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Risiko beim Sport

Verletzungsrisiko: Das sind die gefährlichsten Sportarten

Natürlich kann auch beim Fallschirmspringen, Eisklettern oder Rafting etwas schiefgehen. Die wahren Gefahren für Freizeitsportler lauern aber auf der örtlichen Bezirkssportanlage. Der Berater klärt auf über die gefährlichsten Sportarten.

Wer am Sonntagnachmittag mit einer beim Fußball erlittenen Blessur in der Notaufnahme eines Krankenhauses aufkreuzt, darf von den Ärzten alles erwarten – nur kein Mitleid. Die Mediziner sind es einfach leid: Ständig diese Hobbykicker, die am Wochenende nichts Besseres zu tun haben, als sich gegenseitig Knochen, Bänder und Gelenke kaputt zu treten. Wer also mit einem auf dreifache Größe angeschwollenen Fußknöchel in die Notaufnahme humpelt, wird in der Regel mit einem mürrischen Blick und den Worten „Fußball, hä?“ begrüßt. Dass die Ärzte genervt sind, ist nicht schön, aber durchaus nachvollziehbar. Denn ein Blick auf die Statistik zeigt: In keiner anderen Sportart in Deutschland passieren mehr Sportunfälle als im Fußball. Und es sind viele. Sehr viele. 

Die gefährlichsten Sportarten: König Fußball führt auch hierbei

Etwa 1,46 Millionen Unfälle ereignen sich laut einer Statistik der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin jährlich beim Sport in Deutschland. Etwa ein Drittel davon (472.000) beim Fußball. Das lässt sich zum Teil natürlich damit begründen, dass auch keine andere Sportart in Deutschland von so vielen Menschen betrieben wird wie Fußball. Dafür, dass das Verletzungsrisiko beim Fußball besonders hoch ist, spricht aber auch folgende Statistik: Rund 15 Prozent aller Vereinsfußballer in Deutschland landen einmal im Jahr im Behandlungsraum eines Arztes oder gleich auf dem OP-Tisch. Im Vergleich dazu ist das angeblich so gefährliche Ski fahren geradezu harmlos: Auf 100 Aktive kommen nur 1,5 ernsthaft Verletzte pro Jahr. 

Die gefährlichsten Sportarten: Ballspiele sind risikoreich

Sollten Sie angesichts dieser Statistiken nun nach einer Alternative zum Fußball suchen, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Sportarten, bei denen mehrere Menschen hinter einem Ball her sind, generell vergleichsweise risikoreich sind. Beim Basketball und Handball liegt das Verletzungsrisiko fast genauso hoch wie beim Fußball: Auf 100 Aktive kommen 14 Verletzte. In absoluten Zahlen liegen Hand-/Volley-/Basketball mit insgesamt 179.000 Verletzungen pro Jahr (das entspricht 12% aller Sportverletzungen) auf Platz zwei hinter dem Fußball. Gefolgt von Inline-Skaten/Skateboard/Kickboard (111.000; 8%), Reiten (93.000; 6%) Skisport (90.000); 6%), Tennis/Squash/Badminton (87.000; 6%), Jogging (64.000; 6%) und Rad fahren (60.000; 6%). Generell scheinen es Männer im Sport deutlich härter anzugehen als Frauen: Das Verletzungsrisiko ist für Männer (in Sportarten, die von beiden Geschlechtern ungefähr in gleichem Umfang betrieben werden) beinahe doppelt so hoch wie für Frauen. Erwartungsgemäß geht es immer dann härter zu, wenn es auch um etwas geht: Im Wettkampf kommt es statistisch gesehen etwa doppelt so oft zu Verletzungen wie im Training. 

Beim Fallschirmspringen ist das Todesrisiko am höchsten

Besonders ungefährlich sind in der Regel Sportarten, die auch alleine ausgeübt werden können, in denen es nicht zu plötzlichen Richtungswechseln kommt, und die auf ebener Fläche ausgeübt werden. Prima ist also zum Beispiel: Schwimmen oder Nordic Walking. Falls Ihnen das zu langweilig ist und Sie sich lieber mit dem Fallschirm aus dem Flugzeug oder ohne Fallschirm von irgendwelchen Klippen stürzen, müssen Sie damit leben, dass sie ein Risiko eingehen, das sich bislang kaum quantitativ fassen lässt. Die Angaben zu Unfallstatistiken bei Extremsportarten sind oft widersprüchlich oder ungenau. Während es also schwierig ist, Aussagen über die Verletzungsgefahr bei einzelnen Extremsportarten zu treffen, lässt sich immerhin das Todesrisiko einigermaßen genau quantifizieren. Hierzu gibt es Gutachten, die Aussagen darüber treffen, wie wahrscheinlich es ist, dass Sie einen tödlichen Unfall haben, wenn Sie eine bestimmte Sportart 25 Jahre lang betreiben. Die Ergebnisse: Am höchsten liegt das Todesrisiko bei Fallschirmspringern (1:23), Bergkletterern (1:70) und Boxern(1:1220). Bei Sportarten wie Eisklettern, Freeclimbing, Rafting oder Segelfliegen konnte hingegen keine erhöhte Todeswahrscheinlichkeit nachgewiesen werden. 

Alexander Neumann

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