auf die Meisterschaft, aber ein neuer Trainer, ein neues Spielsystem und starke Konkurrenz (Vorsicht: Bayer Leverkusen nicht vergessen!): Diese Saison wird der Titel-Gewinn schwerer!

2. Der Piza-Service wird auch 2016/2017 liefern!

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Der Spielplan meint es nicht gut mit dem SV Werder Bremen: Gleich zum Saisonauftakt müssen die Hanseaten beim FC Bayern in der Münchner Arena antreten. Der Top-Neuzugang des Sommers, Max Kruse, der für sieben Millionen Euro vom VfL Wolfsburg verpflichtet wurde, wird wegen einer Verletzung am Außenband des linken Knies nicht mitspielen können und bis zu acht Wochen fehlen.

Der zweite Hoffnungsträger der Werderaner, Claudio Pizarro, wird beim Spiel gegen die Bayern aufgrund einer Verletzung ebenfalls zusehen müssen. Mit 14 Treffern in der vergangenen Saison hatte Pizarro einen großen Anteil am Klassenverbleib der Bremer - und das mit dem stolzen Alter von 37 Jahren! Nach dem Wechsel von Alexander Manninger (von Augsburg nach Liverpool) ist der Peruaner aktuell der älteste Spieler der Bundesliga. Mit 177 Treffern ist "Piza" zudem der erfolgreichste ausländische Torschütze in Deutschlands höchster Spielklasse. Eines seiner Karriereziele: die 200-Tore-Marke knacken!

Ohne den Peruaner und Kruse werden es die Kicker von der Weser schwer haben Punkte zu sammeln. Das Team von Trainer Viktor Skripnik wird wohl wieder um den Verbleib in der Bundesliga kämpfen müssen.

3. Frankfurt: 18 Nationalitäten in einem Kader!

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Eintracht Frankfurts Coach Niko Kovac hat sich einen bunten Kader-Cocktail zusammengemixt: 30 Spieler aus 18 verschiedenen Nationen tummeln sich im Team der "Diva vom Main". Unter den acht Spielern, die die Eintracht in diesem Sommer verpflichtet hat, war mit dem Linksaußen Danny Blum nur ein Deutscher. Was zudem auffällt: Kein einziger Neuzugang ist älter als 25 Jahre - nur Blum hat schon ein Vierteljahrhundert Lebenserfahrung.

Zusammen mit dem neuen Sportvorstand Fredi Bobic und dem Sportdirektor Bruno Hübner beschloss Kovac, den Kader einer Runderneuerung zu unterziehen - die richtige Entscheidung, blieben die Frankfurter ja nur dank der erfolgreichen Relegation gegen den 1. FC Nürnberg - hier spielte Blum zuvor - in der ersten Liga. Kovac will mit seinem Team einen schnellen, läuferisch intensiven Fußball spielen und ließ deshalb in der Vorbereitung "Monster-Einheiten" trainieren: Trainingseinheiten von fast drei Stunden waren hier eher die Regel als die Ausnahme.

Kovacs Kader-Cocktail stellt eine spannende Mischung an talentierten Spielern dar: Von erneutem Kampf um den Klassenverbleib bis zu einem sicheren Mittelfeldplatz scheint bei den Frankfurtern alles möglich.

4. der Wahnsinn auf schalke hat ein Ende!

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Der "Schalker Kreisel" - so wird auch heute noch die Spielweise des FC Schalke 04 in den 1920ern bezeichnet, als Ernst Kuzorra und Fritz Szepan mit schnellen Kurz- und Doppelpässen reihenweise die Gegner schwindelig spielten. Hört man diesen Begriff heute, denkt man beim Stichwort Schalke eher an den Trainer-Kreisel der letzten Jahre: In den letzten elf Jahren hatten die Knappen 13 (!) verschiedene Trainer.

