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Voraussetzungen für einen Einstig ins Hobbysportklettern

Wie schaffe ich den Einstieg ins Sportklettern?

Sportklettern boomt – völlig zu Recht. Es ist ein attraktiver Sport, der die Muskeln stählt, die Konzentration stärkt, das Gleichgewicht trainiert und die Körperspannung drillt. Und dabei macht er auch noch Spaß und bringt den Kick. Also: Ausprobieren! Der Berater weiß, wie – und was Sie dafür brauchen.

Sportklettern betreiben schon lange nicht mehr allein die Freaks. Mit den Huberbuam (lesen Sie hier das Playboy-Interview) ulken Deutschlands bekannteste Bergsteiger in einer Milchstraßen-Werbung zur besten Sendezeit über die Mattscheibe. Und immer mehr Kletterhallen, aktuell 400, werden gebaut. 300.000 Deutsche entern heutzutage die Vertikale; vor sechs Jahren waren es noch 200.000. Damit gehört Klettern wohl zu den Breitensportarten, die am schnellsten wachsen. 

Was ist Sportklettern?

Der Weg ist das Ziel: Beim Sportklettern, einer Form des Freikletterns, kommt es nicht unbedingt darauf an, einen Gipfel zu erklimmen, wie es beim klassischen Bergsteigen der Fall ist (alpinistisches Motiv). Sondern rein sportlich eine anspruchsvolle Kletterroute zu meistern – je schwieriger, desto besser. Die Athleten kraxeln entweder an künstlichen Wänden in Kletterhallen oder am natürlichen Felsen in sogenannten Klettergärten. Sportklettern findet im Team statt: Meistens wird in Zweierseilschaften geklettert, wobei sich eine Person am Boden befindet oder in einem Stand fixiert ist und sichert, während die andere klettert. Ein Seil dient als Sicherung, das in den zahlreichen fix angebrachten Haken eingefädelt wird, um das Risiko bei einem Sturz zu minimieren. Es dürfen keine technischen Hilfsmittel zur Fortbewegung eingesetzt werden, nur die Wandstruktur bietet Griff und Halt. Verboten sind etwa künstliche Kletter- und Steighilfen wie Leitern, selbst eingeschlagene Auftrittshilfen oder das Verwenden von Sicherungspunkten zum Festhalten oder Aufsteigen (anders als beim technischen Klettern).

Wie schaffe ich den Einstieg?

Ganz einfach: Ab in die nächste Kletterhalle und einfach mal zusammen mit einem Kumpel ausprobieren. Ausrüstung gibt’s vor Ort, Hilfe beim ersten Versuch auch. Wer sich vorab schon mal ein Bild von den Anforderungen machen will, klickt hier. Ein guter erster Anlaufpunkt ist auch der Deutsche Alpenverein mit seinen Hallen, Kursen und Trainern. Das gilt auch für die Ambitionierten, da der DAV sich auch ums Wettkampfklettern kümmert und diese organisiert. 

Was brauche ich fürs Sportklettern?

Ans Wettkampfklettern denken wir noch nicht – packen Sie sich erstmal eine Trainingshose und ein T-Shirt ein, schnappen sich einen Kumpel und kraxeln die ersten Wände in einer Kletterhalle hoch. Dort merken Sie schnell, ob der Sport Sie faszinieren kann. Packt Sie das Fieber, rüsten Sie sich nach und nach aus und gehen auch mal ins Freie. Zur Minimalausrüstung am natürlichen Fels gehört ein Gurt, ein 60 Meter langes Seil, acht bis zwölf Expressschlingen, zwei Karabiner, ein Sicherungsgerät, zwei Bandschlingen zur Selbstsicherung, Kletterschuhe, ein Chalkbag (Magnesia-Beutel für besseren Halt bei Schweiß) und je nach Gebiet ein Helm. In Kletterhallen, in denen Sie prinzipiell alles ausleihen können, sollten Sie beim Erklimmen nicht auf Gurt, Seil, Karabiner, Sicherungsgerät, Kletterschuhe und Chalkbag verzichten. Worauf Sie beim Kauf achten müssen, erfahren Sie hier. Darüber hinaus schaden Kondition, Körperspannung und ein paar Muckis in Armen und Beinen nicht – aber keine Sorge: Das alles bauen Sie auch schnell auf, wenn Sie erst einmal loslegen.

Wie kann ich sportlich klettern?

Sportkletterrouten können auf verschiedene Arten durchstiegen werden, den sogenannten Begehungsstilen; nicht alle haben den gleichen sportlichen Wert. Als vollwertig gelten heute die On-Sight-, die Flash- und die Rotpunktbegehung. Was uns aber zunächst interessieren sollte, sind die verschiedenen Spielformen des Sportkletterns: Wir beginnen mit dem Plaisirklettern. Wie der Name schon sagt, geht es um Genuss und leichte Schwierigkeitsstufen. Im Gegensatz zum Plaisir reizen Athleten beim Schwierigkeitsklettern ihre persönliche Leistungs- und Sturzgrenze aus und beweisen sich in hohen Schwierigkeitsstufen. Stürze werden dabei bewusst in Kauf genommen. Bouldern ist Sportklettern in Absprunghöhe, also in einer Höhe, aus der ein Sturz nicht zwingend weh tut. Daher fehlen Sicherungsseil und Klettergurt. Und wer ganz hoch hinaus will und erfahren ist, probiert sich im alpinen Sportklettern. Extrem: Frei-Solo-Klettern. Die Waghalsigen klettern ohne Seil und Sicherung oberhalb der Absprunghöhe.

Wo kann ich Klettern?

Im Grunde sind die verschiedenen Kletterorte schon genannt: Hallen, Gärten und Berge. Im Internet finden Sie genug Infos über Klettermöglichkeiten in Ihrer Nähe. In Gebieten, wo Klettern in der Natur ohnehin kaum möglich ist, treibt es die meisten sowieso in die Hallen. Wer draußen klettern will, guckt sich im Angebot des DAV um oder in Kletterforen im Netz. Wie und wo auch immer Sie sich in die Vertikale begeben – mit Sportklettern liegen sie im Trend.

Markus Bauer

Autor: Markus Bauer
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