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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Tanja Szewczenko

Ihr heißester Tanz

„Let’s Dance“! Auf dem RTL-Parkett führte die Schauspielerin und einstige Eisprinzessin Tanja Szewczenko 2014 ihre elegantesten Tanzfiguren vor. Ihre schönste Figur aber zeigte sie nur hier: als Cowgirl in der Savanne. Für diese Nummer im Country Style gibt’s von uns sämtliche Bestnoten

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Tanja Szewczenko, Titelstar 05/2014

Wenige Tage nach unserem Shooting besuchen wir Tanja Szewczenko zu Hause in Köln. Und vermissen die Pokale. Hatte sie doch vor ihrem Wechsel in die Schauspielerei als Eiskunstläuferin jahrelang abgeräumt. Unter anderem Bronze 1994 bei der Welt- und 1998 bei der Europameisterschaft. Doch im Flur: nur Spielzeug. Die Pokale seien irgendwo bei ihrer Mutter, sagt sie – und freut sich über das Geschenk, das wir ihr mitgebracht haben: ein Playboy-Handtuch. Das erinnert sie an ihr erstes von mittlerweile drei Playboy-Shootings. Damals bekam sie ein Höschen, das ihr gut gefallen hatte. 

Playboy: Das war nach 1999 und 2007 Ihr drittes Playboy-Shooting – war es anders? 
Tanja Szewczenko: Dadurch, dass ich seit drei Jahren Mama und jetzt Mitte 30 bin, fühle ich mich einfach noch mal gereifter und weiblicher als noch vor sieben Jahren. 

Playboy: Das heißt, das Nacktsein macht Ihnen richtig Spaß. 
Szewczenko: Nicht, wenn’s draußen minus 30 Grad sind (lacht). Aber Nacktsein kann ein sehr schönes Gefühl sein. Bei sommerlichen Temperaturen und einer leichten Brise auf der Haut bin ich beim Shooting in Kapstadt in unserem Bungalow oft nackt rumgelaufen. Es war sehr angenehm, mal keinen Stoff auf der Haut zu spüren und auf der Terrasse ohne lästigen Bikini die Meeresluft und Sonne zu genießen. Auch nackt zu schlafen ist ein viel schöneres Gefühl, als wenn da noch ein Schlafanzug dazwischenhängt. 

Playboy: Mit Ihrem dritten Mal im Playboy haben Sie jetzt Ihre einstige Rivalin Katarina Witt überholt, die zweimal bei uns zu sehen war – sprechen Sie mit ihr über die Fotos? 
Szewczenko: Das wird uns wahrscheinlich keiner glauben, aber ich habe vor 20 Jahren bei Olympia 1994 das letzte Mal mit ihr geredet. Nicht dass man jetzt denkt, wir seien aneinander vorbeigelaufen und hätten kein Wort mehr gewechselt. Nee, dafür gab es auch keinen Grund. Wir hatten immer ein super Verhältnis. Die Kati ist auch so ein angenehmer Mensch, voller Lebensfreude und Esprit. Der Umgang war viel besser als mit manch anderen zickigeren Mitstreiterinnen, mit denen man in einem Team war. Aber wir sind uns tatsächlich nie mehr auf einem roten Teppich begegnet. 

"Nackt zu schlafen ist ein viel schöneres Gefühl, als wenn da noch ein Schlafanzug ist"

Tanja Szewczenko

Playboy: Das Thema unseres Shootings war „Cowgirl“. Also lassen Sie uns doch mal testen, wie gut Sie sich dafür eignen: Können Sie mit einer Waffe umgehen? 
Szewczenko: Ich kann gut mit einem Schießeisen umgehen, also das Zielen liegt mir offenbar. Ich finde dieses pseudomäßige „Oh Gott, ich habe eine Waffe in der Hand“, weil 1000 Kriege auf der Welt stattfinden, immer ein bisschen übertrieben. Wenn man eine Waffe zum Beispiel im Sport einsetzt, beispielsweise beim Biathlon, hat sie ja auch eine andere, eher spielerische Funktion des Wettkampfs. 

Playboy: Wie gut können Sie reiten? 
Szewczenko: Gut. Habe ich auch für die Karl-May-Festspiele gelernt. 

Playboy: Und wann haben Sie das letzte Mal ein Glas Whisky getrunken? 
Szewczenko: Oh, das ist schon lange her. Ich vertrage ja nichts, das ist das Schlimme. Dabei finde ich einen guten Whisky sogar ganz toll. Das letzte Mal war in einer Bar am Flughafen. Ich erzählte dem Barkeeper von meiner Flugangst, und er empfahl mir einen Whisky. Ich sagte: „Ja, aber bitte gleich einen doppelten.“ 

Playboy: Wie haben Sie den Flug nach Südafrika zum Shooting überstanden? 
Szewczenko: Ich habe mir vom Arzt Medikamente verschreiben lassen. Ging nicht anders, sonst wäre ich wahrscheinlich nicht in die Maschine gestiegen. Und ich wollte mich nicht mit Alkohol abschießen. 