Mit dem neuen starken Mann, Sportvorstand Christian Heidel, der nach 24 Jahren als Manager des FSV Mainz 05 einen Neuanfang wagte, soll sich bei den Königsblauen jetzt alles ändern: Weg mit dem Wahnsinn vergangener Tage, her mit der Kontinuität! Der auf Schalke allmächtige Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies, der im Schalker Umfeld gerne mal Unruhe stiftete, will sich - wie er mit Heidel vereinbarte - künftig aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Zudem gibt es einen neuen Knappen-Coach: Für drei Millionen Euro Ablöse - deutscher Rekord für einen Trainer - holte Heidel Markus Weinzierl vom FC Augsburg.

Weinzierl soll Schalke langfristig zum Erfolg führen - so wie er es mit den Schwaben zuvor schon getan hat: 2014/2015 führte Weinzierl die Augsburger sensationell auf Platz fünf und spielte daraufhin mit seinem Team in der Europa League. Am ersten Spieltag müssen die Knappen in Frankfurt antreten.

5. Ein Schuster macht den Fuggerstädtern beine!

Er wurde vom Fußballmagazin kicker zum Trainer des Jahres ernannt: Dirk Schuster, der in den vergangenen vier Jahren beim SV Darmstadt 98 Überragendes geleistet hat. Er führte die finanziell klammen "Lilien" von der dritten Liga bis in die Bundesliga und schaffte in der vergangenen Saison die Sensation: Mit dem Abstiegskandidaten Nummer eins schaffte es Schuster auf Platz 14, der wohl unwahrscheinlichste erfolgreiche Klassenverbleib in der Bundesliga-Geschichte.

Die Spielweise der Darmstädter wurde von Spielern, die gegen den SVD antreten mussten, als "eklig" beschrieben. Diesen Stil will Schuster seinem neuen Team in Augsburg ebenfalls einimpfen: Den Gegner permanent hart attackieren, Ballverluste erzwingen und durch Umschaltsituationen schnell zum Abschluss beziehungsweise zu Toren kommen.

Die Augsburger werden nichts mit dem Abstieg zu tun haben - und ein sehr unangenehmer Gegner werden. Der VfL Wolfsburg kommt am ersten Spieltag in den "Genuss" des neuen FCA-Spielstils.


6. auf diesen "Wolf" kann man sich freuen!

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Die einzige "echte Neun" im Kader der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Frankreich, Mario Gomez, kehrt zurück in die Bundesliga! Er wechselte für sieben Millionen Euro vom AC Florenz zum VfL Wolfsburg - ausgerechnet: Wollen in den letzten Wochen doch immer mehr Profis die Autostadt verlassen, um ihr Glück bei einem anderen Verein zu suchen.

André Schürrle, Dante Bonfim, Naldo und Max Kruse machten die Biege. Die Spieler Luiz Gustavo, Ricardo Rodriguez, Bas Dost und - vor allem - Julian Draxler wollen ebenfalls die beschauliche Stadt in Niedersachsen verlassen. Manager Klaus Allofs schiebt weiteren Wechseln erst Mal einen Riegel vor - aber bis zum 31. August darf ja noch verhandelt werden.

Gomez, der vergangene Saison mit Besiktas Istanbul türkischer Meister und mit 26 Treffern Torschützenkönig wurde, gab offen und ehrlich zu, dass Wolfsburg nicht seine erste Wahl war. Schaffen die "Wölfe" es in dieser Saison nicht, sich für einen europäischen Wettbewerb zu qualifizieren, "werden wir uns nochmal zusammensetzen", sagte Gomez bei seiner Vorstellung in Wolfsburg und deutete damit an, nicht unbedingt alle drei Vertragsjahre wirklich erfüllen zu wollen. Warum wollen alle weg aus Wolfsburg? In dieser Saison wird's dort doch richtig spannend!

7. HSV: Mit "Pink Power" zurück nach oben!

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Die kommende Saison des Hamburger Sportvereins steht unter dem Motto "#PinkSchockt": Die Hanseaten spielen künftig auf Auswärtsfahrten in "Shock Pink". Neu ist das Ganze nicht, denn bereits in der Saison 1976/1977 trug der HSV Pink, als gegen den RSC Anderlecht der Europapokal der Pokalsieger gewonnen werden konnte.

