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Der Weg zum Kickerchampion

Tischfußball - So werden Sie zum Meister des Kneipensports

Billard, Darts, Flipper, macht alles Spaß. Aber der König unter den Kneipensportarten ist der Tischfußball, oder Kicker. Wie man dabei auch ohne das verpönte "Drillern" richtig punktet, erklärt Ihnen der Berater.

Was braucht eine Bar, damit sie das Potenzial hat, die Lieblingsbar eines Mannes zu werden? Bier, eine hohe Frauenquote und einen Tischfußball. Bier zapfen und die Frauenwelt erobern können Sie schon? Wie Sie zum King am Tisch werden und die kleinen Puppen tanzen lassen - das erfahren Sie hier: 

Der Einwurf beim Tischfußball

Den ersten Vorteil können Sie sich schon beim Einwurf holen. Vergessen Sie Fairness und Sportsgeist - hier geht es ums Gewinnen. Also werden Sie selbstverständlich versuchen, dass der Ball von der Einwurfschale direkt zu Ihnen kommt. Wie sie ihn zu sich locken, erklärt Bundesliga-Spieler Thilo Klostermannwie folgt: "Drehen Sie ihre Mittelreihe um 45 Grad nach hinten. Das ist wichtig, damit der Ball sofort gefangen und gestoppt wird, wenn er gleich zu Ihnen rollt. Dann legen Sie den Ball auf der Einwurfschale auf den seitlichen Rand ihrer Spielseite. Danach ganz langsam einrollen lassen und wenn Sie alles richtig gemacht haben, sollte er jetzt bei Ihnen liegen."

Die Verteidigung beim Tischfußball

Was ruft jeder Rasen-Fußballer seinem Torwart zu, wenn ein Gegner mit dem Ball am Fuß auf ihn zu läuft? "Raaaaaaus". Weil das Rauskommen den Winkel verkürzt und die Einschussmöglichkeit für den Feind damit erschwert. Die gleiche Physik lässt sich auch beim Tischfußball anwenden. Nur, dass hier die Verteidigung den Winkel verkürzt - in dem Sie die Füße Ihrer Verteidiger um 45 Grad nach vorne drehen. Einzige Ausnahme: Einer der Außenstürmer des Gegenspielers hat den Ball und macht Anstalten, damit durch einen Diagonal-Schuss einen Torversuch zu wagen. Dann: Verteidiger 45 Grad nach HINTEN neigen, die vom Torwart nach vorne. Dadurch wird der Korridor, durch den schräg geschossen werden kann, verengt. Ist der Ball abgeblockt, sind Sie nun am Zug. Das richtige Aufbauspiel ist gefragt. Thilo Klostermann rät dazu: "Legen Sie den Ball in die mittlere Position und spielen Sie den Ball wenn er ruht über die Bande. Falsch, es gibt ja nur zwei Verteidiger. Mein Ratschlag ist, den Ball in die Mitte in ruhender Position zu legen. Der Gegner kann mit seiner Mittelreihe nur eine Bande zumachen. Also wird er seine Stürmer hinzunehmen, um die andere abzudichten." Für Sie ist damit die Mitte frei - wie auch immer der Gegner sich verhält, er kann nur zwei Bereiche abdecken, Sie haben aber mit Ihrem Verteidiger drei Optionen, das Spiel aufzuziehen: links, rechts, gerade aus.

Der Torwart beim Tischfußball

Die unnötigsten und obendrein peinlichsten Gegentore sind die, bei denen Sie den gegnerischen Stürmer anschießen und der Ball in den eigenen Kasten trudelt. "Deswegen darf man nie mit dem Torwart schießen. Wenn der Ball am Verteidiger abprallt, hat der Torwart die Füße vom Schuss noch in der Luft und kann das Tor nicht verhindern". Stattdessen sollten Sie immer den ruhenden Ball zur Verteidigerkette weiterleiten und das Tore erzielen den Puppen weiter vorne überlassen.

Das Passspiel beim Tischfußball

Auch beim Passspiel herrscht auf dem Tisch das gleiche Gesetz wie auf dem Fußballfeld: In der Mitte ist es zu eng. Durch das verschieben der Stangen kann der Gegenspieler zentral auf dem Spielfeld jeden Flecken abdichten. Am Rand nicht. Wenn er die Stange bis zum Anschlag an sich heranzieht (oder von sich wegdrückt, je nachdem welche Bande), „bleiben außen an der Bande immer mehr Lücken zum Passen als in der Mitte“, wie Klostermann erklärt. Deswegen gilt: Immer nah am Rand entlang passen.

Der Angriff beim Tischfußball

Das Wichtigste vorweg: Die Stürmer sind beim Tischfußball für das Toreschießen da, das Mittelfeld, noch mehr als beim richtigen Fußball, ausschließlich für die Vorlagen. Schüsse aus zweiter Reihe? Reine Glückssache. Schießen Sie lieber mit den Stürmern. "Durch die geringere Distanz hat der Torwart weniger Zeit zum reagieren und der Gegner hat nur drei Verteidiger zum Abblocken." Am günstigsten ist dafür der Mittelstürmer. Beim Kickern haben Sie zwei Möglichkeiten, den Ball zu führen: In dem Sie die Füße Ihrer Puppe um 45 Grad nach vorne neigen und den Ball zwischen Fuß und Tischplatte einklemmen - oder Sie drehen die Füße nach hinten und klemmen den Ball ein. "Am vernünftigsten ist es aber, den Ball vorne zu halten. Dadurch haben Sie die Chance, geradeaus, links oder rechts zu schießen. Würden Sie den Ball hinten festhalten, könnten Sie nicht geradeaus schießen. Es ist aber wichtig, drei Optionen zu haben, da der Gegner immer nur zwei abdecken kann."

Zum Abschluss: Ein Kabinettstückchen für die Gala beim Tischfußball

Aber mal ehrlich: Männer wollen nicht nur gewinnen, Sie wollen den Gegner vernichten, ungeliebte Kontrahenten am besten dabei bloß stellen. Und dazu wurden Kabinettsstückchen wie der Fallrückzieher erfunden. Trefferquote: Fünf Prozent. Und spätestens nach dem ersten Tor weiß der Gegner Bescheid und stellt sich drauf ein. Profis würden diesen Trick daher nie machen, aber um mal kurz vor versammelter Runde am Tisch ordentlich Beifall einzusammeln, ist er ideal. Den Ball mit dem Torwart über seinen Rücken über das gesamte Feld ins Tor lupfen. Klingt kompliziert - ist es auch. Also: Mit Ihrem Verteidiger spielen Sie den Ball hart nach hinten gegen die Bande. Beim Aufprall springt der Ball ein paar Millimeter nach oben. In genau dem Moment müssen Sie nun mit dem Schlussmann hineilen und den Ball hinten mit den Füßen einfangen. Dann vorsichtig den Fuß rückwärts immer weiter nach oben ziehen - und dann mit Schwung drehen, dass der Ball los fliegt. Aber wie gesagt: Dafür braucht es Tischfußball-Übung – und dass Sie damit treffen, ist mehr als unwahrscheinlich.

Maximilian Reich

Autor: Maximilian Reich
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