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Der Weg zum Sumoringer

Sumoringer: So werden Sie Kampfkünstler

Wer beim Wort Sumo nur an schwergewichtige Kraftklöpse im Lendenschurz denkt, kennt gerade mal die japanische Seite der Wahrheit. Unabhängig von der Gewichtsklasse interessieren sich nämlich immer mehr Sportler hierzulande für diesen Sport. Der Einstieg ist einfach – egal, ob für Nomal- oder Übergewichtige, geübte Kampfkünstler oder Couch Potatoes. Wie auch Sie Sumoringer werden können? Der Berater verrät es.

Sumoringer wollen Sie werden? Nichts leichter als das. Melden Sie sich einfach per Post oder Email beim Sumo-Verband Deutschland – Adressen finden Sie auf www.sumo-verband.de – oder beim nächsten Judoverein in Ihrer Gegend und fragen Sie nach ortsnahen Gelegenheiten. Und sobald Sie eine Sportgruppe gefunden haben, kann es losgehen: „Viele Regeln müssen Sie nicht lernen“, sagt Andreas Ketelhut, Präsident des deutschen Sumo-Verbands. Sie treten einfach zum Probetraining an und schauen, ob Ihnen der Sport liegt. Alles, was Sie tun müssen, ist: Ihren Gegner so aus dem Gleichgewicht bringen, dass er mit einem anderen Körperteil als den Füßen den Boden berührt. Und alles, was Sie dabei beachten müssen, heißt: Fairness. Keine Faustschläge, nicht an den Haaren ziehen und nicht unter die Gürtellinie greifen. So simpel ist die Sache.

Gewicht ist für einen Sumoringer von Vorteil, aber kein Muss

„Mit besonders viel Körpergewicht hat das Sumoringen nichts zu tun“, sagt Andreas Ketelhut. Wer mit 75 Kilogramm antritt, bekommt einen entsprechend leichten Gegner. Wer 120 Kilo oder mehr Körpermasse mitbringt, wird einem schwereren Kämpfer gegenüber gestellt. „Auch und gerade für Übergewichtige, die gern Sport treiben würden, sich damit aber schwer tun, bietet sich Sumo an“, sagt Ketelhut. Die Gewichtskategorien nach dem Kaiserlich-Japanischen System lauten: Leichtgewicht = leichter als 85 Kilogramm, Mittelgewicht = leichter als 114 Kilogramm, Schwergewicht = schwerer als 114 Kilogramm. Ein dünner, langer Lulatsch mit 80 Kilogramm kann also durchaus im Vorteil über Gegner seiner Gewichtsklasse sein, ein schlanker 86-Kilo-Mann aber auch im Nachteil. Denn Kraft ist Masse mal Beschleunigung, und im letzteren Fall heißt es: Essen, essen, essen – und vor dem Kampf dann noch einmal ordentlich essen. Zumal der Körperschwerpunkt bei diesem Sport so tief liegt, dass Masse an Bauch, Bein und Po einen echten Standvorteil darstellt.

Muskeln bekommt ein Sumoringer von allein

Je nach Ausgangskonstitution kann es also hilfreich sein, fürs Sumoringen an Körpergewicht zuzulegen. Wie Sie das anstellen? Ganz einfach: Achten Sie auf Kohlenhydrate und nehmen Sie so viele davon zu sich, wie Sie können – am besten in Form von Nudeln, Brot, Müsli, Reis und Zucker. Zuckern Sie Ihren Kaffee, trinken Sie Limonaden und Fruchtsäfte. Essen Sie mageres Fleisch und Gemüse nur, wenn es nichts anderes gibt. „Zunehmen geht schnell“, sagt Andreas Ketelhut. Auch das macht das Sumoringen zum idealen Einstiegssport abseits von Schönheitswahn und Fitnesskult. Schließlich bauen sich Muskeln mit der Zeit von selbst auf, wenn Sie sich häufig mit schweren Gegnern auf der Matte herumschubsen. Und weil Muskeln mehr wiegen als Fett, müssen Sie sich auch keine Sorgen über mögliche Folgen Ihres Sumo-Einstiegs machen. Selbst wenn er mit Fressorgien einherging: Sumo wird Sie mit der Zeit zufriedener machen mit sich und Ihrem Körper.

So treten Sie als Sumoringer in Japan an

Zufriedenheit und Erfolg gehen Hand in Hand. Sollten Sie es also tatsächlich weit bringen im Sumo und eines Tages Ihren Meister im fernen Japan suchen müssen, hier noch ein paar Tipps: Sie werden dort in den Dohyo gebeten, so heißt der 4,55 Meter durchmessende Ring, und sich einem echten Rikishi (japanischen Ringer) gegenüber sehen, der Sie böse anstarrt. Um jetzt keinen übertriebenen Respekt vor ihm zu bekommen, schauen Sie, wie ihm sein Mawashi steht – das ist der lustige Stringtanga, den er unter dem Bauchspeck versteckt. Warten Sie ab, bis Ihr Gegner dem Gyoji (Kampfrichter) das Zeichen gibt, dass er kampfbereit ist. Starren Sie ihn noch ein paar Sekunden länger an, bis auch Sie das Zeichen geben – vielleicht macht ihn das etwas nervös. Und sobald der Gyoji „Gunbai wo kaesu!“ gesagt hat (so lautet der Startruf), berühren Sie den Boden kurz mit der Faust, schnappen sich den Rikishi und bringen ihn zu Fall. Sind Sie derjenige, dem dies im Laufe der Runden häufiger gelingt als dem Gegner, werden Sie der Meister des Abends sein und ein international geachteter Sumoringer.

Philip Wolff

Autor: Philip Wolff
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