Mannfred "Manni" Kaltz, bekannt für seine Bananenflanken, erzählte der Sportbild von seinen Erfahrungen in Pink: "Jetzt sind wir Trendsetter, aber zum Anfang war die Farbe schon ungewohnt. Ich glaube, es ist gut, dass wir damals den Titel gewonnen haben, sonst wären wir ganz schön geflachst worden."

Und was passierte diesen Sommer sonst so im hohen Norden? Die Hamburger gaben knapp 28 Millionen Euro für neue Spieler wie Filip Kostic, Alen Halilovic oder Bobby Wood aus - das Geld bekam der HSV vom Speditionsunternehmer und Mäzen Klaus-Michael Kühne. Mit dieser Truppe und dem erfahrenen Trainer an  der Seitenlinie, Bruno Labbadia, könnte sogar die Europa League Qualifikation für die Elbstädter drin sein.

8. Ingolstadt: Vorsprung durch Technik!

Hohes, aggressives Pressing: Die Ingolstäder traten unter der Anleitung von Trainer Ralph Hasenhüttel in ihrem ersten Bundesliga-Jahr auf, wie wilde Kettenhunde. Hasenhüttel trainiert fortan die Roten Bullen aus Leipzig - neuer Coach der "Schanzer" ist Markus Kauczinski, der zuletzt beim Karlsruher SC arbeitete.

Im Kern wolle er die Spielweise seines Vorgängers weiterhin praktizieren, wie Kauczinski dem kicker gegenüber sagte. Dennoch wolle er flexibler agieren lassen: "Es ist fatal, wenn man als Trainer nur einen Stil hat", sagt Kauczinki, der plant, das Ingolstädter Spiel mit dem Ball weiterzuentwickeln. Oder um es mit dem Werbe-Slogan eines ortsansässigen Sponsors der "Schanzer" auszudrücken: Vorsprung durch Technik!

Ingolstadt muss auch diese Saison um den Klassenverbleib kämpfen, der erste Gegner wird an diesem Samstag der pinke HSV sein.


9. So normal war der jecke "Effzeh" noch nie!

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Was passiert eigentlich gerade beim 1. FC Köln? Viel ist nicht zu erfahren - und das ist ziemlich ungewohnt für den "Effzeh", bei dem es in der Vergangenheit immer wieder drunter und drüber ging. Aber seit Manager Jörg Schmadtke und der von ihm verpflichtete Trainer Peter Stöger das Sagen in der Domstadt haben (Sommer 2013), geht es am Rhein kontinuierlich erfolgreich und ruhig zu - die Sondertriktots zur Karnevalszeit (siehe Foto) bleiben das einzig jecke in Köln.

Bemerkenswert ist zudem, dass Nationalspieler Jonas Hector seinen Vertrag bei den Geißböcken verlängert hat - er hatte lukrative Angebote aus Spanien und England. "Wenn ich mich wohlfühle und mit meinem Leben zufrieden bin - warum soll ich daran etwas ändern?", sagte Hector, den die neue Ruhe in Köln sichtlich beflügelt hat.

Mit Rang neun haben die Kicker aus Köln in der vergangenen Saison die beste Platzierung der vergangenen 24 Jahre erreicht - vielleicht ist 2016/2017 noch mehr für sie drin.

10. Lilien: Die Jungs von der Resterampe 2.0!

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Seit dem Sommer 2015 hat der SV Darmstadt 98 fast vier Dutzend neue Spieler verpflichtet. Das Konzept der "Lilien": Sie holen sich erfahrene, aber andernorts ausgebootete Spieler. In diesem Sommer sind dies unter anderem Antonio-Mirko Colak (Leihe von Hoffenheim, oben links), Laszlo Kleinheisler (Leihe von Bremen, unten links), Sven Schipplock (Leihe von Hamburg, rechts) oder Änis Ben-Hatira, dessen Vertrag bei Eintracht Frankfurt ausgelaufen war.