Playboy: Sie tanzen in der neuen Staffel von „Let’s Dance“ mit – muss ein Mann für Sie gut tanzen können? 
Szewczenko: Na ja, es ist natürlich sehr sexy, wenn ein Mann tanzen kann. Für eine Frau ist das ein vielversprechender Hinweis. Wenn ein Mann sich gut bewegen kann, kann das an anderen Orten ganz interessant werden. 

Playboy: Zum Beispiel? 
Szewczenko: Zum Beispiel natürlich im Liebesleben. 

Playboy: Worauf achten Sie bei Männern? 
Szewczenko: Auf die Augen und auf die Hände. Und ich mag es, wenn ein Mann nicht zu dünne Beine hat. Wobei das leider die meisten Männer haben. 

Playboy: Viele halten Sie für die Favoritin auf den Sieg der Show . . . 
Szewczenko: Ja, schlimm. Wenn ich gut tanze, sagen vielleicht viele: „Na ja.“ Und wenn jemand anderes eigentlich nur befriedigend getanzt hat, dann sagt man aber: „Ey, hallo, das war ja sehr gut.“ 

Playboy: Sie können also nur verlieren? 
Szewczenko: Ich habe ein bisschen Angst davor, dass ich verliere, weil die Erwartungen zu hoch gesteckt sind. 

Playboy: Werden Sie vor der Show aufgeregter sein als damals bei den Wettkämpfen im Eiskunstlauf? 
Szewczenko: Ich glaube, schon, weil es nicht das ist, was ich 20 Jahre lang gemacht habe. Und das erste Mal ist ja nie so toll wie das zehnte Mal – wenn man da jetzt mal eine Parallele . . .  

Playboy: . . . zum Sexleben zieht? 
Szewczenko: Ja. 

Playboy: Klingt nach einem enttäuschenden ersten Mal. 
Szewczenko: Ja, wenn man das vergleicht, wie sich ein Sexualleben entwickelt, ist das erste Mal nicht bahnbrechend toll. Nee, da muss man erst mal seine Jungfräulichkeit verlieren, das ist nicht das Schlimmste, aber auch nicht das Tollste. 

Playboy: Wir Männer sind danach stolz wie Oskar. 
Szewczenko: Auch ich war danach stolz wie Oskar. Ich dachte, boah, und jetzt bin ich eine Frau. Es war auch Gott sei Dank nicht auf einer Party sturzbetrunken auf dem Klo, sondern im Urlaub mit einem Eisläufer, mit dem ich zusammen war. Und es war super. Also wirklich, ich kann mich nicht beschweren. Aber ich habe in dem Moment auch gedacht: Moment mal, war das jetzt das, worum alle so ein Brimborium machen? Das wirkliche Sich-gehen-Lassen und Mehr-fühlen-Können, das kommt dann erst später. 

Playboy: Sie haben Ihre letzten Partner immer bei der Arbeit kennen gelernt. Lernen Sie Männer auch mal in Bars kennen? 
Szewczenko: Na ja, ich lebe fast 24 Stunden in meinem Beruf. So war es schon beim Eiskunstlaufen damals, und danach ging es ja direkt weiter. Ich habe dann über 14 Monate bei „Magic of the Dance“ mitgetanzt. Und auf Tour geht man halt abends noch gemeinsam an die Bar, und dann ergeben sich auch Bekanntschaften oder kurzweilige Partnerschaften. 

Die Ausgezeichnete

1977 in Düsseldorf geboren, hatte sie als Zweijährige ihr Debüt auf dem Eis. Mit 16 gewann sie im Eiskunstlauf ihre erste von drei Deutschen Meisterschaften sowie WM-Bronze und 1998 EM-Bronze. 2001 erklärte sie ihren Rücktritt und wechselte in die Schauspielerei, spielte unter anderem in „Unter uns“, „Alles was zählt“ und „Ein Fall für die Anrheiner“. 

Playboy: Damit meinen Sie Affären? 
Szewczenko: Ja, klar. Wenn man nicht vergeben war, hat man auch mal seine Zeiten gehabt, in denen man für einen Abend jemand kennen lernte, sprich . . . 

Playboy: One-Night-Stands hatte? 
Szewczenko: Genau. 

Playboy: Würden Sie sich eigentlich auch noch ein viertes Mal für uns ausziehen? 
Szewczenko: Wenn aus mir nicht ein 40-jähriger Pfirsich wird, könnte ich mir das durchaus vorstellen.

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