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Waller angeln: So fangen Sie Deutschlands dicksten Fisch

Einen Waller angeln – und zwar den größten. Das ist der Traum vieler Hobbyfischer. Wenn Sie den Fischereischein besitzen und von Rotauge, Barsch und Brasse längst genug haben, dann wird es höchste Zeit für ein kleines Abenteuer: Versuchen Sie doch einmal, Deutschlands dicksten Fisch zu fangen. Der Berater verrät Ihnen, wie Sie es anstellen können.

Waller angeln: Auf diese kurze Formel lässt sich das Vorhaben bringen, wenn man es sich in den Kopf gesetzt hat, Deutschlands größten Fisch zu fangen. Vor allem in der Donau sollen diese auch Wels genannten Süßwasserräuber mit den charakteristischen Barteln rund ums Maul prächtig gedeihen. Längen bis zu drei Metern erreichen sie hier. In ihren Mägen wurden bereits Überreste diverser Landsäuger gefunden – von ertrunkenen Haushunden, ja selbst von menschlichen Gliedmaßen war schon mal die Rede. Und nicht alles, was unglaublich klingt, ist bloß Anglerlatein. Waller fressen Aas und auch lebende Beute in großen Mengen. Trotzdem sollte man den Köder eine Nummer kleiner wählen. Das erhöht erfahrungsgemäß die Chance, einen kapitalen Waller an Land zu ziehen. Denn auch große Exemplare nehmen lieber einen kleinen Happen hier und einen kleinen Happen dort, als sich längere Zeit mit einem größeren Nahrungsbrocken aufzuhalten.

Waller angeln: Vorbereitung ist fast alles

Zur Vorbereitung gehören ein paar Ortsstudien. Suchen Sie sich zunächst einen landschaftlich reizvollen Donauabschnitt, etwa im bayerischen Donautal, denn das Wallerangeln kann Ihre Geduld fordern, und das Auge angelt bekanntlich mit. Buchen Sie sich für eine Woche in einem Gasthaus ein und besorgen Sie sich einen örtlichen Angelerlaubnisschein. Wo, das können Sie unter anderem im Internet auf www.bayerisches-donautal.de unter der Rubrik „Tipps“ in Erfahrung bringen. Sprechen Sie mit den einheimischen Anglern über Ihr Vorhaben und lassen Sie sich günstige Uferabschnitte sowie bevorzugte Köder nennen. Vergewissern Sie sich über Mindestgrößen und die Schonzeiten für die anderen Fischarten, die sich ebenfalls für Ihren Köder interessieren könnten. Dann gehen Sie in den nächstgelegenen Anglershop und stellen sich Ihre Ausrüstung zusammen.

Waller angeln: die perfekte Ausrüstung

Waller von einer Größe, für die Sie sich interessieren, haben gewaltige Mäuler. Sie sollten sich deshalb Haken in den Größen zwischen 4/0 und 9/0, einige Drillingshaken sowie mehrere Waller-Vorfächer zulegen. Das Vorfach, wie Sie als Angler wissen, ist die etwa 50 Zentimeter lange Schnur am Haken, die bis zu einem Millimeter dünner ist als die Hauptschnur und mit dieser durch einen sogenannten Wirbel verbunden wird. Der verhindert, dass sich die Schnur beim Einholen rotierender Köder oder Fische verdreht. Sinn des dünneren Vorfachs ist es, dass ein Schnurriss, sollte es dazu kommen, nah am Haken passiert und nicht die ganze Ausrüstung verloren geht. Spezielle Wallervorfächer sind, anders als die stählernen Vorfächer für scharfzahnige Raubfische wie Hechte, meist aus Kevlar-Fasern geflochten und damit extrem reißfest. Sie sind aber geschmeidiger als Stahl, den die sensiblen Waller leicht bemerken. Die Kevlar-Vorfächer eignen sich für Waller auch deshalb besonders, weil diese Fische Vorfächer nicht durchbeißen. Wählen Sie die Vorfächer so, dass Sie zur Stärke der Schnur passen. Diese sollte 0,6 bis 0,9 Millimeter dick sein. Die Rute wählen Sie entsprechend kräftig, am besten hat sie ein Wurfgewicht von 200 bis 500 Gramm. Ein Sortiment entsprechend schwerer Grundbleie sollte Ihnen auch nicht fehlen, wenn Sie zum Waller angeln aufbrechen.

Waller angeln: eine Frage der richtigen Stelle

Auch beim Vorhaben, den größten Fisch an Land zu ziehen, fangen Sie am besten klein an. Im Anglershop haben Sie eine Dose großer Tauwürmer erstanden. Spießen Sie ein Bündel von drei bis vier Würmern auf den Haken und werfen Sie diesen Köder mit einem 200-Gramm-Grundblei aus – möglichst gezielt an Stellen, an denen Sie einen Waller vermuten können. In der schnell fließenden Donau sind dies jene Stellen, an denen das Wasser sich zu drehen oder zu stehen scheint. Solche unklaren, schwachen Strömungsverhältnisse deuten auf Unebenheiten im Flussbett hin, an denen sich Raubfische gut verstecken können, ohne viel Energie fürs Schwimmen aufwenden zu müssen. Hier warten die Tiere auf vorbeiziehende Beute. Meist finden sich solche Stellen an den sogenannten Buhnensohlen: Dort, wo die Buhnen (steinerne Querwälle im Fluss, die Verschlickung verhindern) zum Flussgrund übergehen. Beobachten Sie Ihre Ausrüstung: Werden Blei und Köder von der Strömung mitgenommen? Dann suchen Sie sich eine ruhigere Stelle im Fluss. Oder nehmen Sie ein schwereres Blei. Lassen Sie den Köder liegen, fangen Sie nebenher mit Ihrer Weißfischausrüstung ein paar Köderfische, töten Sie sie und versuchen Sie es auch einmal damit als Köder. Füttern Sie mit Würmern und Köderfischfetzen regelmäßig an einer Stelle an, die Ihnen besonders geeignet erscheint. Und: Haben Sie Geduld. Dann werden Sie gewiss recht bald einen kapitalen Waller angeln.

Philip Wolff

Autor: Philip Wolff
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