Dirk Schuster, der Darmstädter Trainer und Manager in Personalunion, arbeitet jetzt in Augsburg. Neuer Coach des SVD ist Norbert Meier, Holger Fach ist der Neu-Manager. Zusammen kauften sie nicht nur wieder von der "Resterampe" ein, sondern importierten drei Ukrainer: Denys Olijnyk, Igor Beresowskij und Artem Fedetskij.

Ein abermaliger Verbleib in der Bundesliga wäre nach den beiden Aufstiegen aus Liga drei und dem 14. Platz 2015/2016 das "Wunder vom Böllenfalltor 4.0". Am ersten Spieltag treten die kämpferischen "Lilien" in Köln an.

11. Jugend forsch Beim BVB!

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Auf diesem Bild sind die acht Neuzugänge der Dortmunder Borussia zu sehen (von links, mit Alter): Sebastian Rode (25), Ousmane Dembélé (19), Marc Bartra (25), Mario Götze (24), Raphaël Guerreiro (22), André Schürrle (25), Emre Mor (18) und Mikel Merino (20). Dazu stehen mit Julian Weigl (20), Christian Pulisic (17) und Felix Passlack (18) weitere junge und äußerst talentierte Spieler im Kader des BVB.

Die Borussen haben zwar mit Mats Hummels (zu den Bayern), Ilkay Gündogan (zu Manchester City) und Henrikh Mkhitaryan (zu Manchester United) wichtige Spieler verloren, doch ihre aktuelle Mannschaft, gespickt mit jungen, schnellen und trickreichen Neuzugängen - vor allem Dembélé und Mor werden für Spektakel sorgen - stellt das wohl spannendste Fußball-Projekt in ganz Europa dar.

Unter der Leitung von Thomas Tuchel wird dieses Team schnell zueinander finden und der ärgste Konkurrent der Bayern im Kampf um den Meistertitel sein.

12. Mainz: Gefestigt für drei Hochzeiten!

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21 Millionen Euro haben die Mainzer in diesem Sommer für neue Spieler an Ablösesummen aufbringen müssen - so viel Geld haben die Nullfünfer noch nie zuvor in die Hand genommen. Nach dem starken sechsten Platz in der vergangenen Saison dürfen die Rheinhessen in der Europa League antreten - Trainer Martin Schmidt und der neue Sportdirektor Rouven Schröder haben den Kader folgerichtig in der Breite gestärkt.

In der ersten Pokalrunde bei der Spielvereinigung verletzten sich mit Jhon Córdoba und Jairo Samperio wichtige Offensivspieler - weitere Neuzugänge für den Angriff sind nicht ausgeschlossen. Am ersten Spieltag wartet mit Borussia Dortmund "ein echtes Brett" (Martin Schmidt) auf die Mainzer.

13. Gladbach: Aus Gold wird Geld!

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Mit Max Eberl (Foto) haben die "Fohlen" den wohl erfolgreichsten Manager der Bundesliga: Keinem gelang es in den letzten Jahren so oft wie ihm, junge Spieler für vergleichsweise wenig Geld zu verpflichten und dann teuer zu verkaufen - Marco Reus und, erst in diesem Sommer, Granit Xhaka sind nur die zwei namhaftesten Beispiele der Gladbacher Transfer-Philosophie. 

Für 45 Millionen Euro transferierte Borussia Mönchengladbach Xhaka zum FC Arsenal und reinvestierte einen Teil dieser astronomischen Summe in international begehrte Talente wie Mamadou Doucouré (von Paris St. Germain, ablösefrei) und Lászlo Bénes (von MSK Zilina, zwei Millionen Euro).

Am ersten Spieltag treffen die "Fohlen" im Derby auf Bayer 04 Leverkusen, von wo aus die Gladbacher Christoph Kramer für 15 Millionen Euro zurückgeholt haben. Die Mannschaft von Trainer André Schubert ist eingespielt und wird sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League für Furore sorgen.

14. Bayer: das bedeutet Kopfschmerzen!

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Am ersten Spieltag gleich ein Derby: Die Leverkusener müssen auswärts im Borussia Park antreten! Dieser Umstand dürfte den Gladbachern allerdings beinahe mehr Kopfzerbrechen bereiten, als der "Werkself": In diesem Sommer hat das von Roger Schmidt trainierte Team ordentlich investiert.

Der Kader von Bayer 04 Leverkusen ist auf allen Positionen doppelt besetzt - das bedeutet Kopfschmerzen für Schmidt, der elf Profis für die Startformation auswählen muss, und natürlich für die Gegner in der Bundesliga.

Das Prunkstück der Leverkusener ist die Offensive: Karim Bellarabi, Neuzugang Kevin Volland, Javier Hernández (siehe Foto von links), Julian Brandt, Hakan Çalhanoğlu, Stefan Kießling und Admir Mehmedi.

"Das ist der beste Kader seit 2002", sagt Bayers Geschäftsführer Michael Schade - damals stand der Verein im Finale der Champions League und des DFB-Pokals, und wurde zudem Zweiter in der Bundesliga.

15. "Härter BSC" unter Dardai!

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Pál Dárdai arbeitet nicht nur als Trainer bei der Berliner Hertha: Er lebt den BSC! Mit 286 Einsätzen ist er der Rekordspieler der Herthaner, seine beiden Söhne spielen in der Jugend des Berliner Sport-Clubs. In der Saison 2014/2015 sicherte der Ungar Hertha den Klassenverbleib, im vergangenen Spieljahr führte Dárdai sein Team auf Platz sieben.

Vor wenigen Wochen misslang die Qualifikation zur Europa League gegen Brøndby Kopenhagen - und der Trainer kündigte eine härtere Gangart dem Team gegenüber an. Den bisherigen Mannschaftskapitän Fabian Lustenberger degradierte er: Dárdai nahm ihm die Binde ab, gab diese Vedad Ibišević, und bezeichnete den Schweizer Lustenberger öffentlich gar als "Reservisten".

Ob Dárdais Maßnahmen fruchten? - Am ersten Spieltag gegen den SC Freiburg werden wir es sehen!

16. Christian Streich - dieser Typ fehlte einfach!

17. Der Jüngste hat das Sagen im Dorf!

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Julian Nagelsmann (Foto) ist 29 Jahre alt - damit ist er mit Abstand der jüngste Trainer der Bundesliga! Der Jüngste hat somit das Sagen im Dorf (Hoffenheim hat 3200 Einwohner)! Der Kapitän der TSG 1899 Hoffenheim, Eugen Polanksi (30) ist gar älter als sein Coach!

Nagelsmann gilt als großes Trainertalent, wurde mit den A-Junioren der TSG Deutscher Meister 2014 und rettete in der vergangenen Saison die Hoffenheimer vor dem Abstieg. Ein gesicherter Platz im Mittelfeld der Tabelle ist das realistische Saisonziel der Hoffenheimer. Am ersten Spieltag erwartet die TSG die "Roten Bullen" aus Leipzig.

18. Leipzig wird den Rasenballsport verändern!

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"Rasenballsport": Dieses Wortkonstrukt ließen sich die Vereinsgründer - oder besser: Projektleiter -  einfallen, damit das Kürzel "RB" im Vereinsnamen stehen kann. Schriftart, Farbe, Vereinslogo: Alles erinnert stark an einen österreichischen Energy-Drink-Hersteller, der den Verein 2009 mit hohen Zielen aus der Taufe hob.

Viele Traditionalisten unter den Fußball-Fans verspüren eine starke Abneigung gegen den jungen Klub aus Leipzig - aber egal welche Einstellung man zu diesem fremdfinanzierten Projekt auch haben mag: In Leipzig wird hauptsächlich mit jungen Spielern Hervorragendes geleistet - und der Fußball-verrückte Osten Deutschlands ist zurück auf der großen Bühne der Bundesliga.

Sportdirektor Ralf Rangnick und Trainer Ralph Hasenhüttel haben große Ambitionen, wollen den Klub so schnell wie möglich nach Oben führen. Ein einstelliger Tabellenplatz erscheint bereits in der ersten Bundesliga-Saison möglich.

Autor: Patrick Dirrigl